Schlagwort-Archiv: MARKT

Nachrichten & Notizen: * Eckstein kann’s nicht lassen * Der MARKT unterlässt es auch nicht * Ein wissenschaftlich belegter Turbo * Bloggers Profil auf Tinder entdeckt

Wie häufig habe ich den Inhaber der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG schon darauf hingewiesen, dass er die Werbung auf seinem Waschzettelportal als solche kennzeichnen muss, sprich: „Anzeige“ darüber setzen. Aber Dr. Michael Eckstein schert sich nicht darum nicht die Bohne, denn aktuell erscheinen auf seinem Werbeportal schon wieder Anzeigen ohne dass diese vorschriftsmäßig gekennzeichnet sind – siehe die Abbildungen!

Auch das Anzeigenblatt MARKT kann es nicht lassen, die Reklame von Firmen zu veröffentlichen, deren Angebote der Fragen würdig, sprich: fragwürdig sind. Ich habe darüber schon mehrfach berichtet, aber beim Verlag hält man sich offenbar weiterhin an das Wort vom ollen römischen Kaiser Vespasian, der gesagt hat: „Pecunia non olet!“ – Geld stinkt nicht! Dass man sich mit diesen Veröffentlichungen beim MARKT einen Gefallen tut, stelle ich infrage. Aber bei den Lesern des Anzeigenblatts könnte es aber unliebsame Folgen haben. Doch für diese muss der Verlag ja nicht haften. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Mai 2025

Schulleiter und Lehrer treten auf in einer Promotion der Provinzial-Versicherung

Heute am Vormittag habe ich Ihnen berichtet von der Gratis-Werbung für die Sparkasse Holstein auf der Bekleidung von Sportmannschaften. Und heute am Nachmittag kann ich diesen Beitrag ergänzen: Der MARKT berichtet in Wort und Bild, dass die Provinzial Nord Brandkasse die Tischtennis-Teams vom Eric-Kandel-Gymnasium in Ahrensburg und vom Emil-von Behring-Gymnasium in Großhansdorf mit Sportbekleidung bedacht hat, die das Marken-Branding der Firma trägt. Bemerkenswert: Beide Mannschaften wurden gleich bekleidet. *lol*

Anzeigenblatt MARKT: redaktionelle Werbung für die Provinzial

Und noch bemerkenswerter ist, dass ein Schulleiter und diverse Lehrer in der PR-Kampagne der Provinzial im Werbeblatt MARKT als Protagonisten neben der „Bezirkskommissarin“ der Versicherung öffentlich auftreten. Solch „pädagogische Unterstützung“ hilft der Provinzial natürlich besonders, ein Vertrauen bei den Bürgern aufzubauen. Und das passiert mit dem Spenden von ein paar Klamotten, wobei ich vermute, dass die Provinzial auch für ihren redaktionellen Werbeauftritt im MARKT keinen müden Euro bezahlt hat. Und dass die Versicherung etwas Bares an die Schulvereine in Ahrensburg und Großhansdorf gespendet hat, wird auch nicht in dem MARKT-Bericht erwähnt, sodass ich vermute: War wohl nix. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2025

Presseschau: Insolvenz mit Gänseleber * Papst Donald der Hinterletze * Lärmschutzwände für eine S-Bahn * Was die Stadt Ahrensburg nicht braucht

Wenn ein sogenannter „Sternekoch“ ein 4-Gänge-Menü mit  Gänseleber, Spargel aus der Provence und Hummer aus der Bretagne serviert und dafür 175 Euro berechnet und mit „Weinbegleitung“ sogar 300 Euro – und wenn dieser Koch dann Insolvenz anmelden muss, dann kann ich nicht behaupten, dass der Mann mir leid tut – siehe die Meldung auf BILD ONLINE!

Im Gegenteil: Ich verspüre sogar ein bisschen Schadenfreude. Denn wir leben nicht mehr in einer Zeit vom Überfluss, wo viele Menschen alles schlucken und zahlen können, koste es, was es wolle. Und falls der Spargel unbedingt des Preises wegen aus der Provence kommen muss und die Leber der Gans möglicherweise auch noch gestopft worden ist, so sollten auch diejenigen Menschen darüber nachdenken, die sich 175 Euro für eine Mahlzeit leisten können.

Die Geschmacklosigkeit der Woche fand ich ebenfalls bei BILD ONLINE: Donald Trump als Papst verkleidet. Und wer denkt, es handele sich dabei um eine Verarschung des US-Präsidenten, der irrt: Dieses Foto wurde angeblich offiziell aus dem Weißen Haus veröffentlicht – wenige Tage nach dem Tode von Papst Franziskus. Ich bin neugierig, wie die Katholiken in den USA diese Kostümierung aufnehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2025

Schikane für Autofahrer am verkaufsoffenen Sonntag: Parkplatz Rathausplatz heute gesperrt. Und der Bürgermeister preist die City.

Heute ist verkaufsoffener Sonntag in Ahrensburg. Und genau heute hat die Verwaltung dafür gesorgt, dass der Rathausplatz als Parkplatz nicht zur Verfügung steht. Denn dort findet heute ein Pflanzenflohmarkt statt. Dass dieser Markt an einem verkaufsoffenen Sonntag passiert, ist in meinen Augen eine Schikane aus dem Rathaus, um Autofahrer von der City fernzuhalten.

Was gibt es für einen Grund, den Pflanzenflohmarkt ausgerechnet heute auf dem Rathausplatz durchzuführen?! Zumal ja auch durch die Oldtimer, die das Stadtforum in die City karren lässt, zahlreiche Parkplätze zugestellt werden. Autofahrer, die von auswärts in die Innenstadt kommen, die werden heute Mühe haben, einen freien Parkplatz zu finden – oder parken kostenpflichtig in einer privaten Garage und ärgern sich über die Kosten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. April 2025

Ein alter Herr geht stiften und will damit Grundstücke retten

Der MARKT bezeichnet sich selbst als „Wochenzeitung“. Was ist eine Wochenzeitung? Zum Beispiel DIE ZEIT ist eine Wochenzeitung. Der MARKT dagegen ist ein lupenreines Anzeigenblatt. Und ein Anzeigenblatt liefert neben Anzeigen hauptsächlich einen sogenannten Gefälligkeitsjournalismus, den man auch als Hofberichterstattung bezeichnet. Das bedeutet: Der MARKT druckt das, was er aus Rathäusern, von Firmen, Vereinen, Parteien, Institutionen und Privatpersonen an Texten geliefert bekommt. Eine Recherche durch die Redaktion findet so gut wie garnicht statt.

Ein aktuelles Beispiel aus dem heutigen MARKT: Da wird von einer „Stiftung ‚Grundstücksretter'“ berichtet. Und der Stifter erklärt, was ich in dem Kästchen hervorgehoben habe – siehe die Abbildung! Der Text stammt genauso wie das Foto von der BürgerStiftung Region Ahrensburg, die vermutlich von der „Stiftung Grundstücksretter“ kassiert, weil die quasi Untermieter im Büro An der Reitbahn in Ahrensburg ist. 

Als Leser und Bürger von Ahrensburg stelle ich mir zwei Fragen: 1. Wie will der Stifter denn Grundstücke vor der Spekulation retten? Und Frage Nr. 2: Was hat der „Grundstücksretter“ unter seinem Hut verborgen? Die Antworten auf diese meine doch sehr naheliegenden Fragen vermisse ich im MARKT und hoffe, dass sie vielleicht nachgereicht werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2025

Blick in die Presse: Recherche bei MARKT und Abendblatt Stormarn

Sie kennen meine Meinung zu der „Spenden-Initiative 100 mal 100 Euro“ von der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Und nun kommt der MARKT an diesem Wochenende mit dem 100 x 100 Euro-Thema. Nein, nicht als Anzeige von der Stiftung, sondern allen Ernstes als redaktioneller Beitrag der MARKT-Redaktion. Und was die recherchiert hat und verbreitet, das habe ich in einem Kästchen hervorgehoben – siehe die Abbildung!

Wenn es stimmt, was der MARKT schreibt, bedeutet das: Mittellose Bürger gehen in das Ahrensburger Sozialkaufhaus, erklären dort, dass sie dringend ein gebrauchtes Bett und Einrichtungsgegenstände benötigen, aber kein Geld dafür haben, weshalb sie dort auch nichts bekommen, ihr Fall aber „bearbeitet“ wird. Und deshalb gibt die BürgerStiftung das von Bürgern kassierte Geld in die Kasse vom Sozialkaufhaus. Und dann bekommen die armen Menschen vom Kaufhaus ein Second-Hand-Bett und gebrauchte Einrichtungsgegenstände aus Spenden, die sie von keiner Sozialeinrichtung der Stadt finanziert bekommen würden…?

Was die BürgerStiftung Region Ahrensburg dabei tut außer eingesammeltes Geld vom Haspa-Konto an das Sozialkaufhaus weiterzugeben, habe ich dem MARKT-Bericht nicht entnehmen können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. April 2025

Der Genosse Tim Schoon will den Kirschlorbeer in Ahrensburger Gärten kontrollieren

Was sind wichtige Themen in Ahrensburg, zu denen die politischen Parteien der Stadt ihre Anträge an die Verwaltung stellen müssten? Für mich ist es aktuell der Skandal um die „Imagefilme“, die der Bürgermeister eigenmächtig für 60.000 Euro hat erstellen lassen und die ein negatives Image für Ahrensburg verbreiten und deshalb unverzüglich entsorgt werden müssen. Außerdem geht es um 15.000 Euro an eine Konzertagentur, die der Bürgermeister ohne Prüfung auf Abforderung der Firmeninhaberin ausgezahlt hat. Und es geht um rund 70 Kunstwerke, die von der Stadt angekauft worden sind und über die der Bürgermeister keine Auskunft darüber geben will, um welche Werke es sich handelt und warum die seit Jahrzehnten im Keller des Rathauses eingelagert wurden und auch weiterhin dort eingelagert werden sollen.

Nein, das alles sind keine Themen für die Stadtverordneten. Aber der Kirschlorbeer ist es, der nach Meinung von Tim Schoon (SPD) verboten werden muss, und weshalb er darüber die Politiker-Werbekolumne im MARKT gefüllt hat.

Die Aussagen des Stadtverordneten zum Kirschlorbeer sind sachlich und richtig – fehlt allerdings noch der Hinweis, den ich in die Sprechblase gesetzt habe. 😉 Ein amtliches Verbot, für das die SPD einen Antrag gestellt hat, ist natürlich lächerlich. Wer soll das kontrollieren? Vielleicht die Damen und Herren in der Verwaltung, die auch die Hecken der Bürger im Auge haben? Und die Beamten sollen dann in die Gärten hinein spazieren und gucken, ob dort irgendwo ein Kirschlorbeer frisch angepflanzt worden ist? Und falls ja, was dann? Oder wollen die Stadtverordneten der SPD diese Aufgabe vielleicht übernehmen, da sie ja eh nichts Wichtigeres in der Stadt zu tun haben? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. April 2025

Früher war nicht nur mehr Lametta, sondern . . .

. . . früher gab es auch mehr Leserbriefe im Stormarnteil vom Abendblatt genauso wie im Anzeigenblatt MARKT. Wann haben Sie zuletzt einen Leserbrief im Stormarnteil vom Abendblatt gefunden oder gar selber geschrieben? Das muss irgendwann mal im vergangenen Jahr passiert sein. Auch im MARKT kann ich mich an keinen Leserbrief aus den vergangenen Wochen erinnern.

Auf Szene Ahrensburg gibt es keine Leserbriefe, sondern hier sind es Kommentare von Bürgern. Dafür wurde extra die Kommentarfunktion eingerichtet, die es zum Beispiel auf Abendblatt-Stormarn-Online nicht gibt. Und so erscheinen auf diesem Blog etliche Kommentare von Lesern – allerdings: Es sind weniger geworden in der letzten Zeit. Die Anzahl der Leser ist zwar gewachsen, aber die Resonanz per Kommentar ist meiner Meinung nach viel zu verhalten. Und das war früher – zum Beispiel zu Lebzeiten von Wolfgang König – anders. Warum?

Sind die Bürger passiver geworden in Sachen Meinungsäußerung? Oder schreiben sie lieber Blabla auf den bekannten Portalen, wo sie öffentlich kundtun, was sie zu Mittag gegessen haben und wie ihre Verdauung danach gewesen ist – um es mal ironisch zu kommentieren!? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. April 2025

Immobilien: Wieviel Wert hat eine „unverbindliche Schätzung“? Und warum sind Makler bekleidet wie Bestatter?

Auf der Titelseite vom Anzeigenblatt MARKT stehen drei Anzeigen von drei Firmen, die es auf Immobilien abgesehen haben, und zwar wollen sie uns Bürgern die Hütte abschwatzen, um diese dann gewinnbringend zu vermarkten.

Da ist zum einen die LBS mit dem Hinweis: „Uns vertraut Schleswig-Holstein“. Was meint: Alle Bürger von Schleswig-Holstein vertrauen der LBS. Und im Bilde sehen wir einen Mitarbeiter, der Gebietsleiter der LBS-Immobilien ist. Daneben die Frage: „Wird Ihnen Ihr Haus zu groß?“ und der Hinweis: „Wir schätzen Ihre Immobilie kostenlos und unverbindlich.“

Wozu ich verbindlich erkläre: Eine unverbindliche Schätzung eines Maklers ist wie eine Schätzung von Lottozahlen für die kommende Ziehung. Oder wie eine Wetterprognose zu Ostern. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. März 2025

Warnung: Im Anzeigenblatt MARKT soll den Lesern das Fell über die Ohren gezogen werden!

Sie kennen die großformatigen Annoncen mit Reklame von Firmen, die Gold- und Pelze kaufen wollen. Davor warnt die Verbraucherzentrale eindringlich. Das aber interessiert den Verlag vom Anzeigenblatt MARKT offenbar nicht die Bohne, denn dort werden solche Offerten seitenweise veröffentlicht, worauf ich bereits hier warnend hingewiesen habe.

Nun aber kommt es noch dicker! Nachdem der MARKT die ganzseitige Reklame „Gold- und Pelzankauf“ vor 14 Tagen veröffentlicht hat, folgt jetzt an diesem Wochenende eine redaktionell aufgemachte Anzeige als Zugabe für die Firma in Schwarzenbek. Und dort wird der Leser ganz bewusst hinters Licht geführt – siehe den Absatz, den ich vergrößert an den Rand gestellt habe!

Hier ist nicht die Rede davon, dass die Firma gar keine Pelze ankauft, wenn der Verkäufer nicht auch noch in seine Schatztruhe greift und Gold verkauft! Und – um es mal ganz salopp zu sagen – wenn die Oma ihren alten Mottenfiffi versilbern will, dann will die Firma sich damit die Nase vergolden, indem man der Omi den Schmuck abschwatzt. In der Anzeige (siehe rechts!) ist das auch mit Sternchen vermerkt, aber so, dass die Oma das ohne Brille garnicht lesen kann, sondern nur „Wahnsinn“ wahrnimmt und auf diesen Wahnsinn reinfällt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. März 2025