Warum die Stadt Ahrensburg auch Deppendorf heißen könnte!

Ich habe Ahrensburg immer wieder als das Schilda des Nordens bezeichnet. Weil der Name Schilda aber besetzt ist durch die Schildbürger, brauchen die Ahrensbürger einen neuen Namen für ihre Stadt. Und weil in Ahrensburg ein paar Deppen in Verwaltung und Politik sitzen, die in der Stadt das Sagen haben, schlage ich den Namen Deppendorf vor.

Ein Corpus Delicti für die Namensgebung sind die vier Parklets auf der Hagener und Manhagener Allee. Sie haben 60.000 Euro gekostet und sollen weitere 2.500 Euro p. a. an Wartungskosten verursachen. Und zur Wartung gehört auch, dass die Dinger im Winter auf den Bauhof geschafft werden sollen, weil kein Mensch sich in dieser Jahreszeit dort draufsetzt. Und auch in der warmen Jahreszeit sind die Parklets dermaßen verdreckt, sodass ich dort bis heute noch nie jemanden habe darauf sitzen sehen.

Und was hat die Stadtverwaltung von Ahrensburg soeben getan? Halten Sie sich fest: Statt die Parklets reinzuholen, hat man sie frisch bepflanzt! Jetzt, im November – siehe die Fotos (oben links), die ich heute am Morgen gemacht habe! Sie werden mir zustimmen: Dümmer geht’s nümmer!

Und passend zum Thema: Die beiden Container auf dem Rondeel – siehe Abbildung rechts! Die Dinger stehen dort, nachdem der Blaumann beseitigt worden ist. Und wenn ich mir die Container so anschaue, dann kann ich nur sagen: Schlimmer sah der Blaumann an dieser Stelle auch nicht aus!

Bin ich eigentlich der einzige Bürger, der über Parklets und Container in der City stolpert? Ich hätte eigentlich gedacht, dass sich Leserbriefe darüber im 3. Buch  Abendblatt häufen würden, aber es erscheint so gut wie nix. Oder liegt es vielleicht daran, dass die Redaktion bekanntermaßen ausschließlich Leserbriefe veröffentlicht, die ihr genehm sind…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. November 2021

2 Gedanken zu „Warum die Stadt Ahrensburg auch Deppendorf heißen könnte!

  1. Ironimus

    Ich vermute, dass Sie, griesgrämiger Herr Dzubilla, der einzige Bürger sind, der Anstoß nimmt an den skandinavischen Parklet. Aber die stehen an den richtigen Plätzen, sehen wunderschön aus und laden zum Relaxen ein. Und das auch im Winter, wenn der Schnee über der Stadt liegt und die Menschen sich auf den Parklets in ihre dicke Winterjacke und mitgebrachte Wolldecke einkuscheln können und eine Dose Bier von aldi trinken. Und 60.000 Euro sind doch Peanuts, wenn man vergleicht, dass man dafür nur 1000 Winterjacken für frierende Kinder kaufen kann. Und wer, frag ich Sie, braucht denn unbedingt 1000 Winterjacken, wenn die Erderwärmung weiter voranschreitet. Also nicht immer gleich alles so negativ betrachten, sondern sich freuen an den frischen Pflanzen auf den Parklets, die Herr Sarach begießen und düngen wird.

    So, nun muss ich leider Schluss machen, da mein Therapeut mit der Behandlung auf dem Parklet beginnen will. Schöne Grüße, Ihr Ironimus

  2. Yvonne K.

    Parklets auf den Straßen aber keine mobilen Luftreiniger in den Schulen. Wenn ich könnte, würde ich den dafür verantwortlichen Politikern in den Allerwertesen treten und sie im Winter in leichter Bekleidung auf den Schulhof stellen. :–(

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