Schlagwort-Archiv: MARKT

Gemeinde Großhansdorf: Von der Nostalgie in der Grundschule bis zur Gegenwart in der Volkshochschule

Damit mir niemand nachsagen soll, dass ich keine gute Schulbildung genossen habe, zeige ich Ihnen heute mit dem nebenstehenden Foto die Grundschule Wöhrendamm in Großhansdorf, wo ich anno damals meine Bildung erlangt habe. Der Rektor zu jener Zeit war Herr Techen, dessen ältester Sohn Rolf als Fußballtorwart der 1. Herren vom SVG im Einsatz gewesen ist. Und meine Klassenlehrerin war Frau Kannabey, die ich geliebt habe, zumal ich ihr Lieblingsschüler gewesen bin. (Als der Unterricht einmal für eine Woche wegen Grippe ausgefallen war, da war ich sogar traurig, was mir später auf der Stormarnschule nicht passiert wäre!)

Die Grundschule am Wöhrendamm, die zu meiner Schulzeit noch mit dem „Aufbauzug“ bis zur Mittleren Reife geführt hat, die habe ich in liebevoller Erinnerung, zumal ich es dort einmal beim alljährlichen Vogelschießen zum Schützenkönig gebracht habe.

Eine andere Schule in Großhansdorf dagegen, die auf Szene Ahrensburg regelmäßig erwähnt wird mit ihren merkwürdigen Kursen, die hat sich jetzt schon wieder etwas Irrsinniges ausgedacht, über das der MARKT informiert: „Volkshochschule besucht die Bürger-Stiftung“. Gemeint ist damit aber nicht die Bürger-Stiftung Stormarn, sondern die BürgerStiftung Region Ahrensburg!

Zu diesem „Kursangebot“ (!) muss ich wohl keine Worte verlieren, weshalb ich die Meldung aus dem Anzeigeblatt einfach umrahmt habe mit symbolischer Illustration, wozu jeder Leser sich sein eigenes Bild ergänzend machen kann – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach rechts richten wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2026

Wenn Sie ein gutes Werk für arme Kinder in der Region tun möchten, meine lieben Mitbürger, dann spenden Sie bitte an den Kinderschutzbund, und zwar direkt!

Der MARKT bringt in seiner aktuellen Ausgabe einen Beitrag mit der Überschrift: „Kinderschutzbund distanziert sich von betrügerischen Spendensammlern“. Das sind Typen, die auf der Straße die Menschen um eine Spende angehen, die angeblich für den Kinderschutzbund sein soll, und die den Spendewilligen ein Kartenlesegerät unter die Nase halten, um eine Spende vom Konto abzubuchen. Und statt der zugesagten 20 Euro wird dann eine „hohe dreistellige Summe“ abgebucht, was der also Betrogene erst hinterher und dann zu spät erkennt.

Ich habe den Bericht, den Sie im MARKT lesen können, an den Rand gestellt und ein Insert daraus, wo Sie sehen können, wie Sie für Kinder in Not an den Kinderschutzbund spenden können. Einen solchen Hinweis habe ich in Vergangenheit auch schon öfter gemacht.

Genauso habe ich vielfach darauf hingewiesen, dass die BürgerStiftung Region Ahrensburg auf dem kommerziellen Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH  & Co. KG, die privat von BürgerStifter Dr. Michael Eckstein betrieben wird, permanent Spendengelder akquiriert mit dem Hinweis, dass das gesammelte Geld „für Schulausstattung benachteiligter Schüler“ ist – siehe die nachfolgende Abbildungen rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. März 2026

Der Stadtverordnete Béla Randschau (SPD) erklärt den Bürgern, dass Ahrensburg weder einen Kinopalast am Bahnhof bekommt noch Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn

Leser dieses Blogs wussten schon seit Jahren, dass Ahrensburg durch den Verkauf der Alten Reitbahn niemals einen Kinopalast bekommen wird. Und seit Monaten wissen sie auch, dass der Investor auf der Alten Reitbahn nicht die Absicht hat, dort sozial geförderten Wohnraum anzubieten. Beides, das Kino und die Wohnungen, hatte der Käufer des Areals öffentlich versprochen. Und das hat inzwischen auch der Stadtverordnete und SPD-Fraktionsvorsitzende Béla Randschau festgestellt und schreibt heute im Anzeigenblatt MARKT von einem „bösen Erwachen“.

Der Sozialdemokrat: „Wir hatten früh vor lückenhaften Verträgen gewarnt und davor, dass der Investor das Kino niemals bauen wird. Trotzdem wurde das Projekt von CDU, Grünen und WAB beschlossen und unsere Warnungen auch von der Verwaltung ignoriert.“

Und an anderer Stelle schreibt Randschau weiter:Wer jetzt noch von guten Gesprächen und einer Einigung oder am besten gleich dem nächsten Deal mit dem Investor spricht, muss schon sehr naiv sein.“ Und mit „naiv“ meint der Stadtverordnete seinen Ex-Genossen Eckart Boege, Bürgermeister der Stadt Ahrensburg, dessen Name ihm scheinbar entfallen ist. Und die Vokabel „naiv“ ist nach meinem Dafürhalten arg geschönt, denn ich hätte „dumm und dämlich“ geschrieben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. März 2026

Die WAB hat für ein modernes Edeka gekämpft und für einen Kinopalast am Bahnhof. Und nun kämpft sie für erzwungene neue Lösungen.

Zur Zeit kämpft die WAB „für ein schöneres Ahrensburg“. Dieses Ahrensburg besteht darin, dass die Stadt eine S4 bekommt und am U-Bahnhof West den fünften Bahnhof, den kaum ein Ahrensburger Bürger benötigt. Allein die Baujahre für die S4 werden in der gesamten Stadt zu einer Katastrophe führen. Für die Bewohner, für unsere Innenstadt und für die dortigen Läden, von denen einige diese Zeit nicht überleben werden, da viele Kunden von außerhalb die Ahrensburger City umfahren werden.

Aber was kümmert das Dr. phil. Wulf Köpke (Jahrgang 1952) von der WA?! Der Freizeitpolitiker schreibt an diesem Wochenende in der MARKT-Werbekolumne für Parteien und Politiker: „Das S4-Projekt erzwingt und ermöglicht neue Lösungen, die sonst nicht einmal gedacht werden könnten.“ Und der Mann vergisst dabei, die erzwungene neue Lösung zu benennen. nämlich:  Ahrensburg bekommt die S-Bahn nur, weil dadurch die Transit-Donner-Züge unbeschränkt bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere Stadt rasen können.

Prophet im eigenen Land

Meine Meinung über die S4 und deren Folgen kennen Sie ja als Leser von Szene Ahrensburg. Und wenn Sie hier neu sind, dann suchen Sie einfach per Suchmaske danach! Und: Wenn Ahrensburg dann später im Schlamassel sitzt, und alle Akteure längst das Weite gesucht haben – dann können Leser von Szene Ahrensburg nicht mehr behaupten, sie hätten von dem heraufbeschworenen Unheil nichts geahnt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. März 2026

Realsatire zu Gerda & Carmen: Anzeigenblatt MARKT berichtet über „Förderprojekte“, die es überhaupt nicht gibt

Im Anzeigenblatt MARKT suchen zwei Frauen nach Gönnern. Da ist zuerst einmal Gerda (67), die „erotische Kontakte“ sucht. Und dann ist dort Carmen Lau von der BürgerStiftung Region Ahrensburg, die schon wieder 100 Gönner sucht, die genau 100 Euro spenden sollen – pro Einzahler versteht sich – siehe die Abbildung links! Ob die Gerda auch Spender für ihre erotischen Kontakte sucht, weiß ich natürlich nicht. Ich weiß aber, dass Carmen Lau immer wieder angebliche „Förderprojekte“ bewirbt, die es in meinen Augen überhaupt nicht gibt.

Richtig ist: Die BürgerStiftung Region Ahrensburg hat sich in Vergangenheit immer wieder nur als quasi Geldbriefträgerin betätigt. Was meint: Die Stiftung hat Geld von Bürgern auf einem Konto bei der Haspa gesammelt. Und erst, wenn eine Summe nach eigenem Gutdünken erreicht war, dann hat sie Geld zum einen an den Kinderschutzbund weitergereicht und zum anderen in die Kasse des kommerziellen Sozialkaufhauses in Ahrensburg eingezahlt. Und das bezeichnet die Stiftung dann als ihre „Förderprojekte“. 😖

Für mich bedeutet das: Wenn Bürger für Not leidende Kinder oder arme Familien spenden wollen, dann können sie das auch direkt machen, will meinen: Zahlen Sie Ihre Spenden auf das Konto vom Kinderschutzbund ein oder an einen Schulverein. Und für bedürftige Familien können Sie an viele Hilfsorganisationen spenden wie zum Beispiel ASB, DRK, DLRG, Malteser und Johanniter. Für Einzahlungen auf das Konto der BürgerStiftung Region Ahrensburg gibt es für mich 0,0 Gründe. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2026

Glosse zum Wochenende: CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schäfer verkündet Aufbruchstimmung in Ahrensburg! 🤡

In der Rubrik „Notdienste / aus der Region“ finden wir im MARKT die Parteienwerbekolumne, die an diesem Wochenende gefüllt wurde von Wolfgang Schäfer, gestern noch FDP und heute schon neuer Fraktionsvorsitzender der CDU in der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung. Seine Überschrift lautet: „Der Haushalt 2026 steht fest, die Haushaltskonsolidierung wartet bereits“, und zwar mit einem „!“ dahinter. Und aus der Kolumne habe ich das Fazit von Wolfgang Schäfer herausgehoben und also lautend:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, legen wir das häufig beschriebene ‚Untergangsszenario‘ ad acta und lassen uns von einer positiv nach vorne gerichteten ‚Aufbruchstimmung‘ leiten. Die CDU-Fraktion wird hierzu ihren Beitrag leisten. Bitte sprechen Sie uns an.“ – siehe die Abbildung links!

Das klingt, als wäre der neue Ahrensburger CDU-Fraktionsvorsitzende durch die aktuelle Rede von seinem Parteifreund Friedrich Merz auf dem Parteitag der CDU inspiriert worden. Und ich, der gemeine Bürger von Ahrensburg, ich ahne schon, wie der Beitrag der Schäferschen CDU zum Aufbruch in Ahrensburg ausschauen wird. Einmal abgesehen von den Sparmaßnahmen, die Millionen aus der Kasse der Stadt retten werden, so stehen weitere Millionen von Bund und Land für das Stadtsäckel von Ahrensburg in Aussicht. Das bedeutet: Ahrensburg ist ausreichend finanziert für das, was da kommen soll. Zum Beispiel das neue Schulzentrum Am Heimgarten, wo die CDU garantiert, dass die veranschlagten Kosten von 115 Millionen Euro nicht überschritten werden und die Finanzierung solide gesichert ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2026

Falschmeldung im MARKT: Die BürgerStiftung hat garnicht gespendet

Das Anzeigenblatt MARKT ist das Sprachrohr der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Über jeden Pups, der von der Stiftung abgelassen wird, berichtet der MARKT in Wort und Bild, wie toll es gestunken hat. So auch an diesem Wochenende wieder mit der Überschrift: „Bürger-Stiftung spendet 3.00 Euro für Wohnbedarf“. Eine Meldung, die eine Ente ist, nämlich eine Falschmeldung.

Richtig ist: Nicht die BürgerStiftung hat gespendet, sondern die BürgerStiftung hat lediglich das Geld von Bürgern, die es in Wahrheit gespendet haben, nach wochenlanger Zwischenlagerung auf einem Haspa-Konto weitergeleitet. Aber nicht an eine gemeinnützige Hilfsorganisation, sondern an das Ahrensburger Sozialkaufhaus, also eine kommerzielle Einrichtung in unserer Stadt. 

Allein die Behauptung der BürgerStiftung, dass Ältere, Familien und Alleinerziehende in Ahrensburg kein eigenes Bett haben, erscheint mir höchst unglaubwürdig. Es würde bedeuten, dass z. B. der Fachdienst Soziale Hilfen und Wohnungsangelegenheiten in der Ahrensburger Verwaltung seinen Aufgaben nicht nachkommt. Was sagt also der Bürgermeister zu dieser Behauptung der BürgerSiftung im Anzeigenblatt MARKT?

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg schmückt sich meiner Meinung nach mit fremden Federn. Und die Geschäftsführerin der Stiftung grinst über alle Backen. Und ich frage mich: Wird Carmen Lau für ihren eigenen Lebensunterhalt von Geldern der Stiftung bezahlt oder arbeitet sie dort ehrenamtlich…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2026

Angelika Andres: Projektplanerin Badlantic? Oder Bauamtsleiterin der Stadt Ahrensburg?

Die Stadt Ahrensburg benötigt dringend Geld. Und statt mühsam die Ausgaben zu überprüfen, hat man der Einfachheit halber die Steuern erhöht. Doch was die Ausgaben betrifft, so ergeben sich hier möglicherweise Einsparungen in der Verwaltung und nicht zuletzt bei den Bediensteten der Stadt. So berichtete der Stadtverordnete Thomas Bellizzi (FDP) gerade über eine „Stabsstelle Demografie“ und schreibt zu den Einsparungen im Rathaus: 

„Wir haben beantragt, neun Stellen zu streichen, die seit Jahren unbesetzt sind – teilweise seit 2021. Offensichtlich braucht die Verwaltung diese Stellen nicht. Auch die Stabsstelle Demografie hat bis heute keinen einzigen Bericht vorgelegt. Fraktionsübergreifend sehen wir weiteres Einsparpotenzial: bei teuren externen Beratungen, bei Projekten wie dem Mobilitätskonzept, das im Umweltausschuss keine Mehrheit fand.“

Ich bin auf die Homepage der Stadt Ahrensburg gegangen und auf die Seite der Stabsstelle Demografie. Dort gibt es unsere „Ansprechpartnerin“ – also eine Frau! – die mit dem Kürzel „NN“ gekennzeichnet ist. Was bedeutet, dass dies Planstelle nicht besetzt ist und schon garnicht von einer „Ansprechpartnerin“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2026

Anzeigenblatt MARKT: Aktueller als die CDU Ahrensburg

Wer, zum Teufel, ist Wolfgang Levenhagen!?

Vielleicht haben Sie es auch am vergangenen Wochenende im MARKT gelesen, nämlich dass die CDU in Ahrensburg einen neuen Fraktionsvorsitzenden hat: Wolfgang Schäfer, der die FDP im vergangenen Jahr nach über 10 Jahren verlassen hatte, der hat nun den Vorsitz der CDU-Fraktion übernommen. Keine schlechte Wahl für die Christdemokraten, zumal es kein Geheimnis ist, dass Wolfgang Schäfer für die FDP ein herber Verlust ist und die Partei seither statt vier nur noch drei Sitze  in der Stadtverordnetenversammlung hat. 

Bereits im Dezember 2025 ist der bisherige Fraktionsvorsitzende Wolfdietrich Siller von seinem Posten zurückgetreten. Das aber will man bei der CDU scheinbar nicht wahrhaben, genauso wenig wie die Neubesetzung durch Wolfgang Schäfer – wenn Sie mal auf die Abbildung rechts schauen wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Januar 2026

Neues Kapitel aus Peterchens Mondfahrt: Ein Stadtverordneter landet hinter dem Mond

Sie kennen die Kolumne im Anzeigenblatt MARKT, wo Politiker für ihre Parteien und sich selber Werbetexte veröffentlichen dürfen, ohne dass der MARKT dafür eine Rechnung ausstellt oder gar das Wörtchen „Anzeige“ über den Werbetext setzt. Und die Redaktion vermerkt über dieser Kolumne ausdrücklich, dass sie sich von der Meinung des jeweiligen Autors distanziert, was nur bedeuten kann, dass man diese Meinung aus Sicht des Verlages für unpassend hält.

An diesem Wochenende hat wieder einmal Peter Egan von der WAB geschrieben. Der Mann ist als Stadtverordneter auch Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft S4. Aber was mit dieser S4 für ein Zugunglück auf Ahrensburg zukommt, darüber schreibt Peter Egan nicht.

Auch schreibt er nicht über das Kino in der Bahnhofstraße, das er doch so vehement gefordert hatte, und auch über EDEKA verliert er kein Wort, wo er doch unbedingt den neuen Markt in großer und moderner Aufmachung an der Alten Reitbahn haben wollte. Und genauso wenig erwähnt Egan auch nur mit einer einzigen Silbe die 13 sozial geforderten und geförderten Wohnungen auf der Alten Reitbahn. Stattdessen verteidigt er vehement die Unfähigkeit des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters. Unter der Überschrift: „Der lange Schatten der Überschuldung Ahrensburgs“ fabuliert Peter Egan: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2026