Ein Beispiel dafür, warum gewisse Politiker die Internet-Übertragung scheuen wie der Vampir den Knoblauch

An einem Beispiel versuche ich mal zu dokumentieren, warum die Mehrheit unserer Stadtverordneten nicht möchte, dass ihre Sitzungen live im Internet übertragen werden sollen. Und das von mir ausgesuchte Exempel ist das Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz. Das sollte ursprünglich mal unglaubliche 800.000 Euro kosten und kostet nach letzter Planung nun sagenhafte 2,12 Millionen Euro  – kleiner Planungsfehler vom Bauamt, versteht sich. Wohlgemerkt, liebe Mitbürger: Es handelt sich um ein Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz für Fußballer, steht also die meiste Zeit leer!

Dusche (Symbolfoto)

Angenommen, die Sitzung der Stadtverordneten, in der über das Umkleidehaus abgestimmt wird, würde – wie es zum Beispiel die FDP gern hätte – online übertragen werden, sodass alle Bürger das Procedere bequem in ihrer Wohnstube mitverfolgen könnten. Und dann würden besonnene Politiker in der Versammlung fragen: „Warum dieses Luxus-SPA-Gebäude am Stormarnplatz, wenn doch gar nicht sicher ist, dass die Sportplätze dort bleiben, weil sie über kurz oder lang zum Beimoor verlegt werden, wie der ATSV es möchte?!“ Und: „Ist der ATSV als Hauptnutznießer des Hauses für den Bau am Stormarnplatz oder möchte der Verein die Duschen und Umkleiden lieber am Beimoor in einem Sportzentrum haben?“ Und: „Warum können die Duschen im Bruno-Bröker-Haus nicht saniert werden, denn früher haben die doch offensichtlich ausgereicht?“

Und dann würde beispielsweise die FDP eine namentliche Abstimmung durch die Stadtverordneten fordern, damit deren Wähler erkennen, wen und was sie gewählt haben. Und das würde dann aufgezeichnet werden und zur nächsten Kommunalwahl bei Facebook und anderswo im Internet laufen, damit wir Bürger vor dem Gang zur Wahlurne unsere Entscheidung anhand von Tatsachen fällen können und nicht nach unverbindlichen Wahlversprechungen.

Ich bin mir sicher: Gar nicht auszudenken wäre das für die Politiker, die für das Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz die Hand heben! Stimmt’s, Familie Levenhagen? Oder habe ich recht?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2021

Ein Gedanke zu „Ein Beispiel dafür, warum gewisse Politiker die Internet-Übertragung scheuen wie der Vampir den Knoblauch

  1. BÜNDNIS AHRENSBURG

    Und deswegen werden wir eine NEUE Partei in Ahrensburg gründen. Wir fühlen uns durch die etablierten Parteien und auch die örtlichen Parteien NICHT mehr vertreten. Auch im Stadtforum sehen wir keine Vertretung unsere Interessen. Bürgerräte wie von der WAB vorgeschlagen wurden, sind Augenwischerei und haben keinerlei polit. Einfluss. Wir sind Einzelhändler, Einzelunternehmer, Betreiber von Gaststätten, ,… bzw. alle die, die es mal waren. Ahrensburg “stirbt aus”, wenn wir nicht handeln. Ein möglicher Name wäre BÜNDNIS AHRENSBURG, aber wir sind für Vorschläge immer offen. Bald mehr dazu.

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