Zwei Tiefbauunternehmen in Ahrensburg: Zum einen ein Bestattungsinstitut in der Schimmelmannstraße, zum anderen die Stadtwerke in der Hagener Allee

Wenn man Ahrensburg googelt, dann findet man zwischen dem Golf Club Hamburg-Ahrensburg e. V. und der Grundschule am Reesenbüttel die Johannische Kirche Ahrensburg. Und im Haus dieser Kirche, die man auch als Sekte bezeichnen kann, befindet sich eine sogenannte „reverti GmbH“. Und wer ein wenig lateinische Sprachkenntnisse hat, der weiß, was „reverti“ bedeutet, nämlich: „Ich bin zurückgekehrt“. Und so fragt man sich: Wer ist hier wohin zurückgekehrt?

Nach Recherche im Internet findet man die Bestätigung: Die reverti GmbH in der Schimmelmannstraße ist ein Bestattungsinstitut in Ahrensburg. So wie Falke und Kastorf – siehe die Abbildung links! Und wer dort hingeht, der kehrt – wie der Name verheißt – dorthin zurück, von wo er gekommen ist, nämlich Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.

Das Wundersame ist, dass diese GmbH total im Verborgenen arbeitet, weshalb ich den Argwohn hege, dass diese  reverti GmbH möglicherweise eine Scheinfirma in der Schimmelmannstraße ist.

Ein anderes Ahrensburger Tiefbauunternehmen ist in der Hagener Allee tätig, nämlich die Stadtwerke, die dort seit Anfang Juli das Gasleitungsnetz erneuern. Hierzu hat die Stadtverwaltung gerade mitgeteilt, dass sich die Arbeiten verlängern werden, und zwar „voraussichtlich bis zum 25.09.2020“.

Und wer sich fragt, warum dieses Baustelle rund ein Vierteljahr dauern muss, der muss nur mal hingehen und zuschauen, was dort passiert. Gestern am späten Nachmittag beispielsweise, da passierte gar nichts. Wie das Foto beweist: Null Arbeiter weit und breit.

Das zeigt, dass in der Stadtverwaltung niemand ein ernsthaftes Interesse daran hat, dass diese Baustelle mit Sperrung von Parkplätzen schneller beseitigt wird. Aber wenn man weiß, dass Bauamtsleiter Kania für das Aufstellen einer Container-Toilette schon rund zwei Jahre benötigt hat, dann gehen die Bauarbeiten in der Hagener Allee bis jetzt ja richtig fix vonstatten.

Apropos Peter Kania: Aus seinem Umfeld bekam ich Informationen geliefert, die ich Ihnen einfach nicht vorenthalten kann. Also:

Symbolbild

Von seinen Mitarbeitern und Kollegen hat der Ahrensburger Baudirektor den Spitznamen “Bermuda Dreieck” verliehen bekommen. Weil ungezählte Akten und Vorlagen, die ihm anvertraut werden, mit ziemlicher Regelmäßigkeit spurlos verschwinden. Ob dieses aus Schusseligkeit, Faulheit, Inkompetenz oder gar aus purer Berechnung passiert, ist nicht überliefert und könnte einer situativen Varianz unterliegen. Auf jeden Fall, so sind sich viele Bürger einig, ist Peter Kania die schlechteste Personalentscheidung sowohl fachlich als auch motivational und charakterlich, die der Bürgermeister in seiner gesamtem Amtszeit getroffen hat. Und für diesen personellen Missgriff bezahlen muss bekanntlich der Bürger. Da kann der kommende Bürgermeister, der mit diesem Mann zusammenarbeiten muss, einem schon heute leidtun.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. September 2020

4 Gedanken zu „Zwei Tiefbauunternehmen in Ahrensburg: Zum einen ein Bestattungsinstitut in der Schimmelmannstraße, zum anderen die Stadtwerke in der Hagener Allee

  1. R. Klöwensteen

    Was macht eigentlich die Vorgängerin von Kania, die ehemalige Bauamtsleiterin Angelika Andres, die danach Leiterin der Stabsstelle Stadtentwicklung gewesen ist?

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ich habe den Namen “Angelika Andres” in die Suchmaske der Homepage von Ahrensburg eingegeben. Das Resultat: “Es wurden leider keine Einträge für den Suchbegriff ‘Angelika Andres’ gefunden!” (Beachten Sie dabei bitte das Ausrufungszeichen hinter dieser Mitteilung! Ich vermute, das hat der Bürgrmeister höchstpersönlich gesetzt. 😉

  2. G. P. aus A

    Hallo verehrter Blogger! Müssen Sie keine Angst haben, dass Peter “Bermuda Dreieck” Kania sich gegen Ihre frechen Äußerungen zur Wehr setzen und eine Richtigstellung verlangen wird? Wenn er den heutigen Eintrag gelesen hat, wird er sich vermutlich für den Rest der Woche krankmelden.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ich wüsste nicht, was er richtigstellen könnte, denn was ich dargestellt habe, ist richtig. Vor einigen Monaten bekam ich einen Kommentar, mit dem ein “Ghost” sich über einen Kommentar von “Stiller Beobachter” beschwert hat. Und was “Ghost” geschrieben hat, passt wunderschön an diese Stelle. Ich habe seine Drohung aus dem Archiv herausgesucht:

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