Ahrensburg wächst und wächst und soll weiter wachsen. Warum eigentlich?

Wenn in Ahrensburg eine neue Großbaustelle entsteht, dann berichten die Medien in aller Regel groß darüber. So am Lindenhof, am Fasanenhof, an der Alten Reitbahn, am U-Bahnhof West, in der Hamburger Straße – vom Stadtteil Erlenhof gar nicht zu reden. Und auch in den politischen Meetings sind solche Baustellen mehr oder weniger ein Thema, geht es den Politiker doch scheinbar auch um Wohnraum für die Bürger, der „bezahlbar“ sein soll, aber es nur in seltenen Fällen ist.

Und dann sehe ich eine Großbaustelle in Ahrensburg, die wächst und wächst, und die Medien beachten sie überhaupt nicht. Ich habe nicht nachgeschaut, wer dort baut, aber ich sehe jedes Mal, wenn ich daran vorbeikomme, wie hier Wohnblöcke entstehen, die zweifelsohne zum privaten Wohnungsbau gehören. Quizfrage: Wissen Sie, liebe Ahrensburger, wo  sich die abgebildete Baustelle befindet…?

Und der gemeine Bürger fragt sich: Wieso gucken Politiker in Naturschutzgebiete, um neuen Wohnraum zu erspähen, wenn doch auf freien Flächen in der Stadt in den letzten zehn Jahren sehr viel mehr neuer Wohnraum entstanden ist als Ahrensburger Bürger ihn bezogen haben? Und irgendwann hat auch eine Stadt wie Ahrensburg die Grenzen ihres Wachstums erreicht. Durch Großbauten von Investoren gewinnt die Stadt zwar Wohnraum, die Lebensqualität in Ahrensburg jedoch wird damit nicht gesteigert – ganz im Gegenteil.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juni 2018

8 Gedanken zu „Ahrensburg wächst und wächst und soll weiter wachsen. Warum eigentlich?

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Haben Sie schon mal erlebt, dass Günther Jauch den Kandidaten eine Quizfrage gestellt hat und sie gleich aufgelöst hat, bevor der Kandidat überhaupt geantwortet hat…? 😉

  1. kunipitt

    könnte theoretisch irgendwo an der U-Bahnstrecke sein, dort, wo diese im Einschnitt fährt…:
    Metallgitterzaun entlang einer linienförmigen Böschungskante…

  2. Kombucha

    Bauplatz? Ich schätze: Sommerpark. Oder Parkallee? Hier wie dort wäre reichlich Platz zur Innenstadtverdichtung. 🙂 🙂 🙂

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