Currywurst im Glas? Für mich wie Döner in der Dose!

Ich mag Currywurst. Meine erste Bratwurst mit Currysoße habe ich schon als Kind gegessen, damals an einer Würstchenbude direkt am Hamburger Hauptbahnhof: Currywurst mit Kartoffelsalat gab’s dort. Und bis heute habe ich viele, viele Sorten Currywurst gegessen und das auch in vielen Städten. Und bis heute ist für mich klar: Currywurst mit Pommes schmecken am besten an einem Imbisstand.

Seit ein paar Jahren gibt es auch Currywurst geschnitten in der Fertigpackung, die man in der Mikrowelle zubereiten kann. Das ist für mich nur Currywurst für den äußersten Notfall, denn sie schmeckt wie sie ausschaut, nämlich nach Konserve.

Und nun gibt es etwas Neues aus der „Höhle der Löwen“: Currywurst im Glas. Probiert habe ich die nicht. Denn Currywurst im Glas ist für mich vergleichbar wie Döner in der Dose. Oder in drei Wörtern gesagt: Geht gar nicht! Und dass die Currywurst im Glas aus der Löwenhöhle angeblich schon ein Hit im Supermarkt ist, vermag ich nicht zu glauben.

Und ich habe recherchiert und erkannt: Es ist nicht die einzige Currywurst im Glas, die es im Handel gibt. Ich fand z. B. die „Original Duisburger Currywurst“, die als „Streetfood Currywurst“ im Angebot ist. Und in der Werbung ist zu lesen: „Frisch wie am Food Truck“ – siehe die Abbildung rechts!

Was bedeutet „Frisch wie am Food Truck“? Es bedeutet, dass diese Currywurst heiß vom Grill ins Glas statt auf Pappe oder Teller kommt und dann umgehend verzehrt wird. Sollte es aber so sein, dass diese Currywurst konserviert wurde, dann ist der Slogan eine glatte Lüge. Wie Rotwein frisch aus der Rebe.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2021

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