Das endgültige Aus vom Verein Bürger für Ahrensburg

Vor ein paar Wochen informierte der Bürgermeister in seinem Bericht vor der Stadtverordneten-Versammlung darüber, dass der Verein Bürger für Ahrensburg ihm geschrieben und das bevorstehende Ende des Vereins angekündigt hat. Und nun ist er am Ende, der Verein Bürger für Ahrensburg.

Bürgermeister Michael Sarach inmitten von Christa Werner (links) und Georgia Wahl

Bürgermeister Michael Sarach zwischen Christa Werner (links) und Georgia Wahl

Das Bemerkenswerteste, was das ehemalige Vorstands-Trio der drei Damen mit ihren rund 100 Mitgliedern erreicht haben, das war die Bürgerabstimmung über die Linden in der Großen Straße, die daraufhin nicht kastenförmig beschnitten wurden. Danach machte der Verein sich nur noch bemerkbar durch Pressekonferenzen mit viel Tamtam und ohne Resonanz, was ich mehrfach ironisch kommentiert habe. Und aus dem Vorstands-Trio war schon lange ein Duo geworden, weil eine der drei Damen nicht für, sondern gegen die Bürger von Ahrensburg gearbeitet hatte und dann über Nacht verschwunden war.

Ach ja, der Verein hat auch Blümchen auf dem Rondeel gepflanzt, damit die anliegenden Läden das nicht tun mussten. Diese Aufgabe wird nun wohl die liebe Frau Schmick von der WAB mit übernehmen müssen, die darin ja schon geübt ist.

Der Verein Bürger für Ahrensburg hatte weder eine Homepage noch überhaupt eine erkennbare Anlaufstelle. Die Vorsitzende, die Ahrensburger Journalistin Georgia Wichtig Wahl, war wegen ihrer Vereinsführung nach Gutsherrenart bei den Mitgliedern sehr umstritten, sodass kluge Köpfe den Klub schon nach kurzer Zeit wieder verlassen hatten. (Eckehard Knoll bei seinem Austritt im Jahre 2009: „Entweder Frau Wahl reißt das Ruder rum, oder der Verein löst sich auf.“) So war die Mitgliederzahl bald geschrumpft wie ein Schneemann in der Sonne. Und in den Versammlungen der Stadtverordneten sah man in den letzten Monaten kaum noch eine/n Vertreter/in vom Verein Bürger für Ahrensburg.

Nun haben Georgia Wahl und Christa Werner wieder mehr Zeit zum Golfspielen und Rotwein trinken. Und die Rolle des Vereins BFA könnte die WAB übernehmen, wenn das Ehepaar Schmick das endlich einsehen und sich aus der Fraktion zurückziehen würde.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. März 2014

3 Gedanken zu „Das endgültige Aus vom Verein Bürger für Ahrensburg

  1. Dietrich Schreiner

    WENN das Ehepaar Schmick dann endlich mal… ich glaube darauf können wir leider noch lange warten.
    Ich frage mich bei jeder STVV vorher die anderen beiden Fraktionsmitglieder (Egan und Holzmann glaube ich) jedes Mal noch den Mut hernehmen, weiter zu machen, wenn ihnen jede erbrachte Arbeit vom Ehepaar Schmick zunichte gemacht wird.

    Haben Sie, Herr Dzubilla, sich einmal in den Hauptausschuss gesetzt? Sie werden, wie ich, bemerken das der Herr Vorsitzender anscheinend geistig gar nicht anwesend ist. Ein Trauerspiel!

    Es grüßt,
    D. Schreiner

  2. Hermann Jochen Lange

    Als Ammersbeker war ich Gründungsmitglied des Vereins Bürger für Ahrensburg (BfA), habe ihn dann aber aus bestimmten Gründen wieder verlassen – wie anderen auch.
    Die Kernidee war jedoch gut und ist heute sogar überaus erforderlich. Wer will das bestreiten ?
    In dem Verein BfA hatten sich Bürger ernsthaft engagiert, die sich (meist) bewusst keiner politischen Partei anschließen wollten. Dieses Potential an tatkräftigen Menschen ist aus meiner Erfahrung nicht klein, sondern eher groß. Es fehlen aber leider noch die Leute, diese Kräfte zu bündeln.
    Die in den Bürgern schlummernde kreative Kraft hat die überraschend hohe Beteiligung an der damaligen „Zukunftswerkstatt“ gezeigt. Sie hat säckeweise Ideen produziert – sie sind leider zu häufig im Rathaus irgendwie verschwunden – wie so viele gute Ideen.
    Zu viele Bürger lehnen das praxisferne, kontrollunfähige Parteienprinzip ab, das auch auf kommunaler Ebene, insbesondere in Ahrensburg, nicht das leisten will oder kann, was offensichtlich den Bürgern auf den Nägeln brennt.
    Der Bürger erkennt überrascht, dass selbst die Abwahl eines belasteten Stadtverordneten (R.G.-SPD) mitnichten dazu führt, dass dieser nicht mehr über die „baulichen Geschicke“ der Stadt mitbestimmt. Kurioserweise nennt man ihn nun „Bürgerliches Mitglied“ – und obendrein die SPD, die nicht dem sog. Bürgerlichen Lager zugerechnet wird (So entsteht Realsatire).
    Die letzte Kommunalwahl war in dieser Hinsicht schlicht überflüssig.
    In diesem Fall gilt: DIE PARTEI HAT IMMER RECHT – Der Bürger stört nur !
    Ich sage: Wenn er es doch täte.

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek

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