Schulleiter und Lehrer treten auf in einer Promotion der Provinzial-Versicherung
Heute am Vormittag habe ich Ihnen berichtet von der Gratis-Werbung für die Sparkasse Holstein auf der Bekleidung von Sportmannschaften. Und heute am Nachmittag kann ich diesen Beitrag ergänzen: Der MARKT berichtet in Wort und Bild, dass die Provinzial Nord Brandkasse die Tischtennis-Teams vom Eric-Kandel-Gymnasium in Ahrensburg und vom Emil-von Behring-Gymnasium in Großhansdorf mit Sportbekleidung bedacht hat, die das Marken-Branding der Firma trägt. Bemerkenswert: Beide Mannschaften wurden gleich bekleidet. *lol*
Und noch bemerkenswerter ist, dass ein Schulleiter und diverse Lehrer in der PR-Kampagne der Provinzial im Werbeblatt MARKT als Protagonisten neben der „Bezirkskommissarin“ der Versicherung öffentlich auftreten. Solch „pädagogische Unterstützung“ hilft der Provinzial natürlich besonders, ein Vertrauen bei den Bürgern aufzubauen. Und das passiert mit dem Spenden von ein paar Klamotten, wobei ich vermute, dass die Provinzial auch für ihren redaktionellen Werbeauftritt im MARKT keinen müden Euro bezahlt hat. Und dass die Versicherung etwas Bares an die Schulvereine in Ahrensburg und Großhansdorf gespendet hat, wird auch nicht in dem MARKT-Bericht erwähnt, sodass ich vermute: War wohl nix. Weiterlesen
Sparkasse Holstein: Gratis-Werbung mit Sportvereinen
Sie kann es nicht lassen, nämlich die Sparkasse Holstein, die auch in diesem Jahr wieder Sportler sucht, die gratis Werbung machen sollen für das Geldinstitut, das ihnen dafür die Werbetrikots zur Verfügung stellt. Und wie die Banker das den Sportsfreunden verkaufen, das können Sie dem nachstehenden Artikel entnehmen, der heute im Abendblatt Stormarn erschienen ist, ohne dass darüber der Hinweis „Anzeige“ gesetzt wurde. 😉
Nein, die Sportler – sprich Werbeträger – bekommen nichts dafür, dass sie mit Werbung der Sparkassen herumlaufen. Nur Trikots mit Werbebeschriftung erhalten sie natürlich, um als wandelnde Litfaßsäulen für die Sparkasse zu agieren.
Schon häufig habe ich in Vergangenheit auf die Schleichwerbeaktion hingewiesen, aber sie geht weiter. Dass die Sparkasse Holstein, wo man im Gelde schwimmt, dafür einen Beitrag in die Vereinskassen leistet, konnte ich der Werbung nicht entnehmen. Aber vielleicht passiert es ja doch und spätestens nach diesem Hinweis…? 😉 Weiterlesen
Viele Hundehalter haben auch einen Vogel
Ich mag Hunde. Nicht alle Rassen und Arten, aber die meisten. Und zu jedem Hund gehört das sogenannte „Frauchen“ oder „Herrchen“. Warum es diese Verniedlichungen gibt, weiß ich nicht, denn ich habe noch nie einen Hund sagen hören: „Darf ich Ihnen mein Frauchen vorstellen?“ Was ich aber über einige dieser Frauchen und auch Herrchen weiß, die mit ihren Vierbeinern auf dem Wanderweg Kattensteert unterwegs sind: Sie haben echt eine Meise!
Begründung: Es wird auf Schildern deutlich darauf hingewiesen, dass Hunde auf dem Wanderweg an der Leine zu führen sind. Und einige der Halter interessiert das einen feuchten Hundedreck: Sie lassen ihre Tiere frei am Kattensteert herumlaufen. Die Folge: In der vergangenen Woche wurde ein Schulkind, das auf dem Weg zur SLG war, von einem Hund angegriffen. Der Köter sprang das Mädchen an und bellte dabei aggressiv. Und das Frauchen? Das Frauchen kam rund 50 Meter hinterher und hielt es nicht mal für nötig, sich bei dem Kind zu entschuldigen.
Meine Ansage: Wenn ich den Wanderweg Kattensteert entlanggehe und dort einen freilaufenden Hund sehe, dann werde ich fotografieren und das Foto auf Szene Ahrensburg veröffentlichen. Nein, nicht ein Foto vom Hund, sondern von Frauchen oder Herrchen. 😉 Weiterlesen
Schilda lässt grüßen: „Zappis on Tour“ beim „Stadtradeln 2025“ für sichere Schulwege
Die Stadt Ahrensburg zeigt auf ihrer Homepage an, dass ein „Stadtradeln für Klimaschutz und sichere Schulwege“ stattfindet. Was auf der Website der Stadt nicht angezeigt wird, das ist der ADFC, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, der hinter dieser
Promotion steckt. Für mich ist die Aktion eine Verhohnepiepelung vieler Bürger. Und ich erkläre auch, warum ich dieser Meinung bin:
Seit Jahr und Tag weise ich die Verwaltung immer wieder auf die Schimmelmannstraße hin, die mit der Grundschule Am Reesenbüttel eine Schulstraße ist, die keine Radwege hat. Und wo durch parkenden Autos eine katastrophale Situation herrscht. Wenn ich mit dem Fahrrad in die Innenstadt fahre, dann erlebe ich es jedes Mal, wie hier verantwortungslose Autofahrer den Radfahrstreifen der Straße zuparken, sodass Schulkinder drumherum fahren müssen – siehe nachstehende Fotos rechts!
Ein geradezu klassisches Beispiel für Unverschämtheit und Rücksichtslosigkeit bieten die „Zappis“, die ihr Wohnmobil das ganze Jahr lang auf dem Radfahrstreifen in der Schulstraße direkt vor ihrer Haustür parken und dabei die Radfahrer und besonders Schulkinder behindern und in Gefahr bringen. Im Rathaus interessiert das niemanden.
Aber Stadtradeln, das findet der Bürgermeister geil. Und ich kann mir vorstellen, dass Eckart Boege bereits Ehrenmitglied vom ADFC geworden ist, weil sich auch die Stadt Ahrensburg für deren Werbeveranstaltung einspannen lässt. Und dass die Radwege in Ahrensburg zu wünschen übrig lassen, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Weiterlesen
Montag im Stall: Unsere Stadtverordneten versammeln sich
Heute in fünf Tagen ist die nächste Stadtverordnetenversammlung im Marstall. Und wenn Sie Fragen für die Einwohnerfragestunde haben, dann sollen Sie diese heute schriftlich einreichen. Aber glauben Sie bloß nicht, dass Sie dann am Montag die Anwort des Bürgermeisters auf Ihre Frage bekommen! Ich warte heute noch auf Antworten zu Fragen, die ich im Jahre 2024 gestellt habe.
Nebenstehend die Tagesordnung. Und lassen Sie mich raten: Die Besucher sind Pflichtbesucher, Feuerwehrleute und Bürger aus Ahrensfelde. Und zu TOP 14: „Rathauserweiterungsbau und erneute Alternativprüfung“ weise ich noch einmal auf die von mir aufgezeigte Alternative vom 28. Oktober 2019, die bis heute Gültigkeit hat und wozu ich zur Erinnerung ein Wort von Johann Wolfgang von Goethe zitiere und also lautend:
„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da!“ Weiterlesen
Who is who im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt?
Ich gehe mal davon aus, dass alle Ahrensburger, die das Hamburger Abendblatt lesen, auch Szene Ahrensburg einschalten. 😇 Mindestens aber viele von ihnen. Und alle haben bemerkt, dass der Stormarn-Teil der Zeitung im Laufe der letzten Monaten ausgedünnt worden ist. Und die Redaktion, die früher mal in der Großen Straße residiert hat, besteht dort heute nicht mehr. Aus diesem Grunde habe ich mal versucht, ein Who-is-who zu erstellen von Redaktionsmitgliedern der Zeitung, die unter „Stormarn“ schreiben.
Die wichtigste Reporterin für Ahrensburg ist Pia Rabener, die als „Lokalreporterin Ahrensburg/Stormarn“ ausgewiesen ist. Und dann habe wir dort Lutz Kastendieck, bezeichnet als „Autor Regionalredaktion Ost“, was immer das auch bedeuten mag. Daneben Harald Klix, der „Redakteur“ ist genauso wie René Soukup. Und „Redakteurin“ ist Elvira Maria Nickmann, wohingegen Susanne Tamm als „Redakteur/in“ aufgeführt wird und sich damit outet als bisexuell. Filip Schwen hingegen, der früher hauptsächlich als „Werkstudent“ aus Ahrensburg berichtet hat, ist heute „Redaktion Stormarn und Herzogtum Lauenburg“.
Dann haben wir da noch drei Redaktionsmitglieder, die mit Foto präsentiert werden: Dorothea Benedikt, „Stellvertretende Ressortleiterin“ von welchem Ressort auch immer. Und die „Redakteure“ Volker Gast und Dirk Schulz. Und last and least zwei Mitarbeiter, die mit keinerlei Zusätzen versehen sind, nämlich Tanja Breukelchen und Alexander Sulanke. Weiterlesen
In Trittau ist eine Insolvenz angesagt. Und in Ahrensburg wird sie verschwiegen.
Harald Klix & Filip Schwen von der Stormarn-Redaktion Abendblatt berichten heute übereinstimmend: „Disco Fun-Parc Trittau meldet überraschend Insolvenz an“. Klar, dass das die Abendblatt-Leser überraschen wird, die doch regelmäßig in Trittau tanzen gehen – oder vermutlich deren Enkelkinder.
Die Disco N1 Club in Ahrensburg hingegen war mehrheitlich gedacht für Besucher Ü30. Und die Redaktion vom Abendblatt hatte seine Rentner Leser zur Eröffnung vor drei Jahren ausführlich darüber informiert. Genauso haben auch das Stormarner Tageblatt und die Lübecker Nachrichten dem N1 Club zur Eröffnung ihre redaktionelle Aufmerksamkeit gewidmet.
Nun hat Szene Ahrensburg bereits am 10. Mai 2025 darüber informiert, dass in dem besagten Ahrensburger Club in der Großen Straße nur noch tote Hose angesagt ist, was nach Insolvenz ausschaut. Das aber scheint die Presse nicht zu interessieren; die Reporter vom Abendblatt jedenfalls machen es wie die Fische in der Manhagener Allee: Sie schweigen. Weiterlesen
Mystik: Wenn Eulen eine Brille tragen, muss das der Blogger hinterfragen!
Eulen haben in vielen Kulturen der Völker eine besondere Bedeutung: Sie sind Symbole für Weisheit, Freundschaft und Mystik. Leser von Szene Ahrensburg haben schon in Vergangenheit bemerkt,
dass ich eine Anzeige für meinen Blog mit einer Eule illustriert habe – siehe die Abbildung links! Was ich damit kommunizieren will, ist klar: Wer Szene Ahrensburg liest, der erfährt auch Dinge, die nicht im Abendblatt Stormarn, im Stormarner Tageblatt oder gar im Anzeigenblatt MARKT stehen, dem Mitteilungsblatt der BürgerStiftung Region Ahrensburg.
Und damit komme ich zu einer aktuellen Anzeige vom Abendblatt. Wir sehen dort eine Eule, die offenbar kurzsichtig ist, denn sie trägt eine auffallend große Brille.
Und wir lesen: „Schlau sparen! Klug lesen!“ Und wie das funktionieren soll, erfahren wir im Kleingedruckten: „4 Wochen lesen für nur 8 €“ – siehe die Abbildung rechts! Weiterlesen
Der „Wiedererkennungswert von Mobilitätsstationen im Sinne einer Markenbildung“ kann leider nicht gefördert werden 😂🤡🤗
Ich schlapp mich lach! Der Grund: Nachdem ich auf Szene Ahrensburg mehrfach auf den Unfug mit Designer Fahrradboxen hingewiesen habe, die der Bürgermeister für 186.000 Euro am Regionalbahnhof
Gartenholz aufstellen lassen wollte, da haben die Politiker urplötzlich kalte Füße bekommen. Reporter Filip Schwen berichtet auf Abendblatt Online: „5.800 Euro pro Stellplatz: Aus für Designer-Fahrradboxen“.
Das Dumme ist nur: Die Stadtverordneten hatten die Dinger schon genehmigt. Und der Bürgermeister hat die Kosten von 186.000 Euro in Gedanken bereits an das Designbüro überwiesen. Ich zitiere aus dem Abendblatt Stormarn: Weiterlesen



