Erdbeeren sind Früchte, die nicht nachreifen wie zum Beispiel Birnen und Bananen. Das bedeutet: Erdbeeren werden gepflückt, wenn sie reif sind. Und dann müssen sie ziemlich rasch in den Handel und dan den Endabnehmer kommen, damit sie nicht verfaulen. Und wenn Lidl anzeigt, dass „Deutschlands günstigste Erdbeeren“ aus Spanien, Griechenland und Marokko kommen, dann denke ich, dass die Früchte nicht auf einem Lastenfahrrad zu Lidl gebracht werden, sondern dass sie vermutlich mit dem Flugzeug reisen. Und dann frage ich mich: Wie ist da ein pfundiger Preis von 1.49 € überhaupt möglich?
Und dazu noch der Hammer auf den Hinterkopf: Lidl bewirbt einzig und allein die Billigerdbeeren in einer Anzeige. Format; 1/1 Seite vierfarbig. Und diese Anzeige habe ich gefunden in der BILD-Zeitung. Und was einseitige Anzeigen in der BILD-Zeitung je nach Auflage und Kunde kosten, können Sie hier ablesen und schätzen.
Damit komme ich zum Casus Belli und meinen Fragen: Warum hat Lidl den Preis von 2.99 € gesenkt auf 1.49 €? Und: Wieviel Pfunde muss Lidl von seinen Erdbeeren verkaufen, um beim Verkauf nicht zuzusetzen…?
Klar, inzwischen weiß auch der dümmste Konsument, dass es sich hier um ein klassisches Lockvogelangebot handelt. Denn kein Kunde fährt zu dem Discounter und lädt nur 1 Pfund Erdbeeren aufs Kassenband. Früher waren solche Lockvögel übrigens in Deutschland verboten, via EU sind sie heute erlaubt. Weiterlesen












