Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Jokus um den Lokus! Die Stadtverwaltung gesteht: Statt 15.000 € Jahreskosten sind es in Wahrheit rund 20.000 €

Die Stadtverwaltung freut sich: Im ersten Vierteljahr, so berichtet heute das 3. Buch Abendblatt, „zählte die Ahrensburger Stadtverwaltung mehr als 1000 Kunden“, und zwar für den neuen Luxus-Lokus in der Großen Straße. Das würde Einnahmen beim Eintritt von 50 Cent = 500 Euro ergeben. Weil aber in den 90 Tagen rund 50 Benutzer einen Euroschlüssel benutzt hatten, verringerten sich die Einnahmen vom ersten Vierteljahr auf 475 Euro.

Über das eigentlich Wissenswerte, nämlich die Uhrzeiten der Toilettengänge, erfährt der Bürger natürlich nichts. Aber den ursächlichen Grund für diesen meinen Blog-Eintrag können Sie heute im 3. Buch Abendblatt lesen und also lautend:

„Die Anschaffungs- und Installationskosten der neuen Sanitäranlage, die auf einem Modulbausystem beruht, schlugen laut Stadtverwaltung mit rund 150.000 Euro zu Buche. Für die laufenden Kosten würden jährlich knapp 20.000 Euro fällig, so Ulrich Kewersun. Eine erste Kostenschätzung der Verwaltung im Mai war noch von 15.000 Euro ausgegangen. ‚Die Kostensteigerung liegt unter anderem an der Grundreinigung der Toilette, die uns wichtig war.’“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2020

Na bitte: „Baustart der S-Bahnlinie S4 ist vorerst abgesagt“

Auf „Nahverkehr Hamburg“ erfahren Sie aktuell, dass der Baustart für die geplante S4 „vorerst auf Eis gelegt“ wird. Dafür haben zwei Eilanträge vor dem Bundesverwaltungsgericht gesorgt. 

Wenn jetzt jemand darüber verwundert ist, dann verwundert es mich. Leser von Szene Ahrensburg jedenfalls wissen, wovon ich schreibe, denn das Thema S4 wird auf meinem Blog schon sehr lange durchleuchtet und beschrieben. Und einen Stopp des Bauvorgangs habe ich bereits vorausgesagt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Oktober 2020

Abendblatt Zugrifferkonto E-Paper anzünden: Deutsch Sprach ist sich schwer Sprach

Wer Probleme mit Zahlen und damit beim Rechnen hat, der wird nicht unbedingt einen Job wählen, bei dem gute mathematische Fähigkeiten die Grundvoraussetzung sind. Und wer Probleme mit der deutschen Sprache hat, der wird nicht gerade einen Job bei einem Medium bekleiden, wo es wichtig ist, sich auf Germanisch verständlich auszudrücken.

Anders ist das beim Hamburger Abendblatt. Hier muss man nicht perfekt Deutsch können, um einen Job zu bekommen. Den Beweis dafür können wir online erkennen, wo wir lesen konnten:

„Sie können das E-Paper-Portale auf eigene Computer oder Tablet lesen. Um Ihnen die Verwendung der E-Paper-Portale zu ermöglichen, haben Sie eine Kurzanleitung zum Herunterladen, Anschauen und / oder Ausdrucken Anzeigen. Bitte loggen Sie sich ein, um Ihr E-Paper am Computer ab und unter den Online-Kunden-Service zu nutzen. Falls Sie noch nicht betroffen sind, klicken Sie hier, um ein Zugrifferkonto anzünden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Oktober 2020

Schaumschlägerei in der „Höhle der Löwen“

Ich gucke gern die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf VOX. Es ist für mich immer wieder faszinierend, was Gründer für Produkte ersonnen haben, um damit ans große Geld zu kommen. Und dieses Geld kommt zunächst mal von den „Löwen“, sprich Unternehmern, die in die Geschäfte von Start-up-Gründern finanziell mit einsteigen wollen, um dabei ihr eigenes Kapital zu mehren.

Schon einen Tag nach einer Sendung, findet man Produkte, die in der VOX-Höhle einen Investor gefunden haben, im Handel. Und weil ich ein neugieriger Mensch bin was Innovationen im Warenregal betrifft, gehe ich in die Märkte und kaufe – jedenfalls dann, wenn ich persönliches Interesse an dem Produkt habe.

Am vergangenen Montag stellte eine Dame einen Duschschaum mit Namen „MedDusch“ vor. Und die Löwen waren begeistert und überboten sich gegenseitig. Bei „MedDusch“ handelt es sich um einen Duschschaum aus der Dose, der Eukalyptus und Menthol enthält. Die Erfinderin erklärte: „Es gibt viele Badezusätze gegen Erkältungen, die man in die Badewanne tut. Für die Dusche jedoch gibt es so etwas nicht, obwohl mehr geduscht als gebadet wird.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Oktober 2020

Trickbetrug: Warum die Bank meiner Meinung nach eine Mitschuld trägt

Wenn man etwas wissen möchte, muss man fragen. Das gilt in der Einwohner-Fragestunde der Stadtverordneten-Versammlung genauso wie bei anderen Situationen des täglichen Lebens. Wie zum Beispiel bei Trickbetrügern, die alte Menschen abzocken. Da habe ich eine Frage, und zwar an eine Bank, die einem Betrug Vorschub geleistet hat.

Heute berichtet die Polizeidirektion Ratzeburg, dass Trickbetrüger in Bad Oldesloe einen fünfstelligen Geldbetrag erbeutet haben. Wir lesen: „Die Betrüger gaben sich telefonisch als eine Freundin der Geschädigten aus“ – was allerdings recht merkwürdig klingt. Kurzum: Die 68jährige Dame ging zur Bank und hob dort „einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag von ihrem Konto ab“. Meine Frage: Muss es an dieser Stelle nicht geklingelt haben, ich meine bei der Bank?!

Wenn eine Rentnerin 10.000 Euro oder mehr von ihrem Konto abhebt und so etwas nicht regelmäßig tut, dann muss das am Kassenschalter der Bank doch einen Verdacht erregen. Und ein Gespräch mit der Kundin hätte vermutlich dazu geführt, dass die Frau ihr Geld nicht Betrügern übergeben hätte. Das kann man als Kundendienst der Bank bezeichnen. Oder als selbst auferlegte Sorgfaltspflicht. Beides jedoch scheint bei diesem Kreditinstitut nicht vorhanden zu sein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2020

Hearwear: Fashion for young people

Eine Brille, die seit Urzeiten immer nur Brille genannt wird oder Sehhilfe, die bietet der Handel heute als Eyewear an. Und es hat nicht lange gedauert, bis man für ein Hörgerät ebenfalls eine englische Vokabel verwendet hat, nämlich: „Hearwear“ – siehe die Anzeige von Ackermann Akustikum aus dem Anzeigenblatt MARKT! Und „Hearwear“ bedeutet auf Deutsch gesagt: Hörbekleidung.

Während Eyewear von alten Menschen genauso getragen wird wie von jungen, so ist es bei Hearwear etwas anders, weil in aller Regel ältere Menschen eine Hörhilfe brauchen. Der 70jährige Protagonist in der Anzeige hat sich demzufolge auffallend jung gehalten. 😉

Aber der Knaller im Werbetext lautet: „Fashion für meine Ohren“! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2020

Alte Nachrichten aus dem Schlafwagenabteil der Ahrensburger Geschäftswelt

Der Bürger will wissen, wann der nächste verkaufsoffene Sonntag in Ahrensburg ist, der vom Stadtforum initiiert wird. Und der Bürger möchte erfahren, was es dort Besonderes zu erleben gibt. Der Blogger klickt auf die Website vom Stadtforum. Dort findet er den Hinweis „News aus dem Stadtforum“. Und nachdem er auch dort geklickt hat, macht es nicht klick. Stattdessen öffnet sich die nachstehende Seite mit den „News“, die so new sind wie die Wasserstandsmeldungen aus dem vergangenen Frühjahr.

Ne, Leute, so geht es wirklich nicht! Wenn der Zug der Wirtschaft in Ahrensburg wieder in Fahrt kommen soll, dann muss eine Lokomotive vor diesen Zug gespannt werden und kein Schlafwagen. Schließlich bezahlen die Mitglieder ihr sauer verdientes Geld in die Vereinskasse, und dann muss dabei auch etwas herauskommen. Die Nachrichten von gestern jedenfalls benötigt der Verbraucher nicht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2020

Detlef Levenhagen (CDU) macht Werbung für sich und seine Familie mit dem Stadtgeld von Ahrensburg

Wenn die 35.000 Bürger von Ahrensburg heute das Anzeigenblatt MARKT in ihrem Briefkasten finden, dann finden sie darin auch die Politiker-Werbekolumne. Und dort macht heute das Familienoberhaupt derer von Levenhagen für sich und  seine Familie (CDU & Grüne) kräftig Reklame damit, dass alle Ahrensburger Geld bekommen. Nein, nicht von Familie Levenhagen bekommen sie das Geld, sondern es ist Geld von der Stadt, das die Stadt selber dringend nötig hat.

Detlef Levenhagen (CDU): Sozialgutscheine der Stadt für alle!

Und der Bürger liest das Wort vom Oberhaupt des Familien-Clans: „Sie können den Gutschein bei allen lokalen Händlern und Kulturbetrieben in Zehn-Euro-Schritten einlösen, die während der Pandemie schließen mussten.“ 

Bürger, die darüber nachdenken, werden ihre Sozialgutscheine wirklich zu lokalen Ahrensburger Händlern tragen, will meinen: Familienunternehmen, die mit ihren Läden in unserer Stadt ansässig sind und nicht landesweit Filialen betreiben mit entsprechenden Steuerabzugsmöglichkeiten. Und Bürger, die selber gar keine Sozialgutscheine benötigen, die werden das Geld für gemeinnützige Zwecke spenden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2020

Politischer Verrat: Gestern in Ahrensburg, heute in Bargteheide

Die Kieler Unternehmensgruppe Bartels-Langness baut zur Zeit ein neues Einkaufszentrum in Ahrensburg. Nein, nicht in der Innenstadt, sondern vor den Toren der Stadt entsteht dieses Einkaufszentrum rund um ein verlegtes Warenhaus Famila, das dort der Mittel- und Anziehungspunkt sein wird. Ahrensburger Kaufleute fühlen sich von der Politik verraten, denn das Einkaufszentrum, bei dem der Bürgervorsteher (CDU) und die Stellvertretende Bürgermeisterin (CDU) den ersten Spatenstich gemacht haben, verstößt nicht nur gegen das Ahrensburger Einzelhandelskonzept, sondern es wird auch den Läden in der Innenstadt erhebliche Verluste einbringen.

Abb. frei nach Abendblatt

Heute lesen wir im 3. Buch Abendblatt: „Kaufleute fühlen sich von der Politik verraten“. Und dabei geht es um das Projekt der Kieler Unternehmensgruppe Bartels.Langness, die ein neues Einkaufszentrum rund um das Warenhaus Famila und außerhalb der Innenstadt bauen will. Und: Dieses Projekt ist soeben in unserer Nachbarstadt Bargteheide mit Hilfe der CDU verabschiedet worden, worüber die dortigen Kaufleute in der Innenstadt „fassungslos und enttäuscht“ sind.

Wissen Sie eigentlich, liebe Mitbürger, welcher Unternehmer der vermutlich größte Steuerzahler im Lande Schleswig-Holstein ist, der in Kiel sitzt, wo auch unsere Landesregierung residiert? Dreimal dürfen Sie raten! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2020

Ahrensburg sucht Arbeitslose, die sich als Projektmanager(m/w/d) bei der Stadt bewerben sollen

Heute ist der letzte Tag für Arbeitslose, eine Chance zu bekommen für einen Job bei der Stadtverwaltung von Ahrensburg. Denn heute ist Bewerbungsschluss auf die nachstehende Stellenanzeige, mit der „Produktmanager*in (m/w/d) ‚On-DemandVerkehre'“ gesucht wird, wo auch „eine Besetzung mit zwei Teilzeitkräften möglich“ ist, sodass möglicherweise zwei Arbeitslose eine Chance haben.

Warum ich denke, dass dafür nur Bewerber*innen infrage kommen, die arbeitslos sind? Dann machen Sie sich doch mal die Mühe und lesen Sie den Text des Jobangebots, den ich an den Fuß dieses Blog-Eintrags gestellt habe!

Wenn Sie dann erkennen, welcher Aufgabenbereich hier vergeben wird und welche Qualifikationen die Bewerber mitbringen müssen, dann können Sie sich vorstellen, das hier ein hochqualifizierter Fachmann gesucht wird oder eine Fachfrau oder eine Person von drittem Geschlecht. Und Arbeitnehmer von dieser Qualifikation sind vermutlich anderswo in Lohn und Brot.

Sollte jemand, der sich anderswo in Lohn und Brot befindet, trotzdem Interesse haben, seinen heutigen Job zu kündigen um zur Stadt Ahrensburg zu wechseln, dann wird er gucken, was für eine Sicherheit er in der Schlossstadt hat. So, und nun kommt’s:  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2020