” . . . irgendwie zwischen Steuerberater und Landvogt”: Die Redaktion der Stormarn-Beilage manipuliert munter weiter

Habe ich Ihnen gestern aufgezeigt, wie der MARKT die Bürgermeister-Wahl im Foto manipuliert, was die Stormarn-Beilage zuvor ebenfalls gemacht hat, so zeige ich Ihnen heute einmal, wie die mediale Manipulation in der Stormarn-Beilage auch im Text passiert.

(Zitat: Hamburger Abendblatt)

(Zitat: Hamburger Abendblatt)

2 (zwei) Tage, nachdem ich über die Wahlveranstaltung im JuKi 42 berichtet habe, kommt nun auch die Stormarn-Beilage und schreibt online und in gedruckter Form über das Event. Der Autor ist ein gewisser Finn Fischer; und der macht keinen Hehl daraus, dass seine Stimme dem Grünen Kandidaten Jörg Hansen gehört.

Zum einen erklärt er nicht, wie die sieben Stimmen, die sich mehrheitlich für Hansen entschieden haben, gefunden worden waren – nämlich lediglich ein Gag des sozialpädagogischen Moderators gewesen sind – zum anderen schreibt er Folgendes:

“Während sich Grünen-Politiker Jörg Hansen mit seinem “Refugees Welcome”-Shirt noch recht gut in die Szenerie des alternativen Jugendhauses einfügte, wirkten Sarach und Conring ein bisschen fehl am Platz. Der Verwaltungschef hatte in weiser Voraussicht immerhin seinen Anzug gegen Jeans und roten Pulli getauscht. CDUler Christian Conring wahrte jedoch konsequent die Etikette in Form eines Freizeitanzuges irgendwo zwischen Steuerberater und Landvogt.”

“…irgendwo zwischen Steuerberater und Landvogt”, meint also Finn Fischer in persönlicher Wertung.  Außerdem: Im Fotoreigen der Kandidaten steht immer Michael Sarach an erster Stelle, sowohl im Bericht als auch in der täglich erscheinenden Randspalte rechts. Verantwortlicher Redakteur der heutigen Ausgabe: HInnerk Blombach.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. September 2015

6 Gedanken zu „” . . . irgendwie zwischen Steuerberater und Landvogt”: Die Redaktion der Stormarn-Beilage manipuliert munter weiter

  1. FritzCola

    Ihre Empörung verstehe ich nicht! Haben sie noch nicht bemerkt, dass dieses Land aus einer Koalition von Einheitsparteien und (linker) Presse regiert wird? Merken sie nicht, wie die meisten Presseberichte dem Mainstream dieser politischen Richtung folgen? Viele Menschen in diesem Land erkennen gar nicht mehr, wie sie durch die Medien manipuliert und “auf Linie” gebracht werden. Das ist hier nicht mehr das Land der Denker, sondern der Nachläufer. Was gedacht werden darf, wird in den politischen Parteien vorgegeben und über die (eigenen) Medien verbreitet. Und wagen sie es nicht, was anderes zu sagen oder zu denken. Dann sind sie politisch unkorrekt oder werden gleich zum rechten Rand gezählt. Egal, ob sie Recht haben oder nicht. Das will hier keiner mehr wissen. Schauen sie sich einmal unsere europäischen Nachbarn an. Die stehen häufig staunend da und reiben sich die Augen über die deutschen Sichtweisen. Einige äußern das sogar auch in einer teilweise unschönen Form ( => Anthony Glees, britische Politologe). Vermutlich (und das sage ich bei Engländern nur sehr ungern 🙂 hat der Mann auch noch Recht. Ich glaube nicht (und auch das ist eine weitere Unverschämtheit der Deutschen Politik und Presse) dass unsere Nachbarstaaten menschliche Komplettversager sind und deshalb z.B. die “Welcome-Hysterie” der Deutschen so nicht mitmachen. Und das ist nur ein Beispiel für den Dissens in Europa. Das lässt sich unendlich fortführen. Hier kommt doch nur wieder die deutsche Arroganz zum Tragen, dass WIR natürlich immer alles richtig und besser machen. Geschichtlich gesehen sind unsere radikalen politischen Alleingänge irgendwie immer im totalen Untergang geendet. Darüber sollte man mal nachdenken!

    Um auf ihre Kritik jetzt wieder zurück zu kommen, kann ich nur sagen, dass natürlich in den Medien manipuliert wird. Ständig und immer. Man muss das nur im Hinterkopf haben, um Aussagen und Artikel in der Presse zu bewerten. Da uns aber immer wieder das Lied von der “freien Presse” vorgesungen wird, glauben das auch viele Menschen. Und die große Mehrheit der deutschen Einheitspresse wird von Leuten gestellt, die bestimmten Parteien nahe stehen und für diese dann auch aktiv durch Berichterstattung manipulieren. Nehmen wir nur einmal die unheilvolle Berichterstattung von Frau Frenzel aus dem HA. Da weiß doch jeder politisch interessierte Bürger welchen Parteivorgaben diese Artikel entsprungen sind….. oder nicht?

    Sie machen das einzig Richtige, Herr Dzubilla! Gegenhalten und entlarven.
    Weiter so…

  2. Thomas H.

    Hallo FritzCola,
    Sie vergessen die entscheidende Frage. Warum manipuliert die Stormarnbeilage gerade zugunsten des Amtsinhabers? Dazu gab es in diesem Blog schon mehrere Beiträge.
    Beste Grüße
    Thomas H.

    1. FritzCola

      Na, warum wohl? Wenn sie meinen Kommentar aufmerksam gelesen haben, dann dürften ihnen einige Andeutungen (man muss ja heutzutage im Internet aufpassen vor der “Heiko-Maas-Gedankenpolizei” …..übrigens auch SPD! 🙂 ) weiterhelfen. Vielleicht weil der Amtsinhaber seine “Presseorgane” in den Redaktionen der verschiedenen Blätter gut verteilt hat?

  3. Britta S.

    Von den Ahrensburger Presseorganen lässt sich nicht auf die Situation der Presse im gesamten Land schließen. Von daher weise ich den Rundumschlag von FritzCola gegen “die Presse” zurück. Hier haben wir es mit einer Ahrensburger Besonderheit zu tun, die auch bereits in früheren Jahren zu beobachten war: Einzelne Personen aus der Politik und der Verwaltung nehmen Einfluss auf die Presse, um ihre persönlichen Interessen durchzusetzen. Man erinnere sich nur, wie der frühere Bauamtsleiter regelmäßig seine “Granatenpläne” zur Stadtentwicklung über die Presse verkünden ließ. Nachher waren es meistens Rohrkrepierer, aber dann wurde schon wieder die nächste Sau durchs Dorf gejagt. Wahlprogramm Sarach: gleiche Methode wie Thiele, nur der Hauptakteur hat gewechselt.
    Britta S.

    1. FritzCola

      “Einzelne Personen aus der Politik und der Verwaltung nehmen Einfluss auf die Presse, um ihre persönlichen Interessen durchzusetzen”.

      Aber das ist doch genau das Problem, liebe Frau Britta S…. sowohl auf Bundesebene als auch im kommunalen Bereich. Da widersprechen sie sich irgendwie. Die Art der Manipulation ist auf allen Ebenen ähnlich.

      Übrigens: Es gibt auch immer noch seriöse Presse im Land, allerdings hat die es schwer.

  4. H.J. Lange

    Meine Erfahrung beweist die gemeinte “Verbundenheit” als noch wirksamer zwischen den verschiedenen Verwaltungsbehörden – dem großen gemeinsamen Nest, in dem jeder Insasse reflexartig dem anderen schützend beispringt.
    Das zeigt sich aktuell am Bauskandal “Alte Klinik”.
    Dabei geht es nicht mehr um “Meinung” oder die politische Korrektheit, sondern um Tatbestand und Gesetz, bis zur Strafvereitelung im Amt.
    Insofern steht der Bürgermeister M. Sarach weiterhin “an erster Stelle” meiner Mission.
    HJL

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