Gestern Abend in der Reithalle vom Marstall: Letzte Stadtverordneten-Versammlung im Jahre 2024. Und bevor es losging, ging Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg (Grüne) durch die Reihen und verteilte Schokoladenweihnachtsmänner – in glänzend grün statt in klassisch rot
. Eine nette Geste, zumal der Bürgervorsteher nicht nur Politiker und Vertreter aus dem Rathaus bedacht hat, sondern auch die Besucher auf den Bürgerstühlen. Und das waren 10 Stück inklusive aller Pflichtbesucher.
Apropos Besucher: Ein junger Vater und seine Schwiegermutter verschwanden sogleich, nachdem der Mann seine Wünsche in der Einwohnerfragestunde vorgetragen hatte. Das empfinde ich als beschämend. Aber bezeichnend für die Anerkennung der Arbeitsleistung unserer Stadtverordneten durch Bürger, die kommen, um einen Wunsch an die Stadt vorzubringen und danach gleich wieder gehen. Alle Punkte der Tagesordnung gehen diesen Bürgern völlig am Arm vorbei. So etwas erlebt man fast bei jeder Versammlung.
Ich war gestern Abend zum Meeting im Marstall gefahren, weil ich Fragen für die Einwohnerfragestunde hatte, und zwar ein halbes Dutzend. Und weil wir Bürger gebeten werden, unsere Fragen fünf Tage vorher schriftlich einzureichen, war ich so freundlich, meine Fragen bereits sieben Tage vorher per E-Mail ans Rathaus zu senden, damit man dort ein wenig mehr Zeit hat für die Antworten.
Und falls es jemanden von Ihnen, liebe Szene-Leser, interessiert, welche Fragen ich gestellt habe, veröffentliche ich dieselben an dieser Stelle und also lautend:











