Realsatire: Alle Vögel sind schon da – auch die Ente von der Stormarn-Beilage

In Ahrensburg gibt es viele Vögel. Darunter auch schräge. Und einer dieser schrägen Vögel ist eine Ente. Die nistet nicht im Schlossgraben, sondern in der Redaktion der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt, ist folglich eine Zeitungsente. So weit, so schlecht. Und nun werden Sie sicher wissen wollen, was es mit dieser Zeitungsente auf sich hat, oder? Gut, ich will es Ihnen verraten, und zwar unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

ZeitungsenteDie  besagte Ente, liebe Leser, hat vermutlich lange darauf gegeiert, einem anderen Vogel in der Stadt mal so richtig unschön ans Gefieder zu gehen, nämlich dem Blogger Dzubilla, der als Spottdrossel in der Stadt bekannt ist. Und weil dieser Vogel in Vergangenheit sehr häufig über Entenkot in der Stormarn-Beilage gespottet hatte, watschelte die Ente möglicherweise schon seit längerer Zeit hinter dem Blogger her, um sich bei gegebenem Anlass über den Dzubilla auszuquaken. Und diesen Anlass glaubte die Ente nun endlich gefunden zu haben.

Vorab bemerkt: Ich bin nicht sonderlich intelligent; aber wenn man mich für völlig dumm verkaufen will, dann werde ich hellhörig. Zum Beispiel am Montag dieser Woche, als eine freie Journalistin im Auftrag der Stormarn-Beilage bei mir anrief. (Zwischenbemerkung: Wenn ich diese junge Frau zu Vögeln einordne, dann ist sie ein Täubchen.) Und sie erklärte mir, sie wolle einen Beitrag schreiben über Felizitas Thunecke und die Spendengelder, von deren Verschwinden ich auf Szene Ahrensburg berichtet habe. Ob ich denn wohl zu einem Interview bereit wäre, fragte sie mich, und sie würde mir ihre Fragen per E-Mail schicken, die ich dann bitte per E-Mail beantworten und zurückschicken sollte, und zwar schon am nächsten Tage.

Die Fragen lasen sich dann aber nicht so wie Fragen, die ein/e Journalist/in stellt. Sondern eher so, wie ein Staatsanwalt sie womöglich stellen würde. Trotzdem habe ich jede dieser Fragen freundlich beantwortet, die Mail an die Journalistin geschickt mit dem Hinweis: „Ich habe mich sehr kurz gehalten und erwarte, dass das Interview genauso veröffentlicht wird wie es in der Anlage zu lesen ist – sowohl Ihre Fragen als auch meine Antworten darauf.“

Bereits zuvor hatte die Schreiberin mir versichert: Dass Ihre Zitate ungekürzt übernommen werden, würde ich Ihnen gern garantieren. Etwas an Ihren Zitaten zu verfälschen oder aus dem Zusammenhang zu reißen, ist nicht in meinem Interesse. Sollte das aber, beispielsweise aufgrund der Länge der Sätze nicht möglich sein, bekommen Sie die entsprechende Passage selbstverständlich noch einmal zum Gegenlesen und zwecks Autorisierung zurück.“

Und dann bekam ich  “entsprechende Passagen … noch einmal zum Gegenlesen und zwecks Autorisierung zurück“. Jedoch: Aus dem gesamten Interview hatte das Täubchen ganze drei Sätze (!) von mir herausgepickt und das auch noch in einen falschen Kontext gestellt, bzw. fröhlich mit Worten drumrum manipuliert, wofür jede/e Redaktionspraktikant/in sofort die rote Karte wegen Foulspiels gesehen hätte und rausgeflogen wäre aus einer anständigen Redaktion. Es war – um es mal milde auszudrücken – eine Unverschämtheit Zeitungsente, die da in der Stadt ausgesetzt werden sollte.

Morgen, also am Donnerstag, so erklärte mir die Schreiberin noch per E-Mail, soll ihr Beitrag erscheinen. Meine Antwort: „Unabhängig von Ihrer Verpflichtung, das Interview getreulich wiederzugeben (mit allem anderen bin ich ausdrücklich nicht einverstanden!), werde ich das vollständige Interview in meinem Blog veröffentlichen.“

Antwort der Reporterin: „Ich habe Ihre Anmerkungen an die Redaktionsleitung weitergeleitet.“

Und nachdem ich Sie, lieber Leser von Szene Ahrensburg, nun vielleicht neugierig gemacht habe, bekommen Sie hier aus gegebenem Anlass das gesamte Interview zu lesen, wie es morgen in der Stormarn-Beilage stehen wird – oder auch nicht:

  • Sie stellen auf Ihrer Internetseite www.szene-ahrensburg.de öffentlich die Frage, wo eine größere Summe Geld aus der Benefizveranstaltung “Gutshof-Festival” geblieben sei. Haben Sie diese Frage auch der Veranstalterin gestellt? Wenn nein, warum nicht? 

Ich habe der Veranstalterin der öffentlichen Benefiz-Veranstaltung, die in Ahrensburg eine Person des öffentlichen Interesses ist, diese Frage sogar mehrfach gestellt, und zwar auf Szene Ahrensburg. Hierauf hat die Veranstalterin weder öffentlich noch inoffiziell geantwortet.

  • Im weiteren Verlauf sprechen Sie wörtlich von einem “ungeheuerlichen Spendenskandal” und “deutlich erkennbaren Unregelmäßigkeiten”. Können Sie diese Tatsachenbehauptungen beweisen? Wenn ja, wie?

Es handelt sich nicht um Tatsachenbehauptungen, sondern um Meinungen. Diese beruhen allerdings auf Fakten, nämlich auf den von der Veranstalterin stammenden offiziellen Zahlen der Eintrittspreise und Besucher. Ich habe nach diesen Zahlen gerechnet und meine Rechnung für alle sichtbar offengelegt. Sie ergibt erkennbare Unstimmigkeiten zur abgelieferten Spendensumme. Aber ich habe auch gesagt, dass ich möglicherweise etwas übersehen habe, und deshalb öffentlich gefragt, wo mein Rechenfehler stecken könnte.

  • Prüfen Sie die Kommentare ihrer User vor Veröffentlichung auf strafbare Inhalte?

Ich habe keine strafbaren Inhalte bemerkt und veröffentlicht.

  • Sie und die Kommentatoren auf der von Ihnen betriebenen Internetseite rücken den Bürgermeister der Stadt durch Andeutungen und Verdächtigungen in die Nähe von “Schweigegeldzahlungen” sowie außerehelichen Beziehungen zu mehreren Frauen.

In der Tat frage ich mich, warum der Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung keine seiner zahlreichen Gelegenheiten nutzt, um die von mir und vielen anderen aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Das heißt indes nicht, dass jede einzelne Passage der an vielen Stellen satirisch-überspitzten Blog-Einträge und Blog-Kommentare bierernst zu nehmen ist. Die Leser wissen das; dies gilt auch für die überspitzte Frage nach „Schweigegeldzahlungen“.

  • Haben Sie Belege dafür, dass diese Vorwürfe wahr sind? Wenn nein, warum veröffentlichen Sie Dinge, die geeignet sind, den Ruf eines Menschen öffentlich zu beschädigen?

Von außerehelichen Beziehungen ist in meinem Blog nach meiner Kenntnis nicht die Rede (bitte teilen Sie mir mit, wenn ich einen Kommentar übersehen haben sollte). Die „Belege“ für die bürgermeisterliche Protektion von drei Frauen finden Sie mehrfach auf Szene Ahrensburg. Stichworte: „Rathaus-Journal“ und „Ahrensburg-Magazin“, Kosten für Bodenproben Rohrbogenwerk, Gratis-zur-Verfügung-Stellung des Rathauses für eine kommerzielle Veranstaltung, auffällig häufige, hohe und bis heute nicht wirtschaftlich nachvollziehbare Werbezuwendungen der Ahrensburger Stadtwerke und des badlantics, für die der Bürgermeister letztlich verantwortlich zeichnet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2016

38 Gedanken zu „Realsatire: Alle Vögel sind schon da – auch die Ente von der Stormarn-Beilage

  1. Britta S.

    Hallo Herr Dzubilla,
    Die Fragen der Stormarnbeilage lassen darauf schließen, dass man Ihnen unterstellen möchte, Sie würden das persönliche Ansehen und die persönliche Ehre des Bürgermeister untergraben. Wenn von diesem Blog aus eine persönliche Verleumdung des Bürgermeisters in die Welt gesetzt worden wäre, wäre dies ein Straftatbestand und damit eine Angelegeheit für die Staatsanwaltschaft und für das Amtsgericht. Offensichtlich munkelt die Stormarnbeilage etwas von außerehelichen Beziehungen des Bürgermeisters, die in diesem Blog breitgetreten worden wären. Ich kann mich an derartige Beiträge aber nicht erinnern, obwohl ich den Blog regelmäßig lese.
    Ich fürchte, dass die Stormarnbeilage nach einem Anlass sucht, um von den Vorwürfen der nicht korrekten Abrechnungen eines Benefizkonzertes abzulenken. Zudem wäre ein derartiger Vorwurf gegen Sie ein guter Anlass, um den Versuch zu unternehmen, diesem Bog mit einer im Rathaus nicht gerade geschätzten Meinungsvielfalt den Garaus zu machen. Lassen Sie sich so etwas bitte nicht bieten!
    Viele Grüße
    Britta

    1. Martina Meckelein

      Sehr geehrte Britta S.,
      Sie schreiben: “Ich fürchte, dass die Stormarnbeilage nach einem Anlass sucht, um von den Vorwürfen der nicht korrekten Abrechnungen eines Benefizkonzertes abzulenken.”
      Träfe diese Befürchtung zu, bedeutete sie, dass das Hamburger Abendblatt sich instrumentalisieren ließe, oder? Und das wäre erschütternd. Dann fehlte dem Blatt meines Erachtens wirklich die nötige Distanz, um weiter über Ahrensburger Politik- und Verwaltungsthemen zu berichten.
      Ich kenne die Ahrensburger Vernetzungen nicht. Frage mich allerdings auch, warum das Abendblatt in solch` einem Ton und mit Begriffen wie “Tatsachenbehauptungen”, “strafbare Inhalte” oder (sinngemäß) Rufschädigung Interview-Fragen stellt. Herrn Dzubillas Eindruck, als ob ein Staatsanwalt hier Fragen stellt, hatte ich auch beim Lesen. Es fehlt dann nur die Möglichkeit zum Ankreuzen im Interview-Vernehmungs-Protokoll: Zeuge oder Beschuldigter. Na gut, das lernen die dann auch noch;-)
      Einen guten Abend wünscht Martina Meckelein

  2. Rüdiger

    Hallo Herr Dzubilla,
    Mit derartigen Fragen schadet die Stormarnbeilage dem Ansehen des Amtes des Bürgermeisters.
    Rüdiger

  3. Britta S.

    Sehr geehrte Frau Meckelein,
    Das Ganze hört sich so an, als habe ein Jurist den Journalisten die Fragen vorgegeben. In diesem Falle wäre es ein Jurist, der die Absicht hat, einen unliebsamen Verdacht vom Ahrensburger Bürgermeister abzuwenden, nämlich den Verdacht, eine Firma zu unterstützen, die möglicherweise Gelder an Spendenempfängern und am Fiskus vorbei in private Kanäle geschleust hat . Schließlich wäre das ein Verdacht, der dem Ansehen des Ahrensburger Bürgermeisters nicht sonderlich gut bekommen würde.
    Ich bezweifle, dass die Stormarnbeilage über einen derartigen Juristen verfügt, und ich bezweifle auch, dass die Essener Konzernzentrale den Herren Klingel-Domdey und Blombach einen derartigen Juristen zur Seite gestellt hat. Von daher bleibt offen, welcher Jurist hier möglicherweise die Stormarnbeilage bei der Formulierung der Fragen unterstützt hat. Vielleicht bringen die nächsten Tage Genaueres!
    Alle guten Wünsche für Sie
    Britta S.

  4. Britta S.

    Ich habe inzwischen den Artikel in der Stormarnbeilage gelesen. Frau Thunecke sieht sich als Opfer von Verleumdungen. Wenn es auf Szene-Ahrensburg Schmähkritiken gegen Frau Thunecke gegeben haben sollte, hätte sie jederzeit eine Klage gegen Herrn Dzubilla in die Wege leiten können. Schließlich liegen sämtliche Texte schriftlich vor. Herr Dzubilla hätte in diesem Fall zur Rechenschaft gezogen werden können, auch für Einträge, die er nicht selbst geschrieben hat. Und wenn Frau Thunecke davon überzeugt ist, dass ihr die Unterschlagung von Spendengeldern unterstellt wird, hätte sie ebenfalls gegen Herrn Dzubilla klagen können. Beide Sachverhalte sind juristisch ohne Weiteres aufzuklären und für die Gerichte Alltagsarbeit. Dazu braucht es nicht einmal das Strafrecht.
    Die Schreiberin ist offensichtlich mit dem Vorsatz angetreten, den gesamten Blog als Cybermobbing einzustufen. Da fällt natürlich die Differenzierung zwischen dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit und persönlicher Verleumdung unter den Tisch.
    Britta

  5. Der Spatz vom Rathausplatz

    Ich habe mir heute extra das Hamburger Abendblatt mit der Stormarnbeilage geholt. Das Interview mit Ihnen habe ich nicht gefunden. Können Sie mir verraten, auf welcher Seite es steht?

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ich habe es auch nicht gefunden. Stattdessen ein allgemeiner Beitrag über “Blogwarte”, mit dem alle Blogger pauschal in die Pfanne gehauen werden. Das ist schon hart an der Grenze von sachlichem Journalismus. Aber Mira Frenzel kann es halt nicht besser.

  6. Thomas H.

    Ich finde das Verhalten von Frau Thunecke äußerst eigenartig. Jeder, der sich in der Öffentlichkeit präsentiert , muss sich kritische Fragen gefallen lassen. Umso mehr gilt das, wenn jemand wie Frau Thunecke über eine öffentlich groß angekündigte Veranstaltung Spendengelder in beträchtlicher Höhe eingesammelt hat. In diesem Fall ist Frau Thunecke nicht dem Bürgermeister gegenüber, sondern gegebenenfalls den Spendern und der gesamten Öffentlichkeit gegenüber dazu verpflichtet, ihre Abrechnungen offenzulegen. Genau das hat sie auch auf Nachfrage hin nicht getan.
    Frau Thunecke hätte ja die Möglichkeit gehabt, Herrn Dzubilla wegen übler Nachrede zu verklagen. Dann hätte sie allerdings dem Gericht ihre Abrechnungen offenlegen müssen. Auch diesen Schritt hat sie gescheut.
    Dass die Stormarnbeilage nicht seriös berichtet und nicht wirklich recherchiert , zeigt sich schon daran, dass Frau Thunecke sich bei der Redaktion ausweinen kann, ohne dass eine einzige Nachfrage zu dem Vorgang gestellt wird.
    Beste Grüße
    Thomas H

  7. H.J. Lange

    “Frustriert”

    “Aus den Texten wird deutlich, dass der Autor ein frustrierter Zeitgenosse ist.” Zitat von Hans-Jürgen Buhl, Nachfolger der u.a. wegen Duldung und Nichtwissen verschwundenen Vorgängerin Baumgarten. Propst Buhl, Leser dieses Blogs und unter anderem Propst im Kirchenkreis Hamburg Ost und damit direkt der ev.-luth. Kirchengemeinde Ahrensburg quasi überstehend, mit Foto im Hamburger Abendblatt am 4.2.16 unter dem Titel “Die Blogwarte”.

    Sehr geehrter Herr Buhl, ich beziehe ihr obiges Zitat auch auf mich, denn bekanntlich schreibe ich auf diesem Blog mit Klarnamen.
    Sie haben es richtig erfasst, denn tatsächlich haben mich meine Schreiben und Klagen an und gegen die Kirchenleitung (Sie eingeschlossen) in der Sache als “frustrierten Zeitgenossen” und in der Seele verletzt allein gelassen.

    “Frustriert” sind bekanntlich aber auch zu viele Gemeindemitglieder. So werden Sie es am letzten Montag im Rahmen der nur sogenannten “Gemeindeversammlung” persönlich gehört und gespürt haben.
    “Frustriert”, weil insbesondere Sie es als Förderer seit jetzt 14 Monaten dulden, dass die Gemeindemitglieder die kirchenverfassungsgemäße und demokratische Mitsprache in einem gewählten Kirchengemeinderat verweigert wird.
    “Frustriert” ist die Gemeinde und nach den bekannten sonstigen Skandalen “traumatisiert” – – – Was tun Sie persönlich dagegen ?
    “Frustriert”, weil es keine helfende Kommunikation in der Sache gibt.
    Denn bekanntlich sind nicht die Gemeindemitglieder der Administration verpflichtet, sondern umgekehrt, insbesondere in einer protestantischen, Luther verpflichteten Kirche – sollte es so sein.

    Diese Feststellungen können fast direkt auf den “weltlichen” Lebensbereich übertragen werden, mit dem sich heute das Hamburger Abendblatt befasst – oder besser: nicht befasst.
    “Frustriert” sind Zeitungsleser, weil sie immer seltener Medien finden, die sich verpflichtet fühlen, in der Sache kritisch nachfragend zu arbeiten, sondern sich stattdessen aus ökonomischen Gründen immer mehr auf bezahlte Werbung zurückziehen.

    Was bleibt ?
    Frau Thunecke will weiterhin die bezweifelte Abrechnung nicht veröffentlichen.
    Der zukünftige Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Anders (heute ohne Foto) wird sich in Lübeck auch weiterhin mit meinen diversen Strafanzeigen beschäftigen müssen, u.a. auch gegen die Betreiberin eines anderes Ahrensburger Internetblattes, wegen strafrechtlicher Duldung von “Cybermobbing”.
    Ausgerechnet das ehemalige Springerblatt “Hamburger Abendblatt” fällt zurück in “Blogwart”-Zeiten, heute wieder frei von kritischer Hintergrund-Recherche und Aufdeckung in der Sache.
    Frustrierend.

    HJL

  8. Frieda B.

    Ich muss gestehen, dass ich diesen Artikel in er Stormarnbeilage nicht so ganz verstehe. Was sind denn “Blogwarte”? Soll das eine Wortkreation von Frau Frenzel sein? Und dann gibt es neben dem Bild von Frau Thunecke noch ein Bilde von Propst Buhl in diesem Artikel. Und der Propst sagt: “Aus den Texten wird deutlich, dass der Autor ein frustrierter Zeitgenosse ist.” Spricht der Propst über seine Texte?? ? Oder hat der Probst zuviel in der Bibel gelesen?
    Irgendwie ist das alles ziemlich wirr! Trotzdem einen schönen Tag!
    Frieda

  9. Observator

    Da scheint aber jemand in der Redaktion Amok zu laufen. Und alle Blogger werden pauschal über einen Kamm geschoren. Szene Ahrensburg wird nicht genannt. Aber Beschwerden von Personen werden genannt, nicht jedoch das, was diese Personen angerichtet haben. Kein Wunder, dass sich das Schimpfwort “Lügenpresse” in Deutschland etabliert hat.

  10. Fritz aus Ahrensburg

    Die Verfasserin des Artikels in der Stormarnbeilage, Mira Frenzel, praktiziert genau das, was sie den Bloggern vorwirft. Sie arbeitet mit willkührlich auseinandergeschnittenen und neu zusammengesetzten Textfetzen, deren Herkunft nirgendwo belegt wird. Sie zielt unter die Gürtellinie und streut persönliche Diffamierungen in ihren Text ein. Persönliche Angriffe und abwertende Äußerungen gegenüber Dritten durch die von der Verfasserin interviewten Personen werden ohne erklärende Erläuterungen veröffentlicht.
    Was ich besonders schlimm finde: Die Leser erfahren nicht einmal, aus welchen Quellen bzw. aus welchem Blog die Verfasserin ihre Zitate entnommen hat. Von daher ist für die Leser eine Überprüfung des Vorgehens von Mira Frenzel überhaupt nicht möglich. Das lässt nur einen möglichen Schluss zu: Mit diesem Artikel sollen die Leser gezielt desinformiert und manipuliert und Blogger unter Generalverdacht gestellt werden.
    Fritz aus Ahrensburg

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ich muss Mira Frenzel in Schutz nehmen: Sie ist freie Schreiberin und muss das schreiben, was die Redaktionsleitung der Stormarn-Beilage von ihr fordert nach der Devise: “Schreib, Frenzel, oder stirb!”

  11. Fritz aus Ahrensburg

    Danke für die Information. Es ist schon sehr interessant, dass man sich für einen derartigen Hetzartikel eine freie Schreiberin genommen hat und nicht einen der fest angestellten Redakteure. Damit hat man schon mal vorgesorgt, dass eine Beschwerde bei der Essener Zentrale ins Leere laufen würde. Die tatsächlich Verantwortlichen können sich also auf diese Weise bedeckt halten.
    Fritz

  12. Wolfgang König

    Es nun sehr genau zu erkennen, dass unsere Ahrensburger Presse, und sicherlich auch die Verwaltung und unsere Politik neben vielen Bürgern Szene Ahrensburg genau lesen. Niemand hat bisher auf Kritik reagiert. Nichts ist geschehen. Die wollen, bis auf ganz wenige, damit zeigen dass sie diesen Blog nicht lesen, Fakten hinterfragen und darauf reagieren. Die Stormarnbeilage hatte z.B. schon längst mit so einen fundierten Artikel über die 90 gesperrten Tiefgaragenplätze unter dem Rathausplatz berichten können und der MARKT auch. Die Politik hätte bei vielen Dingen schon längst reagieren können, aber man darf ja nicht zeigen, dass Szene Ahrensburg gelesen wird. Frau Hengstler hat offenkundig Szene Ahrensburg gelesen und will zur 3000,– Euro Spende Fragen stellen. Und die Stormarn-Beilage bläst für die SPD-Damen mit engen Kontakt zum Rathaus zum Angriff.
    Wegen Frau Thunecke braucht nicht mehr geblasen zu werden. Der Fall liegt dem Finanzamt vor.

  13. Britta S.

    Es ist gut, dass Herr König in seinem Beitrag auf den Zusammenhang zwischen diesem Artikel und dem Rathaus hinweist. Tatsächlich besteht zwischen zwei der drei für diesen Artikel interviewten so genannten Opfer und dem Bürgermeister eine enge Verbindung. Sowohl Frau Thunecke als auch der AWO-Chef und SPD-Abgeordnete Eckert haben für den Bürgermeister direkt oder indirekt Wahlkampf gemacht. Frau Thunecke, indem Sie dem Bürgermeister die Gelegenheit bot, sich unmittelbar vor der Wahl als Beschützer der Flüchtlinge und als Schirmherr des Benefizkonzertes medienwirksam zu inszenieren , und Herr Eckert, indem er kurz vor der Wahl für Ältere und Bedürftige von der AWO angebotene und subventionierte Stadtrundfahrten anbot. Szene Ahrensburg hat zurecht an dieser verdeckten Wahlkampfhilfe für den Bürgermeister Kritik geübt.
    Was heute in der Stormarnbeilage veröffentlicht wurde, kann durchaus als Retourkutsche für diese Kritik am Bürgermeister und dessen Wahlkampf eingeordnet werden. Und die Botschaft dabei ist klar:
    Wer in Ahrensburg gegenüber dem Rathaus und den vom Rathaus protegierten Vertrauten des Bürgermeisters das Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch nimmt, muss damit rechnen , so behandelt zu werden . als sei er/sie ein/e Kriminelle/r (Stichwort Cyberkriminalität) , oder er wird öffentlich als “Nazi” gebrandmarkt ( Blogwarte).
    Damit ist klar geworden , warum Frau Frenzel sich in ihrem Interview mit Herrn Dzubilla so aufgespielt hat, als sei sie von einem Staatsanwalt beauftragt.

    Britta

    1. Der Spatz vom Rathausdach

      Und Propst Buhl buhlt um seine letzten Freunde, die er in der Stadt noch hat, quasi eine “Buhlschaft Mira” (Um der Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft aus dem Wege zu gehen: Ist bloß satirisch gemeint, Herr Prost!)

  14. J. P. Kirchhoff

    Wie denn, was denn? Die Stadtverordnete Hengstler darf sich offiziell online auf der Homepage der Stadt Ahrensburg über die fragwürdige Abrechnung vom Gutshof-Festival erkundigen, und der Journalist Harald Dzubilla darf das offiziell auf seinem Online-Blog nicht tun? Da scheint mir beim Hamburger Abendblatt irgendwo ‘ne Schraube locker zu sein.

  15. Wolfgang König

    Hätte doch der MARKT geschrieben, dass nach vielen ungespendeten Abzügen und nach fast monatelangem Abrechnen, Auszahlen und Zählen erfreulicherweise 2.887,67 Euro verblieben wären und Frau Thunecke und Herr Sarach die Differenz zu genau 3.000,00 Euro zu gleichen Teilen privat zugespendet hätten………… dann hätte sich niemand Gedanken gemacht und alle wären höchst zufrieden mit der Veranstalterin und dem Schirmherrn. Bei glatten Spendenergebnissen bis auch noch weit über das Komma macht sich jeder Gedanken.

  16. Wolfgang König

    Eigentlich habe ich gedacht, dass Benefiz-Veranstaltungen frei von Gema-Gebühren sind. Die Gema gewährt in diesem Fall aber nur 10% Nachlass. Musik-Veranstaltungen sind auf jeden Fall frühzeitig mit Titellisten einzureichen, damit die Gema erkennen kann, welche Titel geschützt und damit gebührenpflichtig sind.
    Kleinere Musik-Gruppen reisen in der Regel mit einem Transporter an, in dem sie neben ihren Instrumenten auch die eigenen Ton- und Licht-Anlagen transportieren. Diese Bühnentechnik und deren Aufbau ist sicherlich Bestandteil einer Benefiz-Veranstaltung. Bühnentechniker werden nicht benötigt.
    Reisekosten und Aufwandsentschädigungen? Leider habe ich den MARKT-Artikel nicht zur Verfügung, aber ich meine, dass die Gruppen kostenfrei auftreten sollten.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr König!

      Auf dem Plakat war unmissverständlich angekündigt: “Der Erlös geht an die Flüchtlingshilfe Ahrensburg”. Wenn Frau Thunecke nun in der Stormarn-Beilage erzählt, sie habe von dem Erlös auch noch “Aufwandsentschädigungen” (an wen alles…?) gezahlt, dann kann sich jeder Leser ein eigenes Bild machen.

  17. Andreas Puk

    Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus: In der gestrigen Sitzung des BKSA im Peter-Rantzau-Haus warteten viele auf die Antworten der schriftlich formulierten Fragen der Stadtverordneten Frau Hengstler zum Gutshoffestival und dem Spendenbetrag von genau 3000 Euro. Wie schon in der Sitzung am 7.1. glänzte der Bürgermeister durch Abwesenheit. Seine Antworten verlas Stadtjustitiar Reich. Dass die Antworten nicht befriedigend waren, soll nur der Volständigkeit erwähnt werden. Interessant war aber das “Nachhaken” der Stadtverordneten Frau Unger, die übrigens in der Sitzung am 7.1. ebenfalls durch Abwesenheit glänzte. Frau Unger attaktierte Frau Hengstler dahingehend, dass sie es gewagt habe, diesbezügliche Fragen an den Bürgermeister zu stellen. Ach so, Frau Unger ist ebenso wie der Bürgermeister Mitglied der SPD!

  18. Wolfgang König

    Das ist ja interessant: Der Bürgermeister glänzt als Schirmherr zu diesem Thema gleich zweimal durch Abwesenheit und seine Antwort ist vorformuliert. Wo war Herr Sarach? In seiner Villa oder im weit entfernten Schwerin – unter der Woche? Sicherlich hatte die Verwaltung eine Erklärung abgegeben. Was also waren die Antworten des Bürgermeisters als Schirmherr auf die Fragen von Frau Hengstler? Kein Wunder, dass die SPD ungehalten reagierte. Ich warte nun gespannt auf die Samstagausgabe des HA mit Stormarn-Beilage.

  19. Wolfgang König

    Dies wird wohl zu einem sehr interessanten Blog werden. Zumindest bei der Zahl der Antworten ist er schon so kopflastig wie ein Blog vor drei Jahren. Wie konnte sich Frau Mira Frenzel nur selber so reinreiten? In Szene Ahrensburg wird nicht gemobbt, sondern es werden Fragen gestellt, es wird auf Frechheiten hingewiesen, die dem Bürger geboten werden und oft witzige Antwort gegeben. Es werden Fakten genannt, die einigen Personen und Gruppen unbequem sind. Frau Frenzel, die offenbar jede Blogantwort in einem Archiv unter verschiedenen Gesichtspunkten abspeichert, sollte lieber ihre Zeit für echten Journalimus hergeben und den genannten Mängeln nachgehen und diese in ihrer Zeitung anprangern, als Blog-Schreiber zu Psychopathen und Brustnugglern zu erklären. Die von Frenzel außenstehenden Befragten wie Thiel und Elberling haben mit Sicherheit nie Szene Ahrensburg gelesen. Sie sind also diesbezüglich völlig inkompetent.

    1. Sabine Heinrich

      Lieber Herr König,
      nach dem, was ich in den vergangenen Jahren von Mira Frenzel gelesen habe, glaube ich, dass sie das, was Sie von ihr verlangen, gar nicht kann.

  20. Wolfgang König

    Ich bin nierdergeschmettert!!!!!! Als ich heute die vermutet 12-seitige Stormarn-Beilage aufschlug, waren es nach vielen Monaten wieder erstaunliche acht Seiten. Und kein einziger Leserbrief der Fürsprache zu Mira Frenzels Artikel über Blogwarte war darin!!!!!! Sind denn nur Leserbriefe von Blogfürsprechern eingetroffen? Sind die alle gleich in die runde Tonne gewandert? Muss sich Frau Frenzel jetzt ihre positiven Leserbriefe anonym selber schreiben?
    Und was ist mit den Antworten zu den Fragen von Frau Hengstler? Die Vorlesung der Antworten des Schirmherrn Sarach durch Herrn Reich soll sehr fragwürdig ausgefallen sein. Kein Wunder, dass die Stormarn-Beilage ins Schweigen verfällt. Sie wird nun wohl lange darüber schweigen. Öffentlich wird wohl nichts zu erfahren sein. Und da gibt es noch breite Felder, in die Frau Frenzel hineintappen.
    könnte.Und was sagt der MARKT dazu?
    Herr Dzubilla, ist es Ihnen möglich, diesen Blog stets an erste Stelle zu stellen oder zu teilen? So ist er immer aktuell und die Leser aus der Verwaltung, der Politik und der Presse müssen nicht immer so viel blättern

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Bitte noch mal nachblättern: Die Stormarn-Beilage berichtet heute über die Anfrage – tendenziös, wie es zu erwarten war. Ich fühle mich in meiner Kritik bestätigt und werde auf das Thema zurückkommen.

      1. Martina Meckelein

        Moin,
        nur kurz zum heutigen Artikel des HA über die Sitzung des Kulturausschuß:
        Ich frage mich, ob es sich der Stadtjustiziar Thomas Reich nicht etwas zu einfach macht mit seiner Feststellung, dass “der Stadt keine prüfbare Gesamtabrechnung vorliegt, da es sich um eine von Dritten organisierte Privatveranstaltung gehandelt habe. Bürgermeister Sarach sei nur Schirmherr gewesen…”.
        Eine Schirmherrschaft ist ja kein Rechts-Vakuum. Da wäre zum Beispiel – Herr Dzubilla kennt sich da besser aus – vielleicht die Prospekthaftung zu nennen.
        Ganz Allgemein: Ein Bürgermeister wirbt mit seinem guten Namen für die Veranstaltung. Er ist verpflichtet, sich vorab über die Seriosität des Veranstalters zu erkundigen. Sollte er das nicht im ausreichenden Maße getan haben und ist einem Dritten ein Schaden entstanden, könnte unter Umständen der Bürgermeister persönlich haften.
        Zum Schmunzeln brachte mich das Zitat im letzten Absatz: “”Warum wird das Festival so hinterfragt, die tolle Veranstaltung wird brüskiert”, sagte… “.
        Nichts liegt mir ferner, als eine Parallele herstellen zu wollen, aber ich dachte doch so beim Lesen: Das könnte aktuell auch Kaiser Franz so formulieren.

        1. Sabine Heinrich

          Pingelige Deutschlehrerinnen – Nachfrage: Kann man eine Veranstaltung brüskieren? Das ist mir neu! Ich dachte bislang immer, dass man nur Menschen brüskieren kann. Wenn man aber die Veranstaltung mit den Menschen, die dahinterstecken, gleichsetzt, geht es dann doch. Oder? Oder wie? Oder was?

  21. Wolfgang König

    Irgendwie ist mir in Erinnerung,, dass auf Veranlassung von Frau Thunecke die Verwaltung unserer ein Bodengutachten erstellen ließ. Dies ist nicht die Aufgabe der Verwaltung sondern das muss der Eigentümer veranlassen und bezahlen. Die Stadt Ahrensburg sitzt nun auf diesen Kosten. Wer in unserer Verwaltung hat das veranlasst?
    Zahlt Frau Thunecke? Sicherlich nicht. Wie ist es zu diesem Deel gekommen? Hat die Verwaltung ihre Ansprüche nicht im Griff?
    In Hamburg müssen Grundeigentümer für ihre Grundstücke auch nachweisen, dass dort keine Kampfmittel liegen. Sie müssen im Falle eines Falles diese Kampfmittel auf eigene Kosten beseitigen. Gibt es in Ahrensburg Freundschaftsdienste? Unsere Presse berichtet nicht darüber.
    Krähen hacken einander nicht die Augen aus. Übernimmt nun Christian Kroschke die Kosten für die Bodenuntersuchung durch unsere Stadt? Nein! Die Ahrensburger Bürger müssen sie über eine höhere Grundsteuer übernehmen. Kümmert sich die Presse zielstrebig darum? Nein!!!
    Hat die Verwaltung der mutmaßlichen Veranlasserin schon eine Rechnung geschickt?
    Die Presse interessiert nur Bankgespräche.
    Nun habe ich die Beteiligten an diesem Finanzdesastern genug gemobbt sowie rumgehetzt und begebe mich gleich in die Embryostellung und träume von 67 ungeküssten Jungfrauen im islamischen Himmel.
    Mit gespaltenen psychopathischen Grüßen
    Wolfgang König

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