Am Rande der letzten Versammlung unserer Stadtverordneten im Kulturzentrum Marstall sprach mich ein Bürger an mit dem Vorwurf, dass ich auf Szene Ahrensburg die Stadtverordneten häufig sehr harsch kritisiere und dabei offenbar nicht bedenke, dass die Damen und Herren sich ehrenamtlich in den Dienst der Stadt und für die Einwohner gestellt haben. Und wenn die Freizeitpolitiker dann ob meiner Kritik vielleicht so frustriert sind, dass sie für ihr Amt nicht mehr neu kandidieren, dann ist das doch ein Verlust für unsere Stadt.
Richtig ist, dass meine Kritik sehr hart sein kann und manchmal sogar verletzend. Aber ich bewege mich im Rahmen der Meinungsfreiheit, die unser Grundgesetz garantiert und berichte in der Sache. Und warum, bitte schön, soll ich einen Unterschied sehen zwischen Politikern, die ihr Amt hauptberuflich ausüben, und Politikern, die als Stadtverordnete „nur“ ehrenamtlich tätig sind?!
Die Stadtverordneten von Ahrensburg haben sich alle freiwillig in ihr Amt begeben. Und: Sie haben die Entscheidungsgewalt über uns Bürger und unsere Stadt, entscheiden über Millionen-Investitionen und dabei nicht selten über die Köpfe der Bürger hinweg. Und wie häufig lagen die Stadtverordneten in Ahrensburg mehrheitlich falsch bei ihren Beschlüssen und haben Millionen Euro Steuergeld und städtisches Eigentum verschleudert, für das der gemeine Bürger hart arbeiten musste. Und das soll man mit „Ehrenamt“ begründen und entschuldigen…? Weiterlesen











