Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

3. Buch Abendblatt: Immobilienwerbung für den Lindenhof

Am 20. April 2016, also vor fast zwei Jahren, habe ich darüber berichtet, dass der Hamburger Makler Thomas Klinke Immobilien die Wohnungen auf dem damaligen Parkplatz Lindenhof zum Verkauf anbietet, was zu dieser Zeit reichlich suspekt gewesen ist. Und die Werbung für die Immobilie betreibt  dieser Makler bis heute – wenn Sie sich bitte mal die nebenstehende Offerte anschauen wollen!

Hamburger Abendblatt Stormarn online

Ja, und heute kommt nun das 3. Buch Stormarn mit einer redaktionellen Werbung für die Immobilie auf dem Lindenhof. Werbetexter Reporter Christian Thiesen informiert die Abendblatt-Leser mit einfühlsamer Beschreibung des Objekts und mit Makler- und Preisangaben. Und die Redaktion behauptet allen Ernstes: „Vermarktung des Lindenhofs hat begonnen“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Januar 2018

Christian Thiesen, Reporter vom 3. Buch Abendblatt, hat ein Thema von Szene Ahrensburg nachbearbeitet

Am 8. November 2017 habe ich mich in einem Blog-Eintrag darüber lustig gemacht, dass die Freien Wähler den Bürgern zwar Pünktlichkeit und Anständigkeit versprechen, es damit aber so genau nicht nehmen. Denn die Wahlplakate in der Großen Straße stammten noch von der letzten Landtagswahl. Was weder pünktlich ist noch anständig.

Und vor wenigen Tagen, nämlich am 22. Dezember 2017 habe ich noch einmal gefragt: „Warum hängt das nebenstehende Plakat sinnlos und seit Monaten in der Großen Straße? Bezahlt der Werbungtreibende dafür? Oder hat er Sympathiesanten im Rathaus und kann sich darum so etwas erlauben, wofür ein anderer schon längst eine Ordnungsstrafe bekommen hätte?“

Und was ist daraufhin passiert? Reporter Christian Thiesen verrät es im 3. Buch Stormarn (siehe die Abbildung!), wo er über das von Szene Ahrensburg aufgegriffene Thema schreibt und sich lustig darüber macht, dass die Partei ihren Wählern zwar Pünktlichkeit verspricht, die Plakate aber nicht pünktlich abgehängt hat. Und nun hat die Stadt die Dinger endlich entfernt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Januar 2018

Eine Ahrensburger Institution schließt: Casa Rossa

Einer der nettesten und sympathischsten Menschen, denen ich in unserer Stadt je begegnet bin, das ist Ezio Nori, der Eis-Papst von Ahrensburg. Und bis Ende dieses Monats ist der Italiener noch Inhaber vom Casa Rossa. Denn wie gestern der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt zu entnehmen war, schließt das Restaurant seine Tür in der Ära Nori und steht zum Verkauf oder zur Verpachtung.

Erinnerung: Jam-Session im Casa Rossa

Die Redaktion nennt das Casa Rossa einen „Musiktreff“. Richtig ist: Das Casa Rossa war ein Restaurant mit italienischer Küche und regelmäßigen musikalischen Live-Veranstaltungen. (Ein Musiktreff dagegen ist das „Vertigo“ schräg gegenüber.)

Wir haben das Casa Rossa kennengelernt und waren dabei gespalten. Es gab Tage, da war das Essen ausgezeichnet; und dann gab es wieder Tage, da hätte jede Pizzeria bessere Speisen auf den Tisch gestellt. Womit ich sagen will: Das Problem dieses Restaurant lag im Personal, das in der Küche gearbeitet hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2018

Aus Stormarn grüßen Hinnerk und die Murmeltiere

Heute ist der 1. Januar 2018. Und wer das Hamburger Abendblatt online abonniert hat, der kann dort heute die aktuellen Nachrichten lesen – siehe die Abbildung links! Und was ist mit den aktuellen Nachrichten aus Stormarn…?

Wer das Hamburger Abendblatt online öffnet und hier die neusten Nachrichten aus Ahrensburg und dem Kreis Stormarn lesen möchte, der findet dort „aktuell“ die Meldungen vom 30. Dezember 2017 (Stand: 13:28 Uhr) – siehe die Abbildung unten rechts!

Warum arbeitet die Redaktion von Stormarn online nicht genauso wie ihre Kollegen in Hamburg? Vielleicht deshalb nicht, weil das abgebildete  Sextett sich so hübsch findet, dass die Dame und Herren lieber tagelang ihre eigenen Porträts online stellen, damit wir Leser erkennen, wie die Murmeltiere in der Großen Straße in Ahrensburg ausschauen…?

Oder ist es bloß eine Missachtung des zahlenden Lesers, Herr Haider…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Januar 2018

Was im 3. Buch Abendblatt so alles prangt

Sie kennen natürlich den Begriff „prangen“. Und vermutlich wissen Sie auch, was „prangen“ bedeutet, nämlich: die eigene Pracht entfalten, Eindruck machen, prahlen. Im Wahrig Synonymwörterbuch finden wir unter dem Begriff „prangen“ folgende Synonyme: „prunken, glänzen, strahlen, leuchten, gleißen, funkeln, glitzern, schillern, prächtig/prunkvoll sein, Pracht/Prunk entfalten“.

aus: Hamburger Abendblatt online

Carmen Michels – wieder mal ein neuer Name in der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt – schreibt dazu heute in der besagten Stormarn-Beilage: „Seit Weihnachten prangt (!) an der Wand bei dem neuen Biomarkt Denn’s ein Hakenkreuz-Graffito“ – siehe die Abbildung links! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Dezember 2017

Glosse zur Nacht: Hat Hinnerk B. vielleicht seinen Reis in der Bahn stehen lassen?

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt berichtet soeben online aktuell, dass sich in einer Regionalbahn auf der Strecke zwischen Hamburg und Lübeck ein „verdächtiger Gegenstand“ befunden hat, nämlich „eine herrenlose Plastiktüte“, wie die Redaktion recherchiert hat.

Um es kurz zu machen: Nach einem Polizeieinsatz hat sich herausgestellt, dass sich in der Plastiktüte lediglich Reis befand. Also viel Lärm um nichts und darum so sensationell, wie die berühmte Reisschaufel, die in China umgefallen ist.

Ach, Sie wollen wissen, warum ich den Redaktionsleiter vom 3. Buch Abendblatt verdächtige, dass der dort seine Reistüte in der Bahn vergessen hat? Nun, bei der Stormarn-Redaktion weiß man offensichtlich mehr. Zum Beispiel, dass der „verdächtige Gegenstand“ keiner Dame gehörte. Denn das Blatt schreibt unmissverständlich, dass es eine „herrenlose“ Plastiktüte gewesen ist. Würde die Tüte dagegen einer Dame gehören, dann wäre es natürlich eine damenlose Plastiktüte gewesen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2017

Stormarn-Redaktion trägt wieder mal Eulen nach Athen

Seit Monaten und seit Jahren ist es nicht nur in Ahrensburg bekannt: „Kitas suchen dringend Erzieher“. Und so steht es heute als Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt und ist damit so sensationell wie der Hinweis, dass Weihnachten vor der Tür steht. Und jeder Interessierte weiß auch, woran das Erzieher-Problem liegt, nämlich: Erzieher ist ein sehr verantwortungsvoller und nicht gerade stressfreier Beruf, der unter Wert bezahlt wird. Kein Wunder, dass so viele Erzieher nach ihrer Ausbildung wieder abspringen oder dort hingehen, wo sie ihr Gehalt frei aushandeln können.

Das Thema fehlende Erzieher in Ahrensburger Kitas könnte behoben werden. Mit Geld. Geld, das die Stadt Ahrensburg an anderer Stelle aus dem Rathausfenster wirft – Corpora Delicti hierfür gibt es mehr als genug auf diesem Blog. Und es gibt verschiedene Modelle für Kitas. Wenn man also das Modell für Ahrensburg wählt, bei dem Erzieher auch leistungsgerecht entlohnt werden können, dann dürfte sich das Problem der Suche schon bald von selbst erledigen.

Außerdem: Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Galerie im Marstall so gut wie leer steht, weil die drolligen Ausstellungen dort kaum besucht werden. Eigenwerbung der Galerie: „Der erste Stall, der Kunststücke kann.“ Und diese Kunststücke bestehen darin, Geld zu verschlingen und leer zu stehen. Das ist verschenkter städtischer Raum, den sich die Stadt umgehend vom derzeitigen Betreiber zurückholen sollte, um einen privaten Träger zu suchen, der dort eine wunderschöne Kita unterhalten könnte. (Klar, das Kita-Problem in der Stadt liegt nicht in den Räumlichkeiten, aber hier gäbe es eine Möglichkeit, zusätzliche Kita-Plätze für die Zukunft zu schaffen und vielleicht sogar eine Vorzeige-Einrichtung für die Stadt Ahrensburg.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2017

Warum hat Ahrensburg noch keinen neuen Kämmerer gefunden?

Ahrensburg sucht einen neuen Kämmerer, da der derzeitige Stelleninhaber Horst Kienel demnächst in den Ruhestand tritt. Aus diesem Grunde wurde schon vor langer Zeit ein Bewerbungsverfahren in die Wege geleitet – erfolglos. Unter den 18. Bewerbungen befand sich nach Angaben von Pressesprecherin Imke Bär kein brauchbarer Kandidat. Und vor ein paar Wochen war dem 3. Buch Abendblatt zu entnehmen dass eine erneute Ausschreibung erforderlich ist.

So, und nun komme ich zum Casus knacksus: Die Bewerber mussten unter anderem Volljuristen sein und über mindestens dreijährige Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung verfügen.“ So wird es aus der Verwaltung erklärt. Und zu dieser Erklärung habe ich weiteren Erklärungsbedarf.

Warum ist es unabänderlich erforderlich, dass der Kämmerer von Ahrensburg ein Volljurist sein muss? Gibt es in der Verwaltung nicht schon einen Volljuristen, der für Rechtsfragen zuständig ist? Warum benötigt man für die Stadtkämmerei ungedingt ein Jurastudium? Müsste nicht eher ein Finanzfachmann oder – vielleicht noch besser – ein Wirtschaftsspezialist gesucht werden…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Dezember 2017

Ahrensburg: Angst vor dem Spinner des Netzwerks Luserke?

Nachdem das Projekt „Tiefgarage Stormarnplatz“ jetzt noch von den Stadtverordneten abgenickt werden muss, gebe ich zwei neue Denkanstöße, die dazu dienen sollen, dass der Rathausplatz nicht mehr als Parkplatz zweckentfremdet werden soll. Zum einen, weil es Kacke ungepflegt ausschaut; und zum anderen, weil es auch hier unterirdisch geht.

Frage: Was ist eigentlich mit Rumpelstilzchen Luserke und den rund 80 seit acht Jahren abgesperrten Parkplätzen unter dem Rathausplatz mit städtischer Zufahrt (!) in der Rampengasse?

Nachdem der Gedanke einer möglichen Enteignung des Sturkopfes wohl im Sande verlaufen ist und das von der Stadt verhängte Zwangsgeld offenbar nichts genützt hat, könnte man mittlerweile die Frage nach einer Entmündigung des alten Herrn aufwerfen – jedenfalls in satirischer Formulierung – denn normal ist es nicht, wie der Eigentümer dort reagiert, dem das Gemeinwohl offensichtlich am Arsch vorbeigeht. Oder sind die Plätze inzwischen freigegeben, und ich weiß es bloß noch nicht, weil die örtliche Zeitung nichts darüber berichtet hat…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Dezember 2017

Weihnachtsmarkt: Die Kritik an unserem Bürgermeister ist nicht nur ehrverletzend sondern auch völlig unangebracht

Alle Jahre wieder, und zwar in der Adventszeit, werden Fragen der Bürger laut nach einem Weihnachtsmarkt in Ahrensburg. Einen Romantischen Weihnachtsmarkt, wie wir ihn früher einmal um das Schloss herum gehabt haben, als der heutige Bürgermeister noch Beamter in Schwerin gewesen ist und dort vermutlich mit seiner Familie fröhlich über den dortigen Weihnachtsmarkt gebummelt ist. Und heute verbummelt er seine kostbare Zeit in Ahrensburg.

Leserbriefe (Foto: Szene Ahrensburg)

Das Thema „Weihnachtsmarkt“ ist schon seit Jahren ein Thema von Szene Ahrensburg. Und plötzlich tauchen nun auch vermehrt Leserbriefe im 3. Buch Abendblatt auf, wo die Menschen ihrer Verwunderung nach einem fehlenden Weihnachtsmarkt zum Ausdruck bringen und damit den Bürgermeister mehr oder weniger direkt der Untätigkeit bezichtigen.

Doch um darauf frei nach Michael Sarach zu antworten: „Das sind ehrverletzenden Attacken auf den Bürgermeister von Bürgern, für die ich offenbar ein Feindbild bin. Aber das, was dort über mich und andere verbreitet wird, ist unter aller Qualität und völlig indiskutabel. Das berührt mich nicht.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2017