Statt Marketing: Ein peinliches Kapitel von Ahrensburg wird seit Jahren auf der Homepage präsentiert

Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass Ahrensburg für mich „Das Schilda des Nordens“ ist. Wobei die Schildbürger weniger in den Wohnstraßen unserer Stadt zu finden sind als vielmehr im Rathaus sitzen und in der Stadtverordneten-Versammlung, die von Familie Levenhagen dominiert wird. Corpora Delicti dafür gibt es zuhauf auf Szene Ahrensburg.

Heute ein Dacapo: Seit Jahren spricht man in Ahrensburg vom „Stadtmarketing“, obwohl es in Ahrensburg überhaupt kein Stadtmarketing gibt. Nur auf der Homepage der Stadt wird ein „Stadtmarketing“ angezeigt, für das Christian Behrendt als „Kontakt“ genannt wird. Und wenn ein Außenstehender auf die Homepage von Ahrensburg kommt, dort auf „Stadtmarketing“ klickt, dann wird er gewahr, dass in unserem Rathaus ein Vollpfosten sitzen muss. Denn wer dieses „Stadtmarketing“ auf die Homepage unserer Stadt gestellt hat, der hat echt ein Porzellan-Defizit, nämlich nicht alle Tassen im Schrank.

Es ist dieses bekanntlich eines der peinlichsten Kapitel von Ahrensburg aus den letzten Jahren. Allein das Foto auf der Website, das offenbar ein Symbolbild für das “Stadtmarketing” von Ahrensburg sein soll, beweist, dass man in der Verwaltung gar nicht weiß, was Stadtmarketing überhaupt ist.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf diesen Unfug hinweise. Aber inzwischen haben wir einen Citymanager im Rathaus. Und dass dieser Beitrag jetzt unter seiner Verantwortung auf der Homepage zu finden ist, zeugt davon, dass der Ahrensburger Citymanager seine Arbeit noch immer nicht aufgenommen hat. Oder er hat gar nicht begriffen, was seine Aufgaben überhaupt sind.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2021

3 Gedanken zu „Statt Marketing: Ein peinliches Kapitel von Ahrensburg wird seit Jahren auf der Homepage präsentiert

  1. Peter Holzer

    Man stelle sich mal vor, eine Firma von irgendwo hätte Interesse nach Ahrensburg zu kommen. Und dann geht man auf die Ahrensburger Website, sieht, liest und staunt. Und fragt sich, ob in dieser Stadt wirklich alles in Ordnung ist mit Ausnahme von Corona.

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