Was die Bargteheider CDU von der Ahrensburger deutlich unterscheidet, das hat mit Intelligenz zu tun

Heute in einer Woche findet der CDU-Ball in Ahrensburg statt. In diesem Jahr im Restaurant Strehl, obwohl am Rande der rote Hinweis steht: „ACHTUNG !!! geänderte Location“. Und die CDU schreibt: „Wir laden Sie herzlich zum CDU-Ball…“ – siehe die Abbildung! Ob gemeint ist: laden „ein“ oder laden „vor“ oder laden „nach“ – das wird nicht verraten. Aber es spielt die Band vom „ZDF-Traumschiff“, erfährt man dort wie jedes Jahr. Wobei „ZDF“ in diesem Fall die Abkürzung ist von: „Zauber der Flunkerei“, denn die genannte Kapelle kennt das ZDF-Traumschiff vermutlich nur aus dem Fernsehen.

Einladung aufs Traumschiff? Oder Verladung zum CDU-Ball?

Warum ich heute für den CDU-Ball werbe? Ganz einfach: Damit Sie, meine lieben Mitbürger, dort zahlreich erscheinen sollen. Nicht nur wegen des guten Büfetts von Küchenmeister Axel Strehl, sondern auf dem Ball haben Sie endlich mal die willkommene Gelegenheit, den Stadtverordneten der schwarzen Fraktion näher zu kommen, ohne dass die Damen und Herren ihnen enteilen können wie nach jeder Sitzung im Marstall. Und in der dortigen Einwohnerfragestunde dürfen Einwohner ihre Fragen ja nur an den Bürgermeister richten und nicht an die Politiker.

Abbildung frei nach Abendblatt

Wenn Sie zum Beispiel auf dem Ball die Stellvertretende Bürgermeistern und Stadtverordnete Carola Behr auf die Tanzfläche führen, dann können Sie die stellvertretende Vorsitzende im Bau- und Planungsausschuss mal Wange an Wange fragen: Warum tut die CDU in Bargteheide sehr viel mehr für ihre Einwohner als es die hiesige Fraktion für Ahrensburg tut? Denn die CDU in Bargteheide will verhindern, dass dort mit Famila ein neues Einkaufszentrum im Gewerbegebiet errichtet werden soll (siehe nebenstehende Abbildung aus dem heutigen 3. Buch Abendblatt!), während die Ahrensburger CDU für unsere Stadt genau gegenteilig entschieden hat und ein neues Einkaufszentrum rund um Famila am Beimoor genehmigt hat, das mit kostenlosen Parkplätzen direkt vor den Ladentüren schädliche Auswirkungen für die Läden in der Innenstadt haben wird, wo die CDU  die Parkplätze sogar noch abbauen will!

Und wenn Sie den Fraktionsvorsitzenden Detlef Levenhagen am Büfett bei Strehl treffen, dann fragen Sie ihn doch mal, warum der Mann nicht wahrhaben will, dass es bei den fehlenden Parkplätzen in der Innenstadt keineswegs allein um die Parkmöglichkeiten für Kunden in der Innenstadt geht, sondern genauso für die Menschen, die in der City arbeiten. Und um die vielen Pendler, die mit der Bahn fahren: Sie sind heute gezwungen, ihre Autos an den unmöglichsten Stellen in der Stadt abzustellen und sogar auf der Fahrbahn zu parken, was genauso verkehrsbehindernd ist wie umweltschädlich und die Menschen belästigt. Und Supermärkte müssen sich schon zur Wehr setzen, weil Bahnfahrer notgehorchend die Kundenparkplätze belegen.

Und wenn Sie länger am Büfett anstehen müssen, dann können Sie Levenhagen auch gleich befragen, was seiner Fraktion eigentlich einfällt, dass sie stur darauf beharrt, dass nur zeitweilig genutzte Kunstrasen-Fußballfelder hinterm Rathaus in der City liegen müssen statt in einem neuen Sportpark am Beimoor. Und warum der ATSV (über 4.000 Mitglieder) mit seinen Wünschen dem CDU-Mann so völlig am Arsch vorbeigeht.

Und wenn Sie den Bürgervorsteher auf der Toilette treffen, dann erkundigen Sie sich doch mal bei Roland Wilde, warum 19 öffentliche Toiletten in Ahrensburg nicht genügen, sondern auch noch die 20. gebaut werden muss, nämlich das neue Luxus-Klo am Springbrunnen.

Und wenn Sie zufällig am Tisch mit dem Stadtverordneten Uwe Gaumann sitzen sollten, dann können Sie das Mitglied im Bau- und Planungsausschuss danach befragen, ob er sich schon darauf freut, dass er sich vor dem nächsten CDU-Ball im neuen Umkleidehaus am Stormarnplatz nicht nur umziehen, sondern dort auch noch duschen kann – oder ob das 1,2-Millionen-Gebäude vornehmlich für die Rote-Stern-Kickers und Gastspieler geöffnet sein wird.

Homepage Stadt Ahrensburg am 1. Februar 2020: Eckehard Knoll (CDU)  wird dort zweimal aufgeführt. Und im Foto sehen wir, dass Frau Schmick (WAB) ihren Gatten Hinrich mitgebracht hat, der schon seit einer Ewigkeit nicht mehr dabei ist.

Und wenn die Ballnacht lang wird, lieber Mitbürger, dann bleibt Ihnen noch viel Zeit für weitere Fragen – wenn Sie nicht schon nach der ersten Antwort die Schnauze so voll haben, dass Sie ihren Mantel nehmen und nach Hause eilen.

Ach ja, und ich hätte da noch eine Frage an den ehemaligen CDU-Stadtverordneten Eckehard Knoll, und zwar, ob es ihn nicht stört, dass er von der Stadt Ahrensburg immer noch auf der Homepage offiziell als Stadtverordneter und Mitglied im Bau- und Planungsausschuss aufgeführt wird – siehe die Abbildungen links! – obwohl der frühere Hamburger Baudirektor,  der in Ahrensburg auch als “Kreisel-Papst” gelobt wird, bereits im Dezember 2019 das Handtuch geworfen hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2020

12 Gedanken zu „Was die Bargteheider CDU von der Ahrensburger deutlich unterscheidet, das hat mit Intelligenz zu tun

      1. Fritz Lucke

        Nee, lieber Herr Dzubilla, ist kein Aprilscherz und damit müssen Sie leider die vielen Fragen speichern und später mal „auf den Tisch bringen „

  1. Harald Dzubilla Artikelautor

    Und wenn Sie die CDU an einem anderen Ort anpacken wollen, dann sehen Sie das Team auf seiner aktuellen Homepage von heute. Ein Team-Mitglied, das es tatsächlich für Ahrensburg anpacken wollte, nämlich die zweite Person von links, hat bei der CDU schon seit Dezember 2019 eingepackt: Eckehard Knoll, mit dem die Fraktion immer noch auf der Website wirbt:

  2. Observator

    Ich könnte mir vorstellen, dass Levenhagen bei Axel Strehl (Mitglied im Stadtforum und im Arbeitskreis Stadtmarketing) ein persönliches Hausverbot bekommen hat, sodass die Fraktion ohne ihren Vorsitzenden hätte tanzen müssen.

  3. Frau Behnemann

    Das Abendblatt-Stormarn meldet Online nichts darüber. Was hat es denn für Gründe, dass der Ball abgesagt worden ist, Herr Lucke?

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Einem unbestätigtem Gerücht zufolge hatte sich für den Ball nur ein einziger Besucher aus Kreisen der CDU angemeldet: Detlef Levenhagen. Und der wollte in Begleitung von Nadine Levenhagen kommen, die dort im grünen Abendkleid als Gaststar im Show-Programm auftreten wollte, um zur Band das Lied zu singen: “Es grünt so grün auf dem Stormarnplatz” – womit der Kunstrasen dort gemeint ist. Nachdem sich aber herumgesprochen hatte, dass bei der CDU ein Fraktionszwang besteht, wollten die Partei-Mitglieder diesem entgehen und haben sich für kommenden Samstag allesamt krank gemeldet. Damit wäre Familie Lebenhagen ganz allein auf dem “ZDF”-Traumschiff gewesen. Und weil man dabei an die Titanic gedacht hat, warf man gerade noch rechtzeitig den Anker, und zwar in die Binsen. Nun ist mit weiteren Rücktritten aus der Fraktion zu rechnen. 😉 🙂 🙁

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Und genau so wie beim diesjährigen CDU-Ball wird es auch in der Ahrensburger Innenstadt kommen: Die CDU wird dort ihre Mitglieder in Rokoko-Kostümen auf dem Boulevard herumlaufen lassen …

      … und keine Sau wird dann mehr in die City gehen.

      Und darum wird es bei einem Bürgerbegehren genauso kommen wie damals, als die Linden in der Großen Straße noch Kastenköpfe bekommen sollten.

  4. Kirchhoff

    Hoffentlich begreift dieser arrogante Levenhagen jetzt endlich, dass auch die Sympathisanten der CDU an der Ahrensburger Fraktion kein Interesse mehr haben. Sein Benehmen gegenüber den Kaufleuten könnte man fast schon als lümmelhaft bezeichnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)