Bauamtsdirektor Schneckfix und die Unebenheiten auf dem Rondeel: „Spielen und Klettern verboten“

Wäre Ahrensburg keine Stadt im Kreise Stormarn sondern ein kleines Dorf in Gallien, dann würde unser Bürgermeister bekanntlich den Namen Tutnix tragen. Und der Direktor des Bauamtes würde auf den Namen Schneckfix hören, weil er bei seiner Arbeit so fix ist wie eine Schnecke. Was bei dem Mann erkennbar nicht nur unterhalb seines Halses der Fall ist. Das als satirische Bemerkung vorab.

Und nun stellen Sie sich mal vor, meine lieben Mitbürger, es kommen Besucher in die Stadt Ahrensburg, um hier zu shoppen. Oder auf dem Rondeel einen Kaffee zu trinken und ein Stück Kuchen zu verspeisen. Und dann sehen diese Besucher dort mitten im Wege eine Absperrung. Und weil Sie neugierig sind, was denn dort wohl abgesperrt wird, treten Sie näher und gucken hinter das Gebilde. Und sie sehen dort: zwei Kästen, die aussehen wir Särge von ärmlicher Art. Und dann entdecken Sie das Warnschild auf dem Boden davor mit der Aufschrift: „Unfallgefahr Spielen und Klettern verboten“. Und Sie fragen sich: „Spinnen sie, die Ahrensburger?!“

Besucher der Stadt sollen nicht auf dem Rondeel spielen und auf die Särge klettern, weil eine Unfallgefahr besteht? Bauamtsdirektor Schneckfix schrieb mir gerade, dass „der Standort des Muschelläufers nach dessen vorübergehender Demontage provisorisch gesichert worden ist und zum anderen Unebenheiten aufweist“.

Und wie lange soll dieser eigenartige Zustand in Schilda Ahrensburg noch andauern, Herr Bauamtsdirektor? Eine Frage, liebe Szene-Leser, die Sie am kommenden Montag dem Bürgermeister stellen könnten, und zwar in der Einwohnerfragestunde in der Stadtverordneten-Versammlung.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2020

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