Aberndblatt-Stormarn informiert: Lindenhof wieder Parkplatz für die Ahrensburger Musiknacht!

Ups … gerade habe ich Ihnen berichtet, dass der koti-Laden aus der Hagener Allee in den Blindenhof umziehen wird, und schon muss ich hinter diese meine Tatsachenbehauptung ein dickes Fragezeichen setzen. Denn wenn Sie heute das Abendblatt aufschlagen, dann erkennen Sie im Stormarn-Teil: Der Blindenhof wird zurückgebaut und ist ab morgen wieder der ehemalige Parkplatz Lindenhof – siehe die Abbildung!

Das soll, so die Redaktion in ihrer bildlichen Darstellung, passieren im Rahmen der Ahrensburger Musiknacht. Und weil wir Leser vom Abenblatt ja wissen, dass wird der Stormarn-Redaktion blindllinks vertrauen können,weeil sie nur die Wahrheit und nix als die Wahrheit berichtet, da können die Musiknacht-Besucher sich darauf freuen, dass sie ihr Fahrzeug nun wieder auf dem Lindenhof abstellen können, wie das ja schon früher möglich gewesen ist.

Aber mal im Ernst: Wenn Sie auf die Karte mit den Locations für die Musiknacht gucken und sich vor Augen führen, wo Location 2 (= Rosenhof) liegt und wie weit der Weg von dort zu Location 16 (= Kroschke) ist, dann erkennen Sie, dass das kein Weg zu Fuß und mit Rollator ist, für den ein gesunder Mensch per pedes rund eine halbe Stunde benötigt – wozu Sie bitte mal auf die nebenstehende Google-Abbildung rechts blicken wollen! Und deshalb benötigen die Besucher entweder ein Fahrrad oder ein Auto. Oder aber sie bleiben die ganze Musiknacht lang im Rosenhof, also genauso wie es auch die dortigen Bewohner machen.

In diesem Zusammenhang: Überlegen Sie doch mal, warum die Veranstalterin ihre Musik nur in Ahrensburg spielen lässt! Ihre Versuche, diese Veranstaltung auch in anderen Städten regelmäßig durchzuführen, sind nach kläglichem Versuch gescheitert. Weil vermutlich nur Laden-, Restaurant- und Firmeninhaber in der Schlossstadt so vermögend und selbstlos sind, dass sie nicht nur ihre Location gratis zur Verfügung stellen, sondern dass sie dafür auch noch an die Veranstalterin dafür bezahlen, dass sie das dürfen. Was in meinen Augen als “kommerzieller Masochismus” bezeichnet werden kann. Und ob das Finanzamt die Aufwendungen der aller beteiligten Firmen tatsächlich als “Geschäftskosten” anerkennen wird, wage ich auch zu bezweifeln, denn es sind wohl mehr Hobby- als Geschäftskosten. Oder sehe ich das falsch…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Mai 2022

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