„Schlossfreund/in“: Nach vier Monaten tatsächlich der erste Spender – was für ein wahnsinniger Erfolg!

Der MARKT berichtet in dieser Woche von einem „Spendenreigen“, der „eröffnet“ wurde, und zwar vom BioMarkt. Dahinter verbirgt sich die Aktion „Schlossplakette“, die von den Grünen ersonnen und von allen Stadtverordneten gutgeheißen wurde. Und die in meinen Augen genauso erfolgreich sein wird wie die blauen Fähnchen auf der Schlosswiese.

Unbenannt-5Seit Mai werden die Anstecker mit der kindlichen Illustration verkauft, deren Erlöse der Schlossstiftung zugute kommen sollen. Und Firmen genauso wie Privatpersonen können dazu Plaketten erwerben und im Laden aufhängen oder im Klo der Familie.

Zwischenergebnis: Obwohl die Aktion bereits im Mai (!) angelaufen ist, wurde erst im September (!) eine Plakette für 500 Euro verkauft. An den BioMarkt. Und der Laden bekommt auch den „Gewinn“, von dem der MARKT in seiner Überschrift berichtet, denn dieser Gewinn ist eine kostenlose, redaktionelle Werbung im MARKT für den BioMarkt, wo die Grünen sicherlich zu den Stammkunden gehören.

Bildschirmfoto-2013-09-28-um-11.43.04Darüber, wie viele Buttons seit Mai verkauft wurden, schweigt das Anzeigenblatt genauso wie über ein finanzielles Zwischenresultat dieser Aktion.

Ich habe keinen Anstecker gekauft. Würde mir hingegen irgendwo ein Blaues Fähnchen angeboten, würde ich sofort 5 Euro für den guten Zweck zahlen. Aber welcher Ahrensburger Partei fällt schon so eine unnötige Aktion ein, zumal die Kinder der Stadtverordneten gar nicht arm sind. Nein, zuerst kommt das Schloss. Und danach das Schloss. Weil ein Fass ohne Boden niemals voll wird.

 

 

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2014

Ein Gedanke zu „„Schlossfreund/in“: Nach vier Monaten tatsächlich der erste Spender – was für ein wahnsinniger Erfolg!

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    anläßlich des Ausbaggerns eines Teiles des Hopfenbaches hatte ich heute eine Rücksprache mit dem Verein Jordsand und dem Naturschutzreferenten für unser Tunneltal. Es werden nur 500 Meter zwischen Hagener Allee und Ahrensfelder Weg ausgebaggert. Ich habe angeregt, dass der versumpfte, stinkende Hopfenbach auf der Höhe Am Aalfang ebenfalls ausgebaggert wird. Dem Referenten habe ich, nachdem ich damals bei Herrn Schneider abgeblitzt bin, wieder angeboten, mich auch finanziell an der Wiederaufzucht unserer nordeuropäischen Sumpfschildkröte und ggf. auch unserer großen Süßwassermuschel zu beteiligen. Ich warte wieder ab. Die Kieler Archäoligen rühren sich nicht, obwohl ich angeboten hatte, mich körperlich und finanziell an speziellen Probegrabungen zu beteiligen. Ich bin zumindest soweit gekommen, dass sie zugegeben haben, dass die Römer um die Zeitenwende möglicherweise mindestens ein Heerlager in S.-H. (mit großer Wahrscheinlichkeit in Stormarn) hatten. Wenn alle keine Spenden wollen, werde ich mich der Kinderarmut zuwenden. Irgendwo wird es schon ein Spendenkonto geben, wo ich Spendenbescheinigungen erhalte, um unseren Staat zu beteiligen.
    Hier gibt es viele Organisationen mit Lederhaut, die man für Spendenbescheinigungen nötigen muss.
    Mit spendablen Grüßen
    Woldfang König

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