Schlagwort-Archiv: MARKT

„Weihnachtsgrüße und Grußworte aus Ahrensburg“ mit ergänzenden Worten des Bloggers

Weil es alle Jahre wieder so üblich ist, grüßen Bürgervorsteher und Bürgermeister die Bürger zum Jahresende und wünschen frohe Weihnachten. Außerdem weisen die beiden Herren auf ihren Neujahrsempfang hin, der am 17. Januar 2025 in der Reithalle vom Marstall stattfinden soll, also in der dritten Woche des neuen Jahres.

Aus dem Grußwort der beiden Stadtvertreter im Anzeigenblatt MARKT habe ich einen Passus hervorgehoben. Weil der Text einer ergänzenden Erläuterung bedarf. Dort ist zum Beispiel die Rede von „Großbaustellen“. Ich kenne nur eine Großbaustelle in diesem Jahr in Ahrensburg, die ist aber nicht städtisch, sondern es ist das zukünftige Edeka-Mausoleum auf der Alten Reitbahn. Daran mitgebaut hat die Stadt Ahrensburg aber nur indirekt, indem sie – Achtung: Metapher! – den Bürgern von Ahrensburg die Bausteine hat in den Weg werfen lassen und Parkplätze weggenommen hat.

Und dann ist dort von „Kultur vor Ort“ die Rede. Dafür hat die Stadt allerdings nix geleistet, denn Kultur vor Ort wird von den Kulturvereinen vor Ort geleistet. Die Stadt hat sich was anderes geleistet, nämlich: „Kultur4Ort“. Und das war eine Benefizveranstaltung für die Firma ft-management, die unter Ausschluss weitester Kreise der Einwohner von Ahrensburg erfolgt ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Dezember 2024

Das brandaktuell wichtigste Thema für die Stadt Ahrensburg? Genau: Oktoberfest 2025! :–(

Da fasst man sich als Abendblatt-Leser doch an den Kopf und schüttelt denselben. Denn der Aufmacher vom Stormarnteil lautet heute tatsächlich: „Oktoberfest mit neuem Veranstalter“ mit der Unterzeile: „Nach langer Durststrecke soll im Herbst 2025 in Ahrensburg wieder gefeiert werden“ – donni, donni aber auch!

Die Veranstaltung soll also im Herbst kommenden Jahres stattfinden. Als Vorankündigung hätte dazu eine Pressemeldung mit Foto und zwölf Zeilen Text vollkommen ausgereicht. Aber die Redaktion hat aus einer Maus mal wieder einen Elefanten gemacht – wenn Sie sich die Abbildung links anschauen wollen! (Das Thema Parkplätze wurde in dem großen Textflatschen mit keiner Silbe berührt!)

Das erinnert mich irgendwie an den Filmklassiker „Tanz auf dem Vulkan“, denn Ahrensburg steht nicht nur vor einer finanziellen Katastrophe – siehe unten rechts die Kolumne von Dr. Detlef Steuer (WAB) im heutigen MARKT! – sondern auf die Stadt kommt auch noch ein wirtschaftliches und städtebauliches Fiasko zu, sollte der Bau der S4 nicht noch im letzten Moment verhindert werden, wozu allerdings aus dem Rathaus keinerlei Anzeichen kommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2024

Speisen am Sonntag: Steak ist nicht gleich Steak. Und muss auch nicht aus Argentinien kommen!

Am Wochenende steht bei vielen Familien die Frage im Raum der Küche: Was essen wir am Sonntag? Traditionsgemäß ist der Sonntag kein Fast-Food-Day mit Pizza und Döner, sondern an diesem Tage möchte man im Kreise der Familie schon etwas „Selbstgekochtes“ auf den Esstisch bringen. Oder man geht zum Essen ins Restaurant, wozu es ja in Ahrensburg eine gute Auswahl an empfehlenswerten Lokalitäten gibt.

Ich komme auf das Thema, weil ich auch an diesem Wochenende wieder eine Anzeige im MARKT gefunden habe vom Restaurant „La Madera“ in Sasel. Dort lockt man die Gäste mit „Surf & Turf“ und „All you can eat“. Was meint: „Rindersteak und Garnelen, dazu Kartoffel-Dippers und gemischter Salat“ zusammen für „29,90 pro Person“. Was bedeutet: Für 3 Personen mit Getränken runde 100,00 Euro zum Sattessen.

Ich habe auf die Karte vom „La Madera“ geguckt (siehe rechts neben der Anzeige!) und dort unter „Steaks“ gefunden: „Surf & Turf (Rinderfilet & Black Tiger Gambas-Spieß) serviert auf Rotwein-Schalotten-Jus, dazu Dauphine-Kartoffeln und mediterranes Gemüse 35.90“. Und im Vergleich  dazu sind  29,90 Euro für All-you-can-eat sehr preiswert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2024

Der Stadtverordnete Béla Randschau beliebt zu scherzen: „Ein bisschen mehr Kultur“

Der Stadtverordnete Béla Randschau, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat an diesem Wochenende die Politiker-Werbekolumne im MARKT gefüllt, wo er den Bürgern freudig erregt berichtet, dass Ahrensburg jetzt „ein bisschen mehr Kultur“ bekommt. Nein, nicht im Rathaus, wo 70 angekaufte Kunstwerke nicht an den Wänden hängen, sondern die seit Jahrzehnten irgendwo in irgendwelchen Containern lagern – nein, sondern ins Kulturzentrum am Marstall soll ein bisschen mehr Kultur kommen. Hierfür haben die Stadtverordneten (bei Stimmenenthaltung der Grünen) beschlossen, dass Ahrensburg neben der Galerie die von der Stadt angekauften 120 qm „Nutzfläche“ an den Marstallverein und die Kulturstiftung der Sparkasse vermieten will, um wie gesagt für „ein bisschen mehr Kultur“ in Ahrensburg zu sorgen. Zum Beispiel durch Einrichtung von kulturellen Büroflächen.

Die Stadt Ahrensburg hatte bereits in Vergangenheit auch die Remise am Marstall an den Verein vermietet. Das scheint aber nicht zu genügen, weshalb die Stadt nun den Marstall quasi komplett an den Marstallverein und die Kulturstiftung der Sparkasse Stormarn vermieten will. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2024

Nachrichten & Notizen: Luxushotel für Flüchtlinge * Annoncen-Friedhof MARKT * Saufen als Steckenpferd

Als ich heute im Stormarn-Teil vom  Hamburger Abendblatt die Nachricht aus Barteheide gelesen hatte: „Ehemaliges Luxus-Hotel soll mehr Flüchtlinge aufnehmen“, da fiel mir ein, dass wir auch in Ahrensburg ein ehemaliges Luxushotel haben, das schon seit ewiger Zeit leer vor sich hin steht, nämlich das Park Hotel. Und dessen Käufer wären gut beraten, wenn sie die Immobilie für Flüchtlinge vermieten würden, denn:

Da die Investoren das Hotel sicherlich nicht bar bezahlt haben, wollen sie ihre Zinsaufwendungen doch bestimmt steuerlich geltend machen. Das geht aber nur, wenn das Finanzamt aus dem Kauf der Immobilie auch eine Gewinnabsicht erkennen kann. Und die sehe ich in diesem Fall bisher nicht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. November 2024

Citymanagement im Schilda des Nordens: Zuständig im Rathaus ist „N.N.“ unter Telefon 04102 77 243 in Zimmer 1.32

Im Buch über das Schilda des Nordens gibt es auch das berühmte Kapitel „Citymanagement“. Wie das begonnen hat und endet, können Sie auf Szene Ahrensburg in ungezählten Blog-Einträgen nachlesen. Und heute komme ich zum aktuellen Stand vom „Citymanagement in Ahrensburg“.

Gehen wir auf die Homepage der Stadt, dann finden wir dort die Seite „Citymanagement“. Hier steht aber nichts über das Citymanagement der Stadt Ahrensburg, sondern dort werden lediglich die Hinweise aus einem Fachbuch veröffentlicht, um den dummen Bürgern zu erklären, was Citymanagement bedeutet. Und wenn wir dann unter „Kontakt“ nachschauen, dann lesen wir ab dieser Stelle zwei Buchstaben, und zwar „N. N.“. Und das bedeutet: Noch Niemand. Und dieser Noch Niemand hat die Telefonnummer 04102 77 243 und sitzt in Raum 1.32 – wenn Sie bitte mal einen Blick auf die obige Abbildung werfen wollen, liebe Mitbürgern falls Sie denn glauben, ich würde Sie bloß veräppeln wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2024

„Nun nun?“ oder wie die Redaktion vom Anzeigenblatt MARKT das „Ahrensburger Oktoberfest“ bewirbt

Am 28. September 2024 berichtete das Anzeigenblatt MARKT über ein Oktoberfest, das angeblich in Ahrensburg stattfinden sollte. Diese Meldung war ein Fake. Aber eine Woche später hielt es der MARKT nicht für nötig, Schere zu zeigen und sich bei den Lesern für die Falschmeldung zu entschuldigen und darüber aufzuklären, wieso es dazu gekommen war.

Und nun – genauer: am 19. Oktober 2024 – kommt es noch dicker! In der Ausgabe vom letzten Wochenende fragt die MARKT-Redaktion auf Lateinisch-Deutsch: „Quo vadis Ahrensburger Oktoberfest?“ und erklärt: „Veranstalter plant ein Club-Event“ – siehe die Abbildung!

Bei dem Veranstalter, der in Wahrheit ein Nichtveranstalter ist, handelt es sich um Stephan Schächterle, einen ehemaligen Mitarbeiter der städtischen Verwaltung. Und jetzt lesen und staunen Sie, was die MARKT-Redaktion „nun nun?“ verbreitet: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2024

Anzeigenblatt MARKT: Wo Politiker ihre Werbetexte redaktionell und gratis veröffentlichen dürfen

Im Anzeigenblatt MARKT gibt es auch politische Anzeigen. Die erscheinen unter der Rubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“. Und obwohl es sich hier quasi um Werbung handelt, ist dieselbe vom Verlag nicht mit dem Hinweis „Anzeige“ gekennzeichnet, was Pflicht ist für Werbung, die redaktionell aufgemacht ist. 

In der klassischen Werbung ist es so üblich, dass die Auftraggeber sich und ihre Produkte und Dienstleistungen in den rosigsten Farben präsentieren. Und Seitenhiebe gegen die Konkurrenz sind heutzutage ebenfalls immer häufiger zu erleben. Wie zum Beispiel auch in diesem Wochenende in der SPD-Anzeige im MARKT, wo Dr. Torsten Sill (SPD) erklärt:

„Die in Kiel regierende Koalition aus CDU und Grünen und ihr voraussichtlich sogar verfassungswidriger Haushalt lässt die Kommunen im Regen stehen.“  Damit meint Dr. Sill, der Bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss der Stadt Ahrensburg ist, die Schuldenbremse. Und der Ahrensburger Kommunalpolitiker schließt seinen Text mit dem Fazit:  „So widerspricht die Reform der Schuldenbremse auch nicht der Generationengerechtigkeit, sondern ist eine ihrer Säulen.“

Zum Inhalt der Kolumne: Der Verfasser weist darauf hin, welche Projekte und Vorhaben auf die Stadt Ahrensburg zukommen und finanziell gewuppt werden müssen. Und er kommt zum gleichen Fazit wie in der vergangenen Woche schon Peter Egan (WAB) in seiner MARKT-Kolumne gekommen ist, nämlich dass die Stadt Ahrensburg über ihre Verhältnisse lebt, bzw. in Zukunft leben will. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Oktober 2024

Ahrensburger Oktoberfest im MARKT: Suche nach Berichtigung und Entschuldigung beim Leser

Allein am 30. September 2024 kamen 851 Besucher auf Szene Ahrensburg. Das waren mehr als gewöhnlich, weshalb es einen besonderen Grund geben musste. Dieser Grund war der Blog-Eintrag über das Ahrensburger Oktoberfest, über das die Stormarn-Redaktion genauso berichtet hatte wie auch der MARKT am vergangenen Wochenende. Und nachdem sich dieses „Oktoberfest“ als Fake gezeigt hatte, war ich neugierig, wie sich der MARKT an diesem Wochennummer die gedruckte Ente vom Teich bringen wird.

Ich habe den MARKT von heute durchgeblättert. Einmal. Zweimal. Dreimal. Aber eine Berichterstattung über das Nicht-Oktoberfest habe ich nicht gefunden. (Vielleicht ist sie so klein, dass ich sie übersehen habe?) Schlimmer noch: Die Redaktion das Anzeigenblattes hat es nicht einmal für nötig gehalten, sich bei ihren Lesern für die Falschmeldung zu entschuldigen.

Bei dieser Gelegenheit: Am vergangenen Montag begrüßte Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg bei der Einwohnerversammlung im Marstall ausdrücklich einen Vertreter vom MARKT. Und der Mann hat sich dort auffällig bewegt und die Akteure und Bürger von allen Seiten fotografiert, die in die Reithalle gekommen waren, ohne die Bürger zu fragen, ob sie denn überhaupt fotografiert werden möchten. Aber: Glauben Sie bloß nicht, dass heute ein Beitrag im MARKT erschienen ist, wo über die Einwohnerversammlung berichtet wird! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2024