Alte Reitbahn: Sozialer Wohnungsbau von einer lichtscheuen Gesellschaft

Es gab ein Preisausschreiben auf Szene Ahrensburg. Die Preisfrage lautete:Wie viele öffentlich geförderte Wohnungen hat die Stadt Ahrensburg mit dem Investor Melchers Group auf der Alten Reitbahn vertraglich vereinbart?“ Die richtige Lösung war und ist: 13. Und die Zahl 13 kennen wir als Glückszahl genauso wie als Unglückszahl. Womit die Frage auftaucht: Was ist mit den 13 öffentlich geförderten Wohnungen auf der Alten Reitbahn?

Ich war heute Abend dort und habe ein Foto gemacht – siehe die Abbildung links! Was erkennen wir auf dem Bild? Wir erkennen, dass die Fenster der Wohnungen bei Dunkelheit kein Licht zeigen. Das könnte bedeuten: Der Investor hat beim Bau dieser 13 sozial geforderten und geförderten Wohnungen an allen Ecken und Enden gespart. So hat er zum Beispiel keine elektrischen Leitungen verlegen lassen, sodass die Bewohner bei Kerzenlicht sitzen müssen. Und in den Wohnungen stehen Kohleöfen, wie es diese im vorigen Jahrhundert gegeben hat. Genauso in der Küche, wo der Herd mit Kohle oder Holz beheizt wird, um darauf einen Steckrübeneintopf zu kochen oder eine Graupensuppe.

Und weil diese Wohnungen für arme Menschen gebaut worden sind, gibt es für diese mittellosen Mitbürger natürlich auch keine Stellplätze in der Tiefgarage für Autos, die sie nicht haben, sondern es stehen dort nur Fahrradständer hinter dem Haus.

Weitere Informationen lesen Sie dazu morgen auf Szene Ahrensburg unter dem Zitat: „Eigentlich hätte die SPD dem von ihr vorgeschlagenen Bürgermeister ihr Misstrauen aussprechen müssen!“

Zum Preisausschreiben: Wer eine richtige Lösung, also 13, bis vorgestern abgeschickt hat, der bekommt Anfang der Woche einen Wandkalender per DHL ins Haus gesandt. Viel Freude mit den 365 Denkanstößen!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Dezember 2025

2 Gedanken zu „Alte Reitbahn: Sozialer Wohnungsbau von einer lichtscheuen Gesellschaft

  1. Observator

    Wenn ich mal vermuten darf: In diesem Gebäude befinden sich die neuen Redaktionsräume von der Abendblatt-Stormarn-Redaktion. Und weil die Damen und Herren erkennbar im Dunkeln tappen, was den Betrug auf der Reitbahn betrifft, so bekommen sie ihr Schweigen bezahlt durch einen Mietnachlass. Und bei Edeka kriegen sie einen Rabatt auf alle alkoholischen Getränke und auf Klopapier. 😉 🙂 🙁

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