Wie die Stadt Ahrensburg das Steuergeld der Bürger veruntreut hat, weil ein Verein die Backen aufbläst

Der Bund der Steuerzahler hat in seinem “Schwarzbuch” einen Fall aus Hamburg aufgenommen mit der Überschrift: “Fahrradparkhaus wird zum Millionengrab” – siehe die Abbildung links! Und wenn ein Vertreter des Bundes nach Ahrensburg kommen würde, dann könnte er hier eine Parallele finden, und zwar die Parkanlage in der Ladestraße, das Ahrensburger Steuergeldgrab.

Was ich schon vor Jahren gebloggt habe, das hat sich bei meinem heutigen Besuch bestätigt: Diese Parkanlage steht seit Jahren leer – wenn Sie bitte mal auf die Abbildung rechts klicken wollen!

Und weder der BUND noch eine andere Naturschützer-Organisation protestiert dagegen, dass hier der Naturboden auf riesiger Fläche zubetoniert wurde, weil der ADFC gepupst hat und Beamte und Politiker eilfertig dem Gestank nachgerannt sind und diese Anlage bauen ließen, die flüssiger ist als Wasser, nämlich überflüssig.

Im Foto rechts sehen Sie Ex-Bürgermeister Michael Sarach bei der Eröffnung. Und daneben das Reklamerad vom ADFC: ein Lastenfahrrad! Und schon damals habe ich gefragt: Wer parkt denn sein Lastenfahrrad in der Parkanlage in der Ladestraße?!

Und eben dieser ADFC will nun tatsächlich Kundenparkplätze in der Hagener Allee besetzen. Wie Szene-Ahrensburg-Intensiv-Leser Henning Sußebach mitteilt, hat die Stadt dafür sogar die Genehmigung erteilt, wobei ich vermute, dass die Ladeninhaber dazu nicht befragt worden sind, denn das wäre ja ein demokratischer Akt, der in Ahrensburg nur stattfindet, wenn der ADFC zustimmt und Henning Sußebach damit einverstanden ist.

Es ist eine Schande in der Stadt Ahrensburg, dass hier die Lobbyisten das Sagen haben und ein Verein wie “Bürger für Ahrensburg” aufgegeben hat, weil der Bürger gegen Gewalt und Korruption machtlos ist. Wer ruft den Bund der Steuerzahler?! Neben der Fahrradparkanlage kann man hier auch noch den Deppenkreisel besichtigen, wo 580.000 Euro Steuergeld in den Boden versenkt wurden und damit eine Gefahrenstelle für Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer entstanden ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. September 2022

4 Gedanken zu „Wie die Stadt Ahrensburg das Steuergeld der Bürger veruntreut hat, weil ein Verein die Backen aufbläst

  1. Malte Klinger

    So wird aus dem Bürger ein Wutbürger. Das Dumme ist, dass der Wutbürger seine Wut runterschlucken muss, weil er keine Lobby in der Stadt hat. Und die Medien sind regierungstreu.

  2. Martens

    Und Bahnpendler, die auf ihr Auto angewiesen sind, finden in der Ladestraße kaum noch einen freien Parkplatz. Auch der Alte Lokschuppen ist voll, aber die Stadt hat es immer noch nicht für nötig gehalten, das Gebäude aufzustocken.

    1. Grimm

      Wo Dzubilla recht hat, hat er recht. Der Fahrradparkplatz ist ein Fehlschuss. Selbst als Fahrrad- Bahnpendler sttele ich mein Rad dort nicht ab. Dort hätten Auto-Bahnpendler Parkplätze hingehört.Und gleichzeitig hättten wir stadtnah noch ein paar zusätzliche Parkplätze geschaffen…Das Auto stirbt nie aus, weil wir es nunmal brauchen. Auto ist Mobilität und Freiheit. Auch wenn die Grünen unter Habeck beides verbieten wollen.

  3. chessy

    Wenn man die Belegung der Kfz-Parkplätze vergleicht mit der Belegung der Fahrradstellplätze, dann sollten intelligente Bürger ihren Entscheid bzgl. der Parksituation jetzt bereits getroffen haben. –
    Packt die Parkletts auf den Fahrradstellplatz, da stören sie nicht. Da könnten sich dann die Entscheider ausruhen, die für den Blödsinn verantwortlich sind!

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