„Ich bin dann mal weg“, sagte dereinst Hape Kerkeling und begab sich im Jahre 2001 auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Danach hat er dann ein Buch darüber geschrieben, das zu einem Bestseller geworden ist, der später auch verfilmt worden ist. Und nun, als fast 25 Jahre später, hatte sich auch Abendblatt-Mitarbeiterin Bianca Bödeker auf den Jakobsweg begeben und darüber einen Bericht verfasst, der heute eine ganze Seite im Stormarnteil vom Abendblatt füllt. Warum im Stormarnteil? Kommt die Autorin vielleicht aus dem Kreis Stormarn und wohnt möglicherweise sogar in Ahrensburg, weil ihr Beitrag beginnt mit: „Santiago de Compostela/Ahrensburg“?
Nichts dergleichen. Um ihren Beitrag im Abendblatt Stormarn als Lokalthema unterzubringen, hat sich die freie Journalistin Bianca Bödeker eine Co-Autorin im Kreis Stormarn gesucht und gefunden in der Ahrensburger Heilpraktikerin Petra Karge, die ausführlich erklärt, warum die Wanderung für Körper, Geist und Seele gut ist – worauf ich niemals gekommen wäre. 😉 Ich zitiere einen Absatz:
„Dass dieser Weg zur inneren Klarheit funktioniert, bestätigt auch Petra Karge, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Traumatherapeutin in Ahrensburg: ‚Der regelmäßige Atemfluss beim Spazieren oder Wandern verbessert die Denkfähigkeit und schafft einen klaren Geist. Die bewusste Aufmerksamkeit auf den Atem kann Gedankenmuster unterbrechen.'“
Und mit so einem unterbrochenem Gedankenmuster wurde der Jakobsweg praktisch zu einem Stormarn-Thema, das ganzseitig erschienen ist. Ganz schön pfiffig, finden Sie nicht? Weiterlesen














