Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Geisterhotel in Ahrensburg? trivago!

Sie kennen die Werbung von trivago im Fernsehen mit dem Claim: „Hotel? trivago“. Und weil ich dieser Werbung gefolgt bin, habe ich bei trivago die Stadt Ahrensburg eingegeben. Und siehe hier: Ich habe Hotels in Ahrensburg gefunden. Und zwei davon sehen Sie in der Abbildung: Hotel Am Schloss und Park-Hotel.

Beide Hotels sind „sehr gut“, habe ich erfahren. Und außerdem: Das Park-Hotel liegt 0,6 km bis Zentrum, während das Hotel Am Schloss weiter entfernt ist, nämlich 1.0 km bis Zentrum. 🥳

Ich verrate Ihnen nichts Neues, wenn ich Ihnen erkläre, dass das ehemalige Park Hotel in Ahrensburg nur noch ein Geisterhotel ist, dessen Eigentümer der Stadt Ahrensburg einen großen Imageschaden zufügen.

Was mich seit ewiger Zeit erstaunt: Der NDR ist mit seinem TV-Programm doch immer auf der Suche nach spektakulären Ereignissen in der Region. Und das Geisterhotel in Ahrensburg ist so ein Ereignis. Warum, so frage ich, war noch kein Kamerateam in Ahrensburg und hat hier gefilmt und recherchiert? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2025

Der ADFC pupst und die Reporter der Zeitungen sind berauscht vom Output

Am 18. Juli 2025 habe ich über einen Bericht vom Stormarner Tageblatt geschrieben, wo es um einen Test des ADFC geht in Sachen Parksituation für Radfahrer an Bahnhöfen im Kreis Stormarn. Wie gesagt: Am 18. Juli 2025 war das. Und heute haben wir den 8. August 2025. Und heute informiert auch die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt ihre Leser über den besagten Test, also drei Wochen nach dem Tageblatt – siehe die Abbildung links!

Und siehe hier: Abendblatt-Autor Harald Klix berichtet ebenfalls nur von zwei Ahrensburger Bahnhöfen im Test und erklärt den Lesern nicht, warum die zweI Ahrensburger U-Bahnhöfe nicht getestet worden sind wie auch andere U-Bahnstationen in Stormarn nicht. Für mich, der ich mein Fahrrad häufig am U-Bahnhof West abstelle, ist es ein Unding, dass der Drahtesel-Verein einen Unterschied macht zwischen Bahnhöfen mit Regionalbahn und  Bahnhöfen U-Bahn und der Reporter will das nicht hinterfragen. Oder kennt er die beiden Ahrensburger U-Bahnhöfe womöglich nur vom Hörensagen…?

Stadt & ADFC bei Eröffnung der Fahrradparkanlage

Immerhin: Harald Klix hat auch die Fahrad-Parkanlage auf der Rückseite des Regionalbahnhofs in den Fokus seiner Berichterstattung genommen und wiederholt, was er schon am 17. April 2023 geschrieben hat, nämlich über den Unfug, der mit dieser Parkanlage unter dem Jubel des ADFC entstanden ist – siehe Foto rechts mit dem damaligen Bürgermeister Michael Sarach bei der Eröffnung im Jahre 2020! (Zur Erinnerung: Auf diesem Gelände befanden sich zuvor blühende Naturgärten, bevor die Betonplatten für den Bau dieser städtische Fehlplanung gekommen waren!) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2025

Hätten Sie geahnt, liebe Ahrensburger, dass der Bau einer S4 verteidigungsrelevant ist…?

Nein, es ist kein Gag! Wenn Sie bis gestern noch geglaubt haben, liebe Mitbürger, dass der Bau einer S4 angeblich dazu dienen soll, dass die Bürger besser pendeln können, dann werden Sie heute die Wahrheit erfahren, und zwar die nackte Kanone. Das Hamburger Abendblatt macht auf mit der Schlagzeile: Verteidigungsministerium zahlt für Bau der Linie S4″. Und im Kleingedrucken erfahren wir: 

Für die Eisenbahnstrecke Hamburg-Ahrensburg gilt, dass sie als Teil des sogenannten Militäreisenbahngrundnetzes verteidigungsrelevant ist“‚, sagt eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums auf Abendblatt-Anfrage. Die Hamburger Verkehrsbehörde bestätigt zwar, über das Vorhaben Bescheid zu wissen. Ebenso wie die Deutsche Bahn verweist sie für Detailfragen aber auf den Bund.

Weiter will ich an dieser Stelle auf die Sachlage nicht eingehen, denn das Hamburger Abendblatt können Sie ja käuflich erwerben, wo Sie in dem Beitrag auch erfahren:

Laut einem Bericht des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) handelt es sich dabei um 55 Millionen Euro aus dem Verteidigungshaushalt, die der Bund für die S4 aufwenden will.

Und warum stelle ich dieses Thema auf Szene Ahrensburg? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. August 2025

Im Dschungel der Kleinstadt: Parkanlagen in der City von Ahrensburg

Die Stadt Ahrensburg hat zwei Parkanlagen in der Innenstadt. Da ist zuerst einmal der Schlosspark. Und dann sind dort noch die Grünanlagen beiderseits der Großen Straße. Und wer sich letztere ausgedacht und sie gemacht hat, der ist vermutlich Friedhofsgärtner von Beruf – wenn Sie sich bitte die beiden Bilder hier mal anschauen wollen!

In den Parkanlagen in der Großen Straße sieht man nur vereinzelt Menschen verweilen, die dort auf den Bänken sitzen. Weil man dort nur bescheiden am Rande vom Grün sitzen kann. Okay, das ist gut für Insekten und anderes Kleingetier, aber Menschen sind hier weitgehend ausgesperrt. Ein Dschungel inmitten der City, der mich eher an einen Friedhof erinnert als an einen Park.

Und dann besteht immer noch der Plan, dass die Stadt hinter dem Rathaus einen weiteren Park anlegt, einen sogenannten „urbanen Stadtpark“. Warum?`Weil man nicht weiß, wohin mit all dem Steuergeld. Und im urbanen Stadtpark hinter dem Rathaus soll sogar eine Skating-Anlage entstehen, damit  Ruhe suchende Menschen aus dem Park vertrieben werden, wenn die lieben Skater dort anbrettern. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. August 2025

St. Johannes wie St. Pauli: Glinder Gotteshaus wird zum Techno-Tempel. Und es gibt auch noch Whisky vom Pastor.

Event im Gotteshaus mit DJ und zwei Tanzflächen. Ich zitiere aus Abendblatt Stormarn Online: „Das Equipment liefert Ricardo Spiegel: zwei Mischpulte, vier CD-Player und sechs Boxen, die es in Summe auf 3500 Watt bringen. Es wird laut am Sonnabend, 20. September, in der St.-Johannes-Kirche in Glinde am Willinghusener Weg. Der 49-Jährige legt selbst auf bei der ganz besonderen Party und ist zugleich Mitorganisator. Das Gotteshaus wird an jenem Abend zu einem Techno-Tempel mit einem Fassungsvermögen für rund 500 Personen.“

Und um  (Zitat:) „das Image der Kirche zu verbessern“, gibt’s einen Monat später auch noch eine Whisky-Probe für die Gemeinde, denn das, was in der Glinder Kirche passiert, das lässt sich nur mit Alkohol ertragen. Und wenns dann auch beim Abendmahl ein kühles Bier oder einen Schluck Whisky zur Oblate Pizza gibt, dann spürt die Gemeinde: Der Heilige Geist in der Glinder Kirche ist der Weingeist! Und gesungen wird dazu der passende Choral von Heino.

Klar, da wird die Kirche gefüllt sein wie die Gläser, denn der Eintritt ist gratis, weil die Location ja von Kirchensteuergeldern finanziert wird. Und bestimmt werden die Partygäste danach regelmäßig zum Gottesdienst kommen und um den Alter tanzen wie dermaleinst die Israeliten um das Goldene Kalb auf dem Berg Sinai. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. August 2025

Wann verschwindet Edeka endlich vom Parkplatz in der Bahnhofstraße?

Was sehen Sie im nachstehenden Foto? Im nachstehenden Foto sehen Sie den größten Parkplatz in der Ahrensburger City, der gleich neben dem Parkhaus Alter Lokschuppen liegt. Aber bevor dieser Parkplatz den Autofahrern zur Verfügung steht, muss die Stadt das Grundstück übernehmen vom Bremer Eigentümer Melchers und die dort draufstehende Hütte abreißen lasssen. Und damit gäbe es in der Stadt Ahrensburg ein großes Problem weniger.

Für Nichteingeweihte: Dort, wo der alte Edeka-Markt steht, sollten sich zur Zeit eigentlich ein Kinopalast und ein Wohnturm im Bau befinden. Das ist aber nicht passiert und zu unserem Glück nicht, denn Ahrensburg braucht weder einen Kinopalast noch einen Wohnturm an den Bahngleisen. Was Ahrensburg aber wirklich braucht, das ist Parkraum für Autofahrer in der Innenstadt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. August 2025

BILD-Zeitung: Statt Redaktion gibt’s seitenweise Eigenwerbung des Verlages

Ich weiß nicht, ob man es schon Betrug am Leser nennen kann, aber auf jeden Fall ist es Beschiss. Womit ich die BILD-Zeitung meine, die ihren Lesern gegen Geld die eigene Reklame seitenweise verkauft und die Leser damit für dumm. Denn der Leser kauft die Zeitung, um Nachrichten zu lesen und andere redaktionelle Beiträge. Und dann bekommt er eine ganze Seite vorgesetzt mit Palmen und dem Inhalt: „Travelbook Deutschlands größtes Online-Reisemagazin“ – siehe die Abbildungen!

Nein, ich habe absolut nichts gegen Anzeigen in einer Zeitung, denn Werbung ist auch Information. Und ohne Werbung wäre der Copypreis der Zeitung höher. Aber ich habe etwas dagegen, wenn seitenweise Werbung veröffentlicht wird, die Eigenwerbung des Verlages ist. Eine Anzeige mit null Informationswert für den Leser, die auch noch ständig erscheint. Und die genauso im kleineren Format gedruckt werden könnte. Oder hält man BILD-Leser für sehbehindert und begriffsstutzig…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. August 2025

Zwischeninformation: Der Einwohner hat gefragt, die Antworten des Bürgermeisters stehen noch auf der Warteliste

Am 21. Juli 2025 war Stadtverordnetenversammlung in der Reithalle vom Marstall – alle Teilnehmer aus Politik und Verwaltung siehe die Abbildung links! Wie Leser meines Blogs wissen, hatte ich zur Einwohnerfragestunde eine Reihe von Fragen gestellt, und zwar wie gewünscht fünf Tage vor dem Termin. Bis heute habe ich die kompletten Antworten auf meine Fragen noch nicht erhalten. Aber auf dem Bürgerinformationsportal der Stadt wurde bereits das Protokoll der besagten Versammlung veröffentlicht.

Ich stelle den Protokollpart aus der Einwohnerversammlung, der meine Fragen an den Bürgermeister betrifft, nachfolgend im Original  in dieses Blog, wobei ich aber ausdrücklich darauf hinweise, dass die dort zitierte Form von Gendering nicht von mir, sondern von der Protokollführerin stammt, denn wenn ich von „Bürgern“ rede, dann meine ich damit die Menschen jederlei Geschlechts genauso, wenn ich von „Künstlern“ schreibe, von „Politikern“ oder „Mannschaften“.

Und was das Thema „Respekt gegenüber Ehrenamtlichen“ betrifft, das der Bürgermeister in der Versammlung angesprochen hat, habe ich dazu bereits hier geantwortet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. August 2025

Stormarner Tageblatt: Hat Reporterin Frauke Schlüter-Hürdler vielleicht einen Bienenstich…? 🐝

Leser vom Stormarner Tageblatt lesen Erstaunliches: „Maja aus Ammersbek: Aus dieser Gemeinde kommt die berühmteste Biene der Welt“. Damit meint Reporterin Frauke Schlüter-Hürdler die Biene Maja des Schriftstellers Waldemar Bonsels (1880–1952), der in Ahrensburg geboren wurde. Und in Ammersbek, unserer Nachbargemeinde, entstand das Märchen, dass der Dichter in seiner Kindheit am Bredenbeker Teich nach Pflanzen und Insekten geforscht hat, was quasi die Recherchen gewesen sind zu seinen späteren Romanen. Was natürlich einleuchtet, zumal es zu Lebzeiten von Waldemar Bonsels in der Stadt Ahrensburg ja überhaupt keine Pflanzen und Insekten gegeben hat. 🤣

Hätte die Reporterin auch nur ein wenig recherchiert, dann hätte sie gewusst: Familie Bonsels, die in Ahrensburg die Adler-Apotheke betrieben hatte, die hat Ahrensburg bereits im Jahre 1884 verlassen und ist nach Berlin gezogen. Zu dieser Zeit war der kleine Waldemar gerade mal vier Jahre alt. Und seinen Roman über „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“, der in über 40 Sprachen übersetzt wurde, schrieb der große Waldemar im Jahre 1912 und die Fortsetzung „Himmelsvolk“ drei Jahre später. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. August 2025