Schlagwort-Archiv: MARKT

„Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“: BürgerStiftung zahlt Spendengelder von Bürgern an ein Ahrensburger Kaufhaus

Wenn Sie den MARKT lesen, dann finden Sie dort auch einen Bericht über die BürgerStiftung Region Ahrensburg. Hier ist die Rede davon, dass diese Stiftung angeblich weiß: „Immer mehr Menschen, besonders Ältere, Familien und Alleinerziehende benötigen finanzielle Hilfe, um ein eigenes Bett oder andere unverzichtbare Einrichtungsgegenstände bezahlen zu können.“ Von welcher offiziellen Stelle Carmen Lau, die Geschäftsführerin der besagten Stiftung, diese Information hat, verrät der MARKT nicht. Und von den Sozialämtern hat die Frau das vermutlich nicht gehört, obwohl es deren ureigene Tätigkeit betrifft. Stattdessen erfährt der MARKT-Leser in Worten und mit dem von der BürgerStiftung geliefertem Foto: Carmen Lau, Geschäftsführerin der BürgerStiftung, hat 5.000 Euro, die sie von Bürgern erhalten hat, an Mario Knieling (Sozialkaufhaus) mit einem Riesenscheck übergeben – siehe Abbildung!

Ob die BürgerStiftung Region Ahrensburg auch selber Geld gespendet hat, wird nicht gesagt. Unter dem Foto im MARKT ist zu lesen: „Mario Knieling und Camen Lau engagieren sich für den Wohnbedarf für benachteiligte Ältere und Familien in der Region.“ Meine Frage: Wie engagieren sie sich? Mit dem Geld, das Bürger gespendet haben, vielleicht? Und was macht Mario Knieling mit den 5.000 Euro Spendengeld der Bürger? Steckt er es womöglich in die eigene Firmenkasse und bedankt sich dafür bei Carmen Lau…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. März 2025

Nepper, Schlepper, Bauernfänger im Anzeigenblatt MARKT

Das Anzeigenblatt MARKT für Ahrensburg und Umgebung veröffentlicht an diesem Wochenende zwei Anzeigenseiten – siehe die Abbildung! Man kann sich denken: Inserenten, die sich solche Formate finanziell leisten können, müssen schon sehr gute Geschäfte machen. Denn der Seitenpreis vom MARKT ist so hoch, dass der Verlag ihn in seiner Preisliste nicht bekanntgibt, sondern nur den Preis für 1 Millimeter einspaltig nennt. Hinzu kommt, dass beide Anzeigen auch noch vierfarbrig gedruckt sind.

Ich komme auf das Thema, weil die Inhalte beider Anzeigen dubios sind. Das müsste auch im Verlag vom MARKT bekannt sein. Aber statt ahnungslose Leser vor den Praktiken solcher Firmen zu schützen, veröffentlicht der MARKT deren Reklame nach dem Motto: Geld stinkt nicht – womit ich die Anzeigenerlöse des Verlages meine.

Zielgruppe dieser Reklame sind in erster Linie alte Menschen. Und wenn die ihren Pelz verkaufen möchten, weil das Leben teuer geworden ist, dann werden sie bei den beiden Firmen ihr blaues Wunder erleben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. März 2025

„Nicht völlig zerstört“: Ein alter Narr von der WAB plaudert aus der Bütt im Ahrensburger Karneval

In der Politiker-Kolumne im MART hat das Wort an diesem Wochenende ergriffen der WAB-Stadtverordnete Dr. Wulf Köpke. Und als ich seinen Text gelesen hatte, da habe ich mich gefragt: Ist der Mann ein Narr, der aus einer Bütt im Karneval plaudert und dabei das Zeitgeschehen in unserer Stadt satirisch kommentiert in Form einer ironischen Persiflage? Oder glaubt dieser Narr allen Ernstes selber, was er dort im Anzeigenblatt fabuliert hat…?

Die Überschrift der Kolumne lautet: „Die da oben – wir da unten? Die Bürger ernst nehmen!“ Und aus dem Senf, den der Stadtverordnete Köpke dort abgegeben hat, habe ich nur mal zwei Passagen herausgenommen, die ich Ihnen zur Kenntnis gebe, falls der MARKT nicht zu Ihrer Lieblingslektüre zählt. Dort findet der Leser zum Beispiel den folgenden Absatz im Original-Wortlaut des WAB-Politikers:

Viele Bürgerinnen und Bürger vergessen dabei, dass wir in einer Demokratie nicht mehr „die da unten“ sind. Anschaulich ist das in der Kommunalpolitik. Hier haben wir alle eine Stimme – und zwar jeden Tag und nicht nur bei Wahlen! Kommunalpolitik beeinflusst unser tägliches Leben mehr als viele wahrnehmen.

Nachdem Sie als Insider von Ahrensburg nun lachen, blende ich mal zurück: Als Ahrensburger Kommunalpolitiker beschlossen hatten, Parkraum in der Innenstadt zu beseitigen, haben verantwortungsvolle Einwohner der Stadt ein Bürgerbegehren in die Wege geleitet. Daraufhin hat besonders die WAB den Ahrensburgern ein wahres Horrorszenarium vor Augen geführt und erklärt: Wer mir ‚Ja‘ stimmt, wählt Stillstand, Lärm und Gestank“ – siehe die Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2025

Der MARKT distanziert sich ausdrücklich von einem Inserenten, und zwar von der CDU

Öffentlich-rechtliche Medien sind verpflichtet, Wahlwerbespots der politischen Parteien zu veröffentlichen. Und für die Sender gibt es einen Leitfaden für politische Werbung, und also lautend: „Wahlsendungen sind als solche zu kennzeichnen. Dies erfordert An- und Absagen, die für alle Parteien gleich sind und nicht auf die jeweilige Spotlänge angerechnet werden. Aus der Kennzeichnung sollte hervorgehen, dass die inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag bei der jeweiligen Partei liegt.“

Für gedruckte Medien gibt es diese Regelung nicht. Und die Südholstein Anzeigenblatt GmbH, die das Anzeigenblatt MARKT herausgibt, veröffentlicht neben einer CDU-Wahlwerbung redaktionell den Hinweis, dass „der Verlag sich nicht mit den Inhalten von Wahl- und Parteiwerbung identifiziert und dass diese nicht die Meinung des Unternehmens widerspiegeln“ – siehe die Abbildung!

Was besagt das? Es besagt, dass die Redaktion ausdrücklich erklärt, dass der Verlag eine andere politische Meinung hat als die CDU. Was in meinen Augen eine Beeinflussung der Leser bezüglich der Wahl sein könnte.

Die Frage des Bloggers: Warum veröffentlicht der MARKT diese Information für seine Leser? Noch nie habe ich im Anzeigenblatt MARKT gelesen, dass die Redaktion neben der Anzeige eines Supermarktes ausdrücklich darauf hinweist, dass der Verlag sich nicht mit den Angeboten des Inserenten identifiziert und die Meinung der Redaktion zu den Preisen des Marktes eine andere ist als die Aussagen in der Werbung des Unternehmens. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2025

Die Stadt Ahrensburg will es tatsächlich wagen, den Bürgerentscheid zu negieren!

Heute füllt Wolfgang Schäfer, Stadtverordneter der FDP, die Politiker-und-Parteien-Kolumne im MARKT. Seine Worte sind lesenswert und decken sich mit dem, was ich hier auf Szene Ahrensburg geschrieben habe. Und ich setze das Einverständnis von Wolfgang Schäfer voraus, dass ich seine Kolumne auch auf Szene Ahrensburg veröffentlichen darf. Zwar hat der MARKT eine größere Reichweite, dafür aber hat Szene Ahrensburg eine nachhaltigere Erscheinungsweise, sprich: Sie können den Text hier auch über Jahre noch nachlesen.

Wolfgang Schäfer schreibt, dass die Stadt den provisorischen Parkplatz hinter dem Rathaus auflösen will, und zwar zum 01.06.2025. Das ginge ursprünglich nur, wenn gleichzeitig Ersatz an öffentlichen Parkplätzen in der Innenstadt entsteht. Denn so haben es die Bürger mehrheitlich entschieden.

Und wenn sich die Politik darüber hinwegsetzt, weil der Entscheid nach zwei Jahren des Aussitzens durch die Verwaltung nicht mehr gültig ist, dann wäre dieses das Ende der Demokratie in unserer Stadt. Und für die Läden, Restaurants, Praxen und andere Dienstleister in der City wäre es ein behördlich organisierter Ladendiebstahl, wenn Sie wissen, was ich meine. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2025

Ein Trojanisches Pferd im MARKT und die Offenbarung eines Grünen Sprachrohrs

Das Anzeigenblatt MARKT macht an diesem Wochenende aufmerksam auf eine Immobilien-Veranstaltung der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Diese Veranstaltung findet aber nicht in Ahrensburg statt, sondern dazu müssen Sie nach Bargteheide fahren, um dort Monika Beckmann und Anna-Katharina Theurer live zu erleben. Aber reinkommen können Sie nur mit einer bestätigten Anmeldung von der BürgerStiftung, denn dort möchte man Ihren Namen kennen und ihre Adresse erfahren, um mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Leser von Szene Ahrensburg wissen mehr: Bei den beiden Damen handelt es sich nicht um unabhängige Beraterinnen für Immobilien, sondern sie arbeiten für Postbank und Deutsche Bank. Warum verschweigt der MARKT das in seinem Hinweis auf die Veranstaltung? Wurde der Artikel eventuell als bezahlte Werbung disponiert, und beim Anzeigenblatt hat man vergessen, diese Anzeige als  „Anzeige“ zu kennzeichnen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Februar 2025

Sport in Ahrensburg: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Und dazu mein Fazit.

Der Stadtverordnete Bela´ Randschau, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat an diesem Wochenende das Wort im MARKT ergriffen und zwar unter der Überschrift: „Was lange währt(,) wird endlich gut – Sportpark Beimoor Süd“. Und der Politiker lobt seine eigene Partei und die FDP und bedankt sich bei den Teilnehmern aus „Jugend im Rathaus“ und beim Kinder- und Jugendbeirat, der diese Forderungen „aufgriff und als echten Antrag in die Politik einbrachte“.

Dass der Ahrensburger Turn- und Sportverein (ATSV) den Sportpark schon seit Jahren vehement verlangt und den dringenden Bedarf begründet hat, und dass der Blogger auf Szene Ahrensburg bereits am 26. April 2012 gefordert hat, die Sportplätze auf dem Stormarnplatz aufzulösen und ein Sportzentrum am Rande der Stadt zu schaffen, und ich das über all die Jahre noch und nöcher wiederholt habe, das erwähnt Bela´ Randschau mit keiner Silbe. Klar, warum auch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2025

Wiedervorlage: Filmpremiere auf dem Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg – und was nun?

Wenn Sie noch einmal zurückklicken auf meinen Blog-Eintrag vom 23. Januar 2025, dann finden Sie dort bestätigt, was ich schon vermutet habe: Die Rathaus-Postille MARKT berichtet an diesem Wochenende über den Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg. Weder Abendblatt noch Stormarner Tageblatt haben darüber eine Silbe verloren. Na ja, es war ja auch keine Großveranstaltung, denn so viele Bürger wie zum Jahresempfang in den Marstall gekommen waren, kommen schon am Vormittag auf Szene Ahrensburg, und zwar täglich.

Ich komme auf die Veranstaltung zurück, weil es dort bekanntlich eine Filmpremiere gegeben hat mit zwei Ahrensburg-Filmen. Und was der MARKT-Reporter darüber schreibt, habe ich hervorgehoben – siehe die Abbildung links! Von einem Applaus des Publikums nach Vorführung der Filme ist dabei nicht die Rede.

Wow, meine lieben Mitbürger, das scheint mir ein gaaanz heißes Eisen zu sein! Die Filme wurden also „im Auftrag der Verwaltung“ (aka Bürgermeister) und „auf Initiative des Citymanagers“ produziert. Und sie sollen für Ahrensburg werben, ohne dass erklärt wird, wann und wo das überhaupt passieren soll und warum. Und: Der MARKT-Reporter hat es tatsächlich nicht für nötig gehalten, sich beim Bürgermeister direkt danach zu erkundigen! Oder gibt es eine wichtigere Frage zu den Filmen als die Frage nach Sinn und Zweck der Herstellung…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2025

Stormarns Partei Die Linke will mit einem Verbrecher, der vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) per Haftbefehl gesucht wird, ohne Vorbedingungen verhandeln

Die Partei Die Linke hat eine Annonce im MARKT aufgegeben, dem Anzeigenblatt für Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung. Mit dieser Propaganda fordert diese Partei die örtliche Polizei auf, die Waffen niederzulegen und in Zukunft mit angreifenden Terroristen und Mördern zu verhandeln ohne Vorbedingungen. Eine absurde Forderung, finden Sie nicht?

Oder habe ich den Text falsch verstanden? Es könnte nämlich auch sein, dass Die Linke mit ihrer Forderung in Wahrheit garnicht die Polizei meint sondern die Ukrainer, die ihre Verteidigung beenden und alle Waffen niederzulegen sollen, um mit dem russischen Kriegstreiber Wladimir Putin ohne Vorbedingungen zu verhandeln. *lol*

Dass Die Linke hingegen ihre Annonce tatsächlich auch an Putin richtet, bezweifle ich; und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dieser international gesuchte Kriegsverbrecher den MARKT  für Ahrensburg, Bargteheide und Trittau garnicht liest. Denn mit „Umgebung“ von Ahrensburg, Bargteheide und Trittau meint der MARKT-Verlag bestimmt nicht Moskau. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2025

Der Kinderschutzbund hat gespendet; und die BürgerStiftung Region Ahrensburg hat 10.000 € von Spendern gesammelt

In der Abbildung sehen Sie zwei Meldungen: Links aus dem MARKT, rechts vom Ahrensburg-Portal der Firma Stifter-Service. In beiden Berichten geht es um Spenden, aber inhaltlich sind die Meldungen sehr unterschiedlich, weshalb ich an dieser Stelle darauf eingehe.

Der Kinderschutzbund berichtet, was er mit Spendengeld gemacht hat. Die BürgerStiftung Region Ahrensburg berichtet: 

„Die gesammelten Mittel werden dazu verwendet, die aktuellen Förderprojekte der Stiftung in der Region zu unterstützen: Schulausstattung und Wohnbedarf. Das Förderprojekt zur Schulausstattung hilft Schüler/innen, deren Familien sich das erforderliche Schulmaterial nicht leisten können. Das Förderprojekt zum Wohnbedarf unterstützt Familien und Ältere, die unverzichtbare Einrichtungsgegenstände noch nicht einmal second hand bezahlen können.“

Wie Schüler und deren Familien unterstützt werden, das wird genauso wenig erklärt wie auch die Frage nicht beantwortet wird: Woher hat die BürgerStiftung die Namen und Adressen von bedürftigen Familien…? Und in Sachen „Wohnbedarf“ will die BürgerStiftung das Geld von Spendern an das kommerziell betriebene Ahrensburger Sozialkaufhaus weitergeben. Dass es sich hier wie dort um soziale Projekte handelt, kann ich aus dem Text der BürgerStiftung nicht entnehmen, weshalb ich Ihnen den Wortlaut komplett wiedergebe inklusive des Porträts der BürgerStifterin Carmen Lau, die weitere Spenden haben will, nachdem 10.000 Euro angeblich gespendet worden sind – an die BürgerStiftung wohlgemerkt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Dezember 2024