Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Soll Verkehrsmittelwerbung für Sympathie sorgen oder für Frust bei Autofahrern?

Wir kennen sie alle, die Firmenwagen und Anhänger, die mit ihrer Werbebeschriftung dort abgestellt werden, wo viele Leute vorbeikommen. Also an Straßenkreuzungen, auf Parkplätzen und in der Nähe von Sportstadien, Bahnhöfen und Flughäfen. Der Grund für den heutigen Blog ist ein Werbewagen der Ahrensburger Firma Kleinke. Der parkt seit Wochen auf der Straße. Nein, nicht am Straßenrand, sondern auf der Fahrbahn (!) – siehe die Abbildungen! Und Tag für Tag müssen Autofahrer drumherum fahren und sich ärgern. Und bei Nacht könnte es sogar gefährlich werden, denn der Wagen hat weder eine Warnleuchte an noch parkt er unter einer Laterne.

Was bedeutet das? Es bedeutet: Jeden Tag gibt es viele Bürger, die sich über die Firma Kleinke ärgern. Nicht als Kunden, sondern über das Verkehrshindernis. Hinzu kommt, dass die Rantzaustraße ohnehin an ihren Rändern überreichlich beparkt ist, wozu auch noch Busse kommen.

Um das Verkehrshindernis zu begründen, hat die Firma ein Schild an der Windschutzscheibe angebracht mit dem Hinweis: „Gas-Wasser Notdienst“ – siehe Abbildung! Mal davon abgesehen, dass es gar kein „Gas-Wasser“ gibt, sondern nur Gas-Feuer, so ist dieses Schild einzig und allein ein Alibi, das erschwindelt ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2025

Ahrensburger Luxus-Hotels in Bahnhofstraße, Rantzaustraße und Waldemar-Bonsels-Weg

Wir hatten in Ahrensburg mal ein Beinahe-Luxushotel, nämlich das Park Hotel in der Lübecker Straße, das jedoch schon seit Jahren zu einem Geisterhotel geworden ist. Trotzdem müssen Gäste der Stadt Ahrensburg aber nicht unter den Brücken am Schloss schlafen, denn unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich Luxushotels in Ahrensburg etabliert unter dem Namen „have-a-nice-Stay“ – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal auf die Abbildung links richten wollen!

Beachtenswert: Eines dieser Hotels bietet sogar „Kino an der Natur“ an, wobei ich vermute, dass das ein Blick durchs Fenster nach draußen sein könnte. Und geworben wird auch: „30X200 CM BETT MIT PRÄMIERTEN MATRATZEN 80X80 CM UND 40X80 CM KOPFKISSEN“ – also voll der Luxus wie Sie zugeben werden! 😉

Außerdem sind die Hotels „sehr gut bewertet“ und auch „beliebt“, wie man den Hinweisen entnehmen kann.

In Wahrheit handelt es sich hier nicht um Luxushotels und noch nicht mal um Hotels ohne Luxus, sondern es sind Apartments oder so etwas Ähnliches. Doch wenn ich mir die angezeigten Preise so anschaue, dann komme ich ins Grübeln, ob es sich hier für die zahlenden Gäste wirklich um a nice Stay handelt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2025

Geld spielt für Ahrensburg schon allein deshalb keine Rolle, weil die Stadt es garnicht hat

Auch wer Mathematik und Betriebswirtschaft auf einer Häschenschule gelernt hat, wird wohl wissen: Wenn der Saldo auf der Sollseite eines Kontos ist, dann ist das Konto leerer noch als leer. Und wo wir kein Geld haben, da können wir auch nix ausgeben – logisch oder? Und Schulden können wir bloß machen, wenn wir die gesicherte Möglichkeit haben, diese auch irgendwann mal tilgen zu können.

Ich schreibe das angesichts der Frage, die heute im Abendblatt-Stormarn aufgeworfen wird und also lautend: „Finanzkollaps: Ahrensburgs 115-Millionen-Schule in Gefahr?“ Dazu meine unmaßgebliche Antwort: Die genannten 115 Millionen sind bereits die Summe, die schon einmal aufgestockt worden ist, wie Sie an dieser Stelle nachlesen können. Und es gibt keine Garantie, dass dieser Betrag die Endsumme für den Schulneubau sein würde, sollte für diesen der Grundstein tatsächlich gelegt werden. Und eine Garantie für eine spätere Rückzahlung gibt es schon garnicht.

Sie erinnern sich vielleicht an den geplanten Rathaus-Erweiterungsanbau? Und an das 2. Ahrensburger Kulturzentrum mit Stadtbücherei und Volkshochschule in einem neuen Gebäude am Stormarnplatz mit Veranstaltungssaal? Und an den urbanen Stadtpark mit Skatingbahn am selben Platz? Und soll nicht auch die Hamburger Straße saniert werden…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2025

Bestimmt will die CDU nun wieder Edeka helfen!

In der Stadt Ahrensburg gibt es drei Edeka-Märkte, einen am Regionalbahnhof, einen auf der Alten Reitbahn und einen im Hagen. Und letzterem geht es schlecht, meldet das Abendblatt Stormarn und berichtet, dass die Kunden spenden, um dem Inhaber die Existenz zu retten und sich damit die Grundversorgung im eigenen Wohngebiet zu erhalten. Und dazu habe ich folgenden Tipp:

Die Hagen-Bewohner sollen sich an die Fraktion der Ahrensburger CDU wenden! Denn die hat schon einmal einem einem Marktbetreiber von Edeka tatkräftig geholfen, damit dieser seinen Laden auf der Alten Reitbahn eröffnen konnte. Unter der Leitung des damaligen Fraktionsvorsitzenden Detlef Levenhagen hat die CDU abgestimmt, dass wir dem Bremer Investor Melchers das Areal Alte Reitbahn unter der Hand und ohne öffentliche Ausschreibung zum Schnäppchenpreis überlassen, weil, so sagte es Levenhagen wortwörtlich in der damaligen Stadtverordnetenversammlung: „Wie wollen Edeka helfen!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2025

Lässt die BürgerStiftung Region Ahrensburg vielleicht Spendengelder seit Monaten auf einem Haspa-Konto ruhen…?

Seit dem 28. Juni 2025 wirbt die BürgerStiftung Region Ahrensburg auf dem privaten Werbe- und Waschzettelportal von Stifter Dr. Michael Eckstein mit der Aussage: „Erfolgreiche Spendeninitiative ‚100 mal 100 Euro‘ geht weiter“. Wozu ich zwei Fragen habe, als dieses sind: Wie erfolgreich ist diese Spendeninitiative? Und: Wie weit wird sie noch gehen?

Abb. Ahrensburg-Portal – Sprechblase: Szene Ahrensburg

100 mal 100 Euro bedeuten 10.000 Euro. Doch so lange dieser Betrag nicht bei der Haspa zusammengekommen ist, lagern die Spenden dort anscheinend unangetastet auf dem Konto der Hamburger Sparkasse oder wie…? Das allerdings wäre totes Kapital, denn es ist zweifelhaft, ob das Geld verzinst wird. Hätten die Spender ihre 100 Euro stattdessen direkt an eine anerkannte Hilfsorganisation gezahlt, dann wäre das Geld längst in einen guten Zweck überführt worden statt unnütz auf dem Konto der Haspa zu schmorren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2025

Es gibt Witzzeichnungen, die sind fast so lustig wie ein Zahnstocher

Sonntags erscheint kein Hamburger Abendblatt. Stattdessen erscheint „Sonntags“, und zwar online. Ich könnte dieses Magazin lesen, aber die Themen darinnen sind nicht die, die mich anmachen, um sie zu lesen. Trotzdem blättere ich die Seiten hin und wieder mal durch um zu sehen, ob ich dort womöglich nicht doch mal etwas verpassen könnte.

Heute habe ich wieder mal einen Durchblick gemacht. Hängengeblieben bin ich auch der vorletzten Seite, überschrieben: „GUNGAS WELT“. Und auf dieser Seite ist eine Zeichnung zu sehen – wenn Sie bitte mal einen Blick darauf werfen wollen – Augen links!

Ich frage Sie: Für welche Leser wird „Sonntags“ gemacht? Für Kika-Kinder? Oder können Sie als Erwachsener über diese Zeichnung womöglich lachen? Und warum steht auf der ganzen Seite nur dieses eine Bild? Braucht so ein kindisches Werk nach Meinung der Redaktion vielleicht so etwas wie ein Passepartout, um überhaupt beachtet zu werden? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2025

Wiedervorlage: Rasende Radfahrer beeinträchtigen die Aufenthaltsqualität in der City

Ein Kapitel im Buch über das Schilda des Nordens spielt sich ab auf dem Rondeel unserer Stadt. Es ist dieses ein verkehrsberuhigter Bereich, wo Kraftfahrzeuge nur zwecks Anlieferung in der Zeit von 6:00–10:00 Uhr fahren dürfen, und zwar maximal in Schrittgeschwindigkeit. Dieses Tempo gilt auch für Fahrradfahrer, die dort allerdings 24 Stunden lang strampeln dürfen.

Aaaber: Kaum ein Radfajhrer hält sich an die maximale Schrittgeschwindigkeit. Ich saß gestern eine halbe Stunde auf einer Bank am Rondeel und habe beobachtet, wie die Drahteselkutschierer dort von allen Seiten über den Platz gerast sind als wären sie auf einer Tour de Trance. Und noch nie habe ich beobachtet, dass auf dem Rondeel mal eine mobile Blitzanlage aufgestellt worden ist, was, so vermute ich, der ADFC mit seinem Einspruch verhindert hat, denn dieser Verein hat das absolute Sagen im Schilda des Nordens.

Und nun kommt das Highlight: Als ich in einer Einwohnerfragestunde den Bürgermeister gefragt hatte, ob es der Aufenthaltsqualität der Bürger in der Innenstadt dienlich ist, wenn dort die Radfahrer aus allen Richtungen über das Rondeel brettern, da bekam ich zur Antwort: „Das Rondeel ist eine Veloroute!“

Sie werden zugeben müssen, meine lieben Mitbürger: Gegen Ahrensburg war das alte Schilda doch vergleichbar mit einer Universitätsstadt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2025

Peterchens Mondfahrt geht weiter: Nicht nur die Hamburger Straße will Peter Egan neugestalten

Wir erinnern uns: Grüne & WAB wollen den Bürgerentscheid in Sachen Parkplätze annullieren mit der Begründung, dass die Hamburger Straße endlich neugestaltet werden muss. Beide Parteien zusammen haben jedoch nicht die Mehrheit, sich gegen den Willen der Bürger durchzusetzen, weshalb es zusätzlicher Stimmen aus anderen Fraktionen bedarf. Hier können Grüne & WAB nicht mit SPD und FDP rechnen. Und die CDU hat inzwischen beschlossen, mit einem Teilantrag zu kommen, der allein die Hamburger Straße aus dem Bürgerentscheid herausnimmt. Eigentlich ein vernünftiger Kompromissvorschlag – aber nicht für Peter Egan von der WAB.

An diesem Wochenende lässt Peter der Kleine die Strampelhose herunter und gesteht im Anzeigenblatt MARKT, dass er mit seinem Antrag garnicht allein die Hamburger Straße meint, sondern dass „im Zuge der Sanierung auch die Übergänge zum Rondeel, zur Manhagener Allee und Hagener Allee harmonisiert werden müssen.“

Klar, und im Rahmen der Harmonisierung sperren wir auch die Straßen in der Ahrensburger Innenstadt gänzlich für Kraftfahrzeuge jeder Art, indem wir in der Hamburger Straße, der Hagener Allee und der Großen Straße analog zur Manhagener Allee ebenfalls einen versenk- und beheizbaren 45.000-Euro-Poller installieren und weitere 15.000-Euro-Parklets aus Skandinavien kommen lassen und in der gesamten Innenstadt vom Schilda des Nordens aufstellen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. September 2025

Ahrensburg: CDU und Grüne wollen das Kino retten

Ob Sie es glauben oder nicht: CDU und Grüne wollen das Kino retten. Das können Sie ablesen aus dem Hamburger Abendblatt – siehe die Abbildung! Das Dumme daran ist nur das Datum darüber: 14. November 2018. Und wir schreiben inzwischen das Jahr 2025 und hören so rein garnichts mehr über die Rettung des Kinos durch CDU und Grüne. War alles womöglich garnicht wahr, sondern war es nur ein Film, also schwarzgrüne Illusion…?

Ich erlaube mir, aus dem HA-Beitrag einen Absatz zu zitieren und also lautend:

Viele Ahrensburger wünschen sich, dass das Kino endlich realisiert wird. Das Abendblatt hat 501 Bürger zu ihrer Meinung befragt. Auch wenn die Methode nicht den wissenschaftlichen Voraussetzungen für eine repräsentative Umfrage entspricht, liefert sie ein deutliches Meinungsbild. Das Ergebnis: 462 Ahrensburger sprachen sich für ein Kino aus – das sind mehr als 92 Prozent der Befragten. „Ahrensburg braucht ein Kino“, sagt zum Beispiel Farci Anwarita (47) aus Ahrensburg. „Früher gab es das doch auch.“ Petra Kleinau findet es „unmöglich, dass es schon so lange kein Kino mehr in der Stadt gibt“. Zwölf Jahre ist es her, dass im „Mini und Maxi“ an der Klaus-Groth-Straße für immer das Licht ausging. Damals sammelten Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirats 1300 Unterschriften, kämpften für ein neues Lichtspielhaus. „Ich war schon lange nicht mehr im Kino, würde aber wieder öfter hingehen, wenn es eines in Ahrensburg gäbe“, sagt Susann Wulf (35). „Auch für Kinder wäre es schön.“

So, und warum habe ich diesen Blog geschrieben? Weil die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt zu dösig ist, eine Wiedervorlage zu machen und Bürger, Politker und Bürgermeister zu fragen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. September 2025

Trojanerin aus dem Bundestag will im Peter-Rantzau-Haus in Ahrensburg politische Propaganda machen

Żaklin Jadwiga Sarah Nastić kommt nach Ahrensburg. Falls Ihnen dieser Name nichts sagt: Die Frau ist eine polnisch-deutsche Politikerin, die sich dereinst über die Partei Die Linke in den Bundestag hat schicken lassen und dort quasi wie aus dem Trojanischen Pferd geschlüpft und zum BSW gewechselt ist, der Partei von Sahra Wagenknecht. Und was will Żaklin Nastić in Ahrensburg? Sie will die BSW in Stormarn unterstützen und über „Vernuft, Gerechechtigkeit und Frieden“ plaudern, und zwar im Peter-Rantzau-Haus.

Diese BSW-Reklame wird von der Stadt Ahrensburg unterstützt. Zum einen mit der offiziellen Genehmigung für den Plakataushang in der Stadt. Und zum anderen mit der Zur-Verfügung-Stellung des Peter-Rantzau-Hauses. Und genau das stößt bei mir unangenehm auf. 

Das Peter-Rantzau-Haus ist die Begegnungsstätte der Bürger in Ahrensburg, wurde von der Stadt mit Steuermitteln aufgebaut und wird von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unterhalten. Und wenn Sie einen Blick auf das Programm des Hauses werfen, dann werden Sie dort keinen Punkt finden, der besagt, dass in diesem Haus auch politische Parteien um Unterstützer werben dürfen, denn mit „Glanzlichter im P-R-H“ ist bestimmt nicht Sahra Wagenknecht mit ihrem linken Bündnis gemeint. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. September 2025