Die WAB und der Umgang mit Menschen, ein Schlitzohr-Rechtsanwalt und eine Müllhalde am Rondeel

Als schlechter Verlierer erweist sich wieder mal der WAB-Vorsitzende Peter Egan: Bitterlich beklagt er sich an diesem Wochenende im Anzeigenblatt MARKT darüber, dass CDU, SPD und FDP eine andere Meinung haben als die WAB, die schon vor dem Ahrensburger Bürgerentscheid eine Hetze gegen das JA der Bürger betrieben hat mit dummen Worten und albernen Trugbildern, die kaum noch auszuhalten waren. Und nun jammert der Herr Egan darüber, dass die genannten Fraktionen  einen anderen Umgang mit den Menschen pflegen im Gegensatz zur WAB und den Grünen – siehe hierzu das Insert, das ich auf die Egan-Kolumne gesetzt habe!

Was Egan schreibt, das ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt steht. Denn die Schuld daran, dass die Hamburger Straße noch nicht neu gestaltet ist, liegt nicht zuletzt bei der Verwaltung unserer Stadt. In rund drei Jahren hat man es im Rathaus nicht geschafft, den Stadtverordneten die Möglichkeiten für Ausweichparkplätze vorzulegen, damit die darüber entscheiden können, sondern man hat einfach intern im Amte beschlossen, dass die gefundenen Möglichkeiten nicht möglich sind – Basta! Bingo! Boege!

Wer einen Rechtsanwalt benötigt, der möchte natürlich einen Juristen haben, der ein Schlitzohr ist. Und da kann ich den Bargteheider Anwalt und Notar Stefan Dehns empfehlen. Der macht als Schlizohr in eigener Sache dreifach auf sich aufmerksam:

Zum einen stellt Dehns sich potentiellen Mandanten in der Stormarnschule vor, wo er im Auftrag der BürgerStiftung Region Ahrensburg vor Bürgern sprechen will, die in Sachen Erbrecht und Testament belehrt werden möchten. Zum anderen wirbt er mit einem Inserat im Anzeigenblatt MARKT um neue Mandanten. Und drittens bekommt er als Inserent vom MARKT auch einen redaktionellen Beitrag als Bonus für seine Anzeige geliefert, wo er zusammen mit dem Ahrensburger Grinsekasper Eckstein für seinen Auftritt in der Stormarnschule wirbt.

Ob der MARKT den redaktionell aufgemachten Werbebeitrag wohl auch ohne die Anzeige des Juristen Dehns gebracht hätte? Ich glaube: Wohl eher nicht.

Seit vielen Wochen schon ist das italienische Restaurant La Villa Rossa nicht mehr am Rondeel geöffnet. Und seit einer Ewigkeit wird das rote Haus renoviert und innerlich umgebaut. Aber immer noch ist die alte Beschriftung an der Fassade. Und immer noch steht eine Müllhalde von der Tür – siehe die Abbildung!

Das, liebe Freude der Innenstadt, passt nicht in die Advents- und Weihnachtszeit! Die City ist geschmückt mit leuchtenden Sternen und Tannenbäumen in den Straßen. Auf dem Rondeel ist der Adventsmarkt in Betrieb und lockt viele Bürger an von nah und fern. Und die gehen dann an der an dem Müll auf der Straße vorbei.

Ich weiß nicht, ob die Immobilie inzwischen verkauft worden ist. Aber die dafür zuständige Maklerin, die ihren Laden direkt nebenan hat, könnte vielleicht dafür sorgen, dass der Unrat am Gehweg endlich beseitigt wird. Das macht sich nämlich weder gut für Käufer noch für Besucher der Innenstadt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2025

2 Gedanken zu „Die WAB und der Umgang mit Menschen, ein Schlitzohr-Rechtsanwalt und eine Müllhalde am Rondeel

  1. Brian

    Wer immer hierfür verantwortlich ist: Ich möchte all jenen gratulieren, die es geschafft haben, Ahrensburg nachhaltig unattraktiv zu gestalten. Das Rondell und die Hamburger Straße sind ein exemplarisches Beispiel dafür, wie man eine Stadtlage mit geringem Aufwand gezielt herunterwirtschaften kann. Gratulation.

    Worum geht es in diesem Streit eigentlich? Um 34 Parkplätze. Eine Diskussion, die jede Verhältnismäßigkeit vermissen lässt. Wie viele öffentliche Parkplätze gibt es am Jungfernstieg oder in der Mönckebergstraße in Hamburg? Keine. Und dennoch sind diese Straßen täglich stark frequentiert, oftmals bis an die Belastungsgrenze gefüllt mit Fußgängern.

    Was lässt sich daraus ableiten? Wenn Menschen sicher und ungestört flanieren und einkaufen können, floriert auch der Einzelhandel – ganz ohne zusätzliche Parkplätze.

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    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ihr Kommentar beweist, dass Sie nicht aus Ahrensburg sind. („Rondell“ statt Rondeel) Und wer die Ahrensburger City mit der Hamburger Innenstadt vergleicht, ist entweder ein Spaßvogel oder ein Ignorant. Wirklich lächerlich dieser Vergleich. Es geht beim Bürgerentscheid nicht nur um die Parkplätze in der Hamburger Straße. Und wenn es den Kunden von außerhalb zu unbequem oder zu blöd ist, in die Ahrensburger Innenstadt zum Einkaufen zu fahren, dann fahren sie einfach anderswohin. Und wer trotzdem kommt, benötigt Parkplätze – auch zum Flanieren.

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