Manhagener Allee: Wo unwissende Kunden voll in die Irre geschickt werden

Einen Laden mit dem Namen „Badeperle“ gibt es am Rondeel Nr. 2. Und einen Laden mit dem Namen „Schnieke Stücke“ gibt es in der Großen Straße 41. Das war früher mal anders. Da gab es „Badeperle“ und „Schnieke Stücke“ direkt nebeneinander in der Manhagener Allee – wenn Sie bitte mal einen Blick auf das Foto werfen wollen.

Das Seltsame ist: Obwohl die beiden genannten Läden schon seit langer Zeit nicht mehr in der Manhagener Allee sind, wo inzwischen schon neue Lokalinhaber eingezogen sind, stehen über deren Läden immer noch die Namen ihrer Vorgänger. Das Foto stammt nämlich aus der vergangenen Woche. Und die falschen Ladenbeschriftungen scheinen niemandem peinlich zu sein, weder den Ausgezogenen noch den Eingezogenen oder gar dem Eigentümer des Gebäudes.

Für auswärtige Kunden, die nicht so häufig nach Ahrensburg kommen, ist das natürlich ein Unding. Sie lesen „Badeperle“ gehen hinein und finden dort weder Badeperlen noch sonst etwas rund ums Bad. Und dort, wo „Schnieke Stücke“ dransteht, werden auch Stücke verkauft, die nicht unbedingt schnieke sind.

Wäre ich der Citymanager der Stadt Ahrensburg, dann würde mir das auffallen. Und ich würde der Sache nachgehen und dafür sorgen, dass die Schilder dort abmontiert werden. Denn das gehört in meinen Augen zu den Aufgaben von einem Citymanagement, wenn dieses ernsthaft betrieben wird.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2021

8 Gedanken zu „Manhagener Allee: Wo unwissende Kunden voll in die Irre geschickt werden

  1. Ahrensburg West

    Uninteressante Meldung ! Keine Aufgabe für einen Citymanager! So spannend als wenn in China ein Spaten umfällt!

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Stimmt. Wichtiger ist es, wenn der Citymanager dafür sorgt, dass ein Weihnachtsmann durch die Manhagener Allee spaziert. Das lenkt dann ab von der peinlichen Fassade.

    2. Ahrensburg Ost

      @Ahrensburg West – – – selbst wenn in der Straße der Unrat liegt, ist das ein Fall für einen City-Manager. Ich meine natürlich: für einen guten City-Manager. Der ist zuständig für ein sauberes, sprich tadelloses Stadtbild.

      Außerdem: So spannend WIE und nicht ALS. :=)

  2. AhrensburgWest

    Danke für das Verständnis und die Grammatik war bewusst gewählt. Trotzdem muss ein Citymanager die großen Ziele setzen und verfolgen. Für Kleinigkeiten ist ja dieser Blog besser geeignet. Da sind die Kümmerer unterwegs.

  3. Till Schrader

    Seit sieben Monaten ist in Ahrensburg ein Citymanager angestellt. Seit sieben Monaten. Bis heute hat Ahrensburg noch kein tragfähiges Konzept für ein Stadtmarketing vorliegen, geschweige denn verabschiedet. Da war die Vorgängerin mit der Cima am gemeinsamen runden Tisch schon sehr viel weiter gekommen. Und nun?

  4. F. Naumann

    Der Citymanager hat doch für sowas keine Zeit. Er ist seit neustem auch der Baustellenbeauftragte für die Innenstadt. Alle Beschwerden der Einzelhändler sollen an ihn gerichtet werden. Da ist er ja auf Jahre mit ausgelastet, bei unserer Bauverwaltung….

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