Schlagwort-Archiv: Stormarner Tageblatt

Einzelhandel: Ein Blick aus Ahrensburg nach Bargteheide

Das Stormarner Tageblatt berichtet, was Bargteheide von Ahrensburg unterscheidet, und zwar was die Innenstadtbereiche betrifft: „Bargteheider Einzelhändler berichten: „Innenstadtsterben? Nicht bei uns!“  In Ahrensburg dagegen ist zunehmend zu beobachten, dass der Leerstand in der City zugenommen hat und Läden und Restaurants ums Überleben kämpfen.

Hätten wir heute in Ahrensburg noch die Parkplätze Lindenhof und Alte Reitbahn, dann hätten die Einzelhändler in der City weniger Probleme. Und denjenigen Stadtverordneten, denen sie diese Probleme verdanken, die laufen frei herum und erzählen Märchen von Radfahrern, die angeblich mehr einkaufen als Autofahrer. 🤡 Und sie behaupten allen Ernstes, dass es in der Innenstadt ausreichend Parkraum gibt, indem sie auf eine Untersuchung verweisen, deren Urhebern ich wegen Dilettantismus und Irreführung das Honorar verweigert hätte. Aber Dilettantismus trifft ja auf seinesgleichen im Rathaus unserer Stadt, wo man bis heute noch nicht begriffen hat, dass man für Bullshit gelöhnt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2025

Landrat Dr. Henning Görtz freut sich sowohl auf die S4 als auch über die Fehmarnbeltquerung

Das Stormarner Tageblatt hat gerade ein Interview geführt mit unser aller Landrat Dr. Henning Görtz. Der spricht natürlich nicht nur für Ahrensburg, sondern er spricht für den gesamten Kreis Stormarn. Und dabei hat der Herr Landrat im Interview auch zum Thema der S4 gesprochen und über die Fehmarnbeltquerung und dabei etwas von „Vorteilen“ zur S4 gesagt.

Ich stelle einen Passus aus dem Interview an den Rand. Bitte lesen Sie die Äußerungen von Landrat Görtz! Ich habe das dreimal getan und danach immer noch nicht begriffen, was der Mann mit seinen Worten zum Ausdruck bringen will, speziell natürlich was Ahrensburg betrifft, die größte und schönste Stadt im Kreise Stormarn, die am meisten durch den Bau der S4 berührt und drangsaliert werden wird.

Leser von Szene Ahrensburg kennen meine Meinung zur S4, wo von Vorteilen nicht die Rede ist, sondern ich sehe im Bau, der über Rahlstedt hinausführt, nur Nachteile für unsere Stadt. Und darum meine Frage an Sie, liebe Mitbürger: Teilen Sie die Meinung unseres Landrats? Oder empfinden Sie seine Äußerung als das, was ich daraus ablese, nämlich Schöngerede? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2025

Sieg gegen die Vernunft: Wenn es zu heiß ist in der City, dann müssen mehr Sträucher und Blumen her!

Wenn Menschen aus ihrem Beruf abtreten und in den Ruhestand wechseln, dann treten sie in der Öffentlichkeit gern auf mit Aktivitäten, die von nützlicher Art sind. Der eine schreibt beispielsweise einen Blog, der andere betätigt sich politisch oder arbeitet mit in einem gemeinnützigen Verein. Und der Blog, den Sie gerade lesen, beschäftigt sich heute mit Ursula Sieg, Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Ruhestand. Und diese Ruheständlerin hat sich gerade im Stormarner Tageblatt zu Wort gemeldet mit einer Predigt für den Hitzeschutz in der Innenstadt von Ahrensburg – siehe die Abbildung links!

Reporter Finn Fischer schreibt dazu, dass Ursula Sieg „eine klare Vision für Ahrensburg“ hat, und zwar fordert sie, „dass Sträucher und Blumen in der Stadt mehr Raum bekommen“ und „auch bepflanzte Beete würden die Aufenthaltsqualität verbessern, so wie am Nordende der Großen Straße“, was nach meiner Beobachtung allerdings nur wenige Bürger für sich wahrnehmen. Und vor Hitzeeinwirkung schützen diese Beete auch nicht.

Der Reporter schreibt, dass auch der Kreis Stormarn „die Gefahren erkannt und den Hitzeschutz als einen seiner Schwerpunkte im Klimaanpassungskonzept verankert“ hat. Und – nun kommt’s! – „eine zentrale Maßnahme ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Risiken von Hitzetagen und die Stärkung der Eigenvorsorge.“ Und genau an dieser Stelle kommt der Blogger von der Szene Ahrensburg mit einem Ratschlag zur Eigenvorsorge für Ex-Pastorin Ursula Sieg und andere Menschen, die Schutz vor der Sonnenbestrahlung suchen – siehe Foto rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. September 2025

Der Bürgermeister von Ahrensburg fühlt sich gestört durch Kritik in Social Media und auf Blogs

Heute ist nun auch der dritte Teil eines Interviews im Stormarner Tageblatt erschienen, in dem die Redaktion dem Bürgermeister von Ahrensburg weitere Fragen gestellt hat. Und weil eine der Fragen auch die öffentliche Kritik an Eckart Boege betrifft, die „vor allem in Social Media oder auf Blogs“ erschienen ist, stelle ich den besagten Passus an den Rand – siehe die Abbildung links!

Wenn von Blogs die Rede ist, dann kann Szene Ahrensburg selbstverständlich nicht gemeint sein. Denn meine Auseinandersetzung, die ich mit dem Ahrensburger Verwaltungsleiter führe, die ist in aller Regel lösungsorientiert, wie Leser dieses Blogs wissen. Aber der Bürgermeister möchte, dass seine Kritiker sich nicht öffentlich äußern, sondern sie sollen das unter vier Augen machen, nämlich in der Bürgermeistersprechsstunde.

Das ist witzig, Herr Boege!  🥳 Dazu ein Gleichnis: Ihre Genossen in Berlin, die SPD-Mitglieder der Bundesregierung, erklären gegenüber den Medien, dass die Journalisten ihre unangenehm harten Fragen nicht öffentlich stellen sollen, sondern dass diese mit Ihren Parteifreunden unter vier Augen geklärt werden sollten.

Mehr noch dazu: Es gibt in der Stadtverordnetenversammlung die Einwohnerfragestunde, in der Bürger ihre kritischen Fragen an den Bürgermeister stellen können. Ich habe das zuletzt am 15. Juli 2025 gemacht, und zwar wie gewünscht schriftlich für die Stadtverordnetenversammlung am 21. Juli 2025.

Heute schreiben wir den 1. September 2025. Und bis heute habe ich die Antworten auf all meine Fragen an Bürgermeister Eckart Boege nicht erhalten. Das empfinde ich als respektlos, Herr Bürgermeister! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. September 2025

Bürgermeister Eckart Boege und der Gordische Knoten

Das Stormarner Tageblatt hat unseren Bürgermeister interviewt. Das wohl wichtigste Thema, das dabei angesprochen wurde, lautet: „Die Diskussion rund um Parkplätze in der Innenstadt läuft immer wieder und kocht stärker hoch, wie bewerten Sie das Thema?“ Ich setze mal das Einverständnis der Redaktion vom Stormarner Tageblatt voraus, wenn ich zu dieser Frage die komplette Antwort von Eckart Boege zitiere, wobei ich einen Satz besonders hervogehoben habe: 

„Schwierig – gerade weil das in der Tat ein hochemotionales Thema ist. Da führen manchmal schon einzelne Formulierungen oder Sätze zu heftigen Reaktionen; das ist für eine gemeinsame Lösungsfindung nicht hilfreich. Dabei haben wir es wirklich mit einem gordischen Knoten zu tun: Eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto bleibt wichtig – gerade für Besucher und  Kunden aus dem Umland.

Gleichzeitig gibt es nach meinem Eindruck eine große Einigkeit, dass weniger Verkehr in der unmittelbaren Innenstadt vorteilhaft wäre und die Sanierung der Hamburger Straße besser heute als morgen stattfinden sollte.

Einfach weitere Parkplätze zu schaffen, ist aber allein aufgrund fehlender Flächen gar nicht möglich. Wobei wir durch die von der Stadt erzwungene Öffnung der Garage unter dem Rathausplatz und die zusätzlich geforderte Ebene in der Tiefgarage des Neubaus an der alten Reitbahn schon einiges bewegt haben. Jetzt müssen wir dringend beim Parkleitsystem in die Umsetzung kommen, damit die verfügbaren Parkplätze einfacher gefunden werden.“

Wir haben es also, so der Bürgermeister, „mit einem gordischen Knoten“ zu tun. Was bedeutet das? Ich erinnere an die antike Sage um Alexander den Großen. Der soll im Jahr 333 v. Chr. in der Stadt Gordiaon einen Knotren, der für die Menschen unlösbar gewesen ist, kurzerhand mit seinem Schwert durchgeschlagen haben, anstatt den Knoten zu entwirren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2025

Jetzt hat sich die Schließung vom N1 Club sogar schon bis nach Bad Oldesloe herumgesprochen

Wenn Sie auf Szene Ahrensburg noch einmal zurückgehen wollen auf den 26. August 2025, dann lesen Sie dort, dass Filip Schwen entdeckt hatte, was Szene Ahrensburg schon im Frühjahr berichtet hat, nämlich dass die Ahrensburger Disco N1 Club außer Betrieb weil insolvent ist. Und heute hat auch Gesche Peters vom Stormarner Tageblatt gecheckt, dass der N1 Club verstummt ist. Und als Beweis hat die Gesche sogar ein tolles Foto mit ihrem Handy gemacht – siehe die Abbildung!

Lokaljournalismus im 21. Jahrhundert. Hinzu kommt, dass im Beitrag vom Stormarner Tageblatt nichts steht, was nicht schon lange bekannt ist. Und während Filip Schwen noch ein Interview mit Pamela Brun (Fisch-Schloh) führen konnte, hat die Ex vom N1 Club ein Gespräch mit Gesche Peters verweigert – Zitat: „Eine Anfrage der Redaktion für ein Hintergrund-Interview blieb bisher unbeantwortet“.

(Tipp vom Blogger an die Reporterin: Sie hätten einfach zum Essen ins Schloh-Bistro in die Manhagener Allee gehen sollen, dort hätten Sie Pamela Brun möglicherweise angetroffen! Und das Essen hätten Sie wunderschön als Spesen abrechnen können. 🦞) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2025

Ahrensburg-Portal: Doktor Eckstein der Possenreißer

Kurze Erklärung vorab: Unter einer „Posse“ versteht man ein Bühnenstück, das auf Verwechslungen, ulkigen Zufällen und unwahrscheinlichen Übertreibungen aufgebaut ist und durch derbe Komik ein Lachen beim Publikum erzeugen soll. Und als „Justizposse“ bezeichnet man einen Vorgang, bei dem die Justiz diese erwähnte lächerliche Rolle spielt, die ihrer unwürdig ist.

Und nun zum zum Sachstand: Die Polizeidirektion Ratzeburg informiert per Pressebericht von einer „Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt“. Die Redaktion vom Stormarner Tageblatt titelte: „Brutaler Angriff auf Kind am Bahnhof Reinbek: Warum der Angreifer erst Monate später festgenommen wurde“. Zum selben Fall heißt es im Abendblatt Stormarn:Versuchte Tötung: Richter ließ Tatverdächtigen zunächst frei“.

Und nun kommt’s: Dr. Michael Eckstein veröffentlichte aufgrund der polizeilichen Pressemeldung auf seinem „Ahrensburg-Portal“: „Reinbek: Justizposse nach Tötungsversuch beendet: 26-jähriger Täter aus Afghanistan wieder festgenommen“ – siehe die Abbildung!

Mit dieser seiner „Justizposse“ treibt Doktor Eckstein angesichts des Tötungsversuches an einem 12-jährigen Kind wirklich derbe Komik, bei der er selber eine lächerliche Rolle spielt auf seinem ulkigen Waschzettelportal, das von der Haspa und von Google durch Werbung unterstützt wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2025

Presseschau: Unfälle am Morgen * Lauenburg in Stormarn * Alkohol in Ahrensburg * BürgerStiftung auf Spenden-Tour im NDR

„Lieber Herr Dzubilla, erfahren Sie hier, was für den Kreis Stormarn an diesem Morgen wichtig ist“, schreibt mir die Redaktion vom Stormarner Tageblatt heute früh per E-Mail mit vielen Grüßen. Und wenn Sie jetzt einmal nach links schauen würden, lieber Leser, dann sehen Sie Berichte von vier Unfällen, die für den Kreis Stormarn (inklusive Lübeck) an diesem Morgen wichtig sind. Mehr scheint nicht wichtig zu sein. Und wenn man die vier Beiträge sieht und liest, dann beginnt der Tag doch gleich mit guter Laune. Weil man sich natürlich irrsinnig freut, nicht in diese Unfälle verwickelt zu sein. 🤪

Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder meine abonnierten Tageszeitungen erhalten und damit auch den Stormarn-Teil im Hamburger Abendblatt. Stormarn-Teil? Ein Witz. Denn unter dem Kopf Stormarn findet der Leser am heutigen Tag einen großen Bericht aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg – siehe die Abbildung rechts!

Da frage ich mich wie schon so häufig: Für wie dumm hält die Abendblatt-Redaktion ihre Leser im Kreis Stormarn eigentlich? Klar, die meisten Abonnenten vom Hamburger Abendblatt sind im Rentenalter, und manche von ihnen leiden vielleicht unter Gedächtnisstörungen und würden es möglicherweise nicht einmal bemerken, wenn die Redaktion ihre Beiträge vom Vortag wiederholt nach dem Motto: „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Und der Blogger von der Szene Ahrensburg erwartet im Stormarn-Teil vom Hamburger Abendblatt zu Zukunft auch ausführliche Berichte aus Castrop-Rauxel und Quakenbrück. Und notfalls auch aus der Schinkenstraße von Malle. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2025

Der Bad Oldesloer Bürgermeister spricht und der Ahrensburger Bürgermeister schweigt

Beim Stormarner Tageblatt Online sah ich den Bürgermeister von Bad Oldesloe. Und der spricht über neues Riesenparkhaus, Radwege und die Nachteile der S4 – natürlich für Bad Oldesloe. Und ich frage mich: Warum spricht der Ahrensburger Bürgermeister nicht über ein neues Riesenparkhaus, Radwege und die Nachteile der S4 für Ahrensburg? Vielleicht mag der Bad Oldesloer Bürgermeister seine Bürger lieber als der Ahrensburger Bürgermeister die seinigen…? 😉

Apropos: Ein neues Riesenparkhaus für Ahrensburg könnte sowohl am Stormarnplatz stehen als auch in der Bahnhofsstraße. Und die Radwege in Ahrensburg könnten saniert werden und zugleich auch beseitigt werden, nämlich auf dem Rondeel. Und die Nachteile der S4? Leser von Szene Ahrensburg wissen, welche ich meine, zumal es Vorteile sowieso nicht gibt. Aber zu alledem gibt es keine Kommunikation zwischen Bürgermeister und Bürgern.

Und überhaupt: Öffentliche Kommunikation in Ahrensburg! Früher gab es eine „Ahrensburger Zeitung“, die später als Beilage vom Abendblatt erscheinen ist. Damals gab es dort auch hin und wieder eine kritische Berichterstattung. Heute gibt es im Abendblatt nur noch einen mickrigen Stormarn-Teil, der zumeist aus zwei Seiten besteht. Am heutigen Tage beispielsweise stehen auf diesen zwei Seiten Stormarn drei Berichte: zwei aus Reinbek, ein Bericht aus Bad Oldesloe und eine Anzeige vom e-werk Sachsenwald – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2025

Stormarner Tageblatt: Hat Reporterin Frauke Schlüter-Hürdler vielleicht einen Bienenstich…? 🐝

Leser vom Stormarner Tageblatt lesen Erstaunliches: „Maja aus Ammersbek: Aus dieser Gemeinde kommt die berühmteste Biene der Welt“. Damit meint Reporterin Frauke Schlüter-Hürdler die Biene Maja des Schriftstellers Waldemar Bonsels (1880–1952), der in Ahrensburg geboren wurde. Und in Ammersbek, unserer Nachbargemeinde, entstand das Märchen, dass der Dichter in seiner Kindheit am Bredenbeker Teich nach Pflanzen und Insekten geforscht hat, was quasi die Recherchen gewesen sind zu seinen späteren Romanen. Was natürlich einleuchtet, zumal es zu Lebzeiten von Waldemar Bonsels in der Stadt Ahrensburg ja überhaupt keine Pflanzen und Insekten gegeben hat. 🤣

Hätte die Reporterin auch nur ein wenig recherchiert, dann hätte sie gewusst: Familie Bonsels, die in Ahrensburg die Adler-Apotheke betrieben hatte, die hat Ahrensburg bereits im Jahre 1884 verlassen und ist nach Berlin gezogen. Zu dieser Zeit war der kleine Waldemar gerade mal vier Jahre alt. Und seinen Roman über „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“, der in über 40 Sprachen übersetzt wurde, schrieb der große Waldemar im Jahre 1912 und die Fortsetzung „Himmelsvolk“ drei Jahre später. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. August 2025