Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Hamburger Abendblatt: Stormarn-Leser sollen „jetzt schnell mitmachen“

Es fällt auf, dass der Stormarn-Teil im Abendblatt schon seit Tagen geschrumpft ist, indem der Verlag auf die verbliebenen zwei mickrigen Seiten auch noch eine halbseitige Anzeige platziert hat. Eine Anzeige, die mit dem Kreis Stormarn in Schleswig-Holsein genauso viel zu tun hat wie mit dem Kreis Unterkaka in Sachsen Anhalt.

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Werfen Sie mal einen Seitenblick auf die Abbildung! Es handelt sich hier um eine Eigenanzeige der Essener Funke-Mediengruppe, in der das Hamburger Abendblatt erscheint. Und wir lesen dort die Fragestellung: „Sie feiern in diesem Monat Geburtstag?“ Und völlig egal, ob Sie diese Frage mit ja oder nein beantworten, es heißt weiter im Text: „Dann machen Sie schnell mit und sichern Sie sich die Chance auf 5 x 50 Euro Bargeld!“ Und das ist gelogen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Januar 2026

Verabschiedet Bürgermeister Eckart Boege sich beim Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg?

Am 3. Januar 2026 konnten Abendblatt-Leser im Stormarn-Teil bezüglich „Neujahrsempfang in Stormarn: Alle Termine auf einen Blick“ haben. Und nun finden wir online ein Update mit der Überschrift: „Neujahrsempfänge: Vier Bürgermeister verabschieden sich“. Dazu abgebildet ist aber nur ein einziger Bürgermeister – richtig:  Ahrensburgs Rathaus-Scheffe Eckart Boege!

Doch zu früh gefreut gedacht: Der Boegemeister hat sich zwar von der SPD verabschiedet, will  aber (noch) keinen Abschied nehmen von seinem Amt im Rathaus.

Anders dagegen Rainhard Zug, Noch-Bürgermeister von Glinde, der sein Amt im Frühjahr abgibt. Und auf einem Symbolfoto der Stadt Glinde können wir erkennen, wie dort ein Bürgermeister beim Neujahrsempfang verabschiedet werden soll: Auf dem Asphalt der Straße, wo die Sektkorken geknallt haben und die Gläser auf dem Straßenpflaster stehen mit ein paar Luftschlangen vom letzten Silvester drumherum. Was für eine alberne Darbietung von der Redaktion der Zeitung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Januar 2026

Stormarner Tageblatt: Höchst Banales auch im 2. Teil des Interviews mit Bürgermeister Boege

Werfen Sie einen Blick auf das nachstehende Foto! Erkennen Sie diese Location? Falls nicht, dann lesen Sie mal die Bildunterschrift und also lautend: „Verweilen auf dem Rondeel beim Stadtfest Ahrensburg 2025 SYMBOLFOTO: MARCEL VON FEHRN“Ich wiederhole: Es ist ein Symbolfoto (!) für das Verweilen auf dem Rondeel beim Stadtfest Ahrensburg 2025! Und wo habe ich dieses Foto entdeckt? Ich fand es beim Stormarner Tageblatt online, und zwar im zweiten Teil des Interviews von Chef-Reporter Patrick Niemeier mit Ahrensburgs Bürgermeister Eckart Boege. Überschrift: „Ahrensburger Bürgermeister über Digitalisierung, Lebensqualität in der Stadt und Sparzwänge“.

Dieser Teil des Interviews schließt sich nahtlos an den ersten Teil an, denn das Gefragte und die Antworten sind genauso banal und inhaltsleer. Und wieder picke ich nur einen Passus heraus, und zwar über die Digitalisierung unseres Rathauses. Denn dieses war schon ein Dauerthema in den 12 (zwölf) Amtsjahren von Alt-Bürgermeister Michael Sarach, der sich von den Stadtverordneten stetig hat vorwerfen lassen, dass im Rathaus von Ahrensburg das digitale Zeitalter noch nicht angebrochen war. Ein Vorwurf, der immer dann dann laut wurde, wenn der Leiter der Verwaltung weiteres Personal für die Stuben im Rathaus beantragt hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Januar 2026

Abendblatt Stormarn: Redaktionelles Valium soll in Ahrensburg für Harmonie mit Lärmschutzwänden sorgen

Das Abendblatt veröffentlicht heute online einen Beitrag von Harald Klix mit der Überschrift: „S4: Durchsichtige Lärmschutzband im Praxistest – wie gut ist sie?“ Und natürlich ist sie gut, die durchsichtige Lärmschutzwand, weiß der Reporter vom Hörensagen und erklärt dem Leser: „Die transparenten Schallschutzwände, die sich harmonisch (!) in ihre Umgebung einfügen, wurden umfassend geprüft – von der Handhabung auf der Baustelle bis zur Funktionsfähigkeit unter Alltagsbedingungen. ‚Diese Tests sind die Grundlage für die geplante Regelzulassung‘, so Projektleiter Homfeldt. Die Erlaubnis wird für dieses Jahr erwartet.“

Zwischen den Absätzen bemerkt: Mal ist von „Lärmschutzwänden“ die Rede, mal von „Schallschutzwänden“, obwohl es sich hier wie dort um die gleichen Wände handelt. Der Unterschied zwischen Schall und Lärm: Schall ist ein physikalisches Phänomen (Schwingungen, die sich als Wellen ausbreiten), das objektiv messbar ist, während Lärm ein Schall ist, der als störend, unangenehm oder gesundheitsschädlich empfunden wird, weil er das Wohlbefinden beeinträchtigt.

Kurzum: Der ganze Beitrag im Stormarnteil vom Abendblatt ist ein lupenreiner PR-Bericht für die Bahn. Der Abendblatt-Leser erfährt dort so gut wie nichts, was er nicht schon zuvor gelesen hatte. Und dafür zahlt er den Preis für die Zeitung, deren Stormarn-Teil immer dünner wird. Immerhin wird auch heute wiederholt, was mit dem Bau der S4 auf Ahrensburg zukommt – siehe die Abbildung rechts!

Allerdings: Welche Folgen das für die Stadt Ahrensburg, ihre Einwohner und die City und das dortige Gewerbe hat, all das verschweigt die HA-Redaktion wohlweislich, da es nicht so passend ist im PR-Beitrag für die Bahn, wo auch nur von der S4 die Rede ist und nicht von den  Donnerzügen, die in einige Jahren bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere heute noch friedliche Stadt rasen werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Januar 2026

Deal mit Donald: Wie wäre es mit Kalifornien gegen Grönland?

Aus gegebenem Anlass erscheint heute ein Blog zur Weltlage, und zwar zum Thema USA ./. Dänemark, wo es um Grönland geht. Und hier will der Blogger als Vermittler zwischen den Völkern auftreten, indem er einen Deal vorschlägt. Denn Deals sind bei US-Präsident Donald Trump bekanntlich so angesagt wie junge Frauen. Dass der Gröpaz aber Grönland besetzen und besitzen will, ist  allerdings kein Deal  sondern das ist ein Angriff auf ein Land im Nato-Pakt. Und deshalb bietet der Blogger einen Deal an zwischen Donald Trump und Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und also lautend: Dänemark tauscht Grönland mit den USA gegen Kalifornien! Super Deal, oder? 😉

Und wo ich gerade beim Thema Trump bin: Könnte Donald das, was er in Venezuela praktiziert hat, nicht auch in Russland machen und den dortigen Präsidenten schnappen und vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) bringen, wo ja ein Haftbefehl gegen Wladimir Wladimirowitsch Putin erlassen wurde?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Januar 2026

Stormarner Tageblatt: Ein weichgespültes Interview mit Ahrensburgs Bürgermeister Eckart Boege

Wenn Sie ein Beispiel für Gefälligkeitsjournalismus lesen wollen, meine lieben Mitbürger, dann schauen Sie mal in das Stormarner Tageblatt! Dort finden Sie ein Interview von Patrick Niemeier mit dem zur Zeit noch amtierenden Ahrensburger Bürgermeister Eckart Boege. Und wenn Sie glauben, dass der Reporter dem Boegemeister kritische Fragen gestellt hat, dann glauben Sie auch, dass Ahrensburg einen Kinopalast am Bahnhof bekommt.

Aus dem Interview, das nur der erste Teil sein soll, habe ich als Corpus Delicti mal eine Fragestellung des Reporters mit den Antworten des Ahrensburger Verwaltungsleiters herausgestellt – siehe Abbildung links! Dazu meine Anmerkungen:

Auf die Frage, wie das Projekt Alte Reitbahn dem Bürgermeister gefällt, erklärt dieser, dass er sich freut über die „effektive Ausnutzung der Fläche“, was nach meiner Erkenntnis vielen Bürgern ein Dorn im Auge ist. Und er freut sich über einen modernen Supermarkt. Warum? Weil der Stadtverordnete Perer Egan (WAB) genau das gefordert hatte? Und der Bürgermeister freut sich über die Kundenparkplätze von EDEKA und über „immerhin 13 zusätzliche Sozialwohnungen“. Und last but not least: Beim „Kino-Projekt“ ist die Stadt „in intensivem Austausch mit dem Investor“.

Wenn ich der Reporter gewesen wäre, dann hätte ich bezüglich der schwammigen Aussagen von Boege nachgefragt: Was verstehen Sie unter „effektiver Ausnutzung der Fläche“ – die Bebauung bis an den Rand des Bürgersteigs vielleicht? Und: Wie läuft er denn, der moderne Supermarkt auf der Reitbahn? Und warum ist der alte Supermarkt in der Bahnhofstraße immer noch in Betrieb und nicht längst abgerissen? Und warum, glauben Sie, Herr Boege, negieren die Bürger die EDEKA-Tiefgarage auf der Reitbahn? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Januar 2026

Wie der MARKT seine Leser auf falsche Wege führt und die VHS Großhansdorf das Saufen von Whisky als Bildung verkauft

Unter der Überschrift „Natur erleben – Gemeinsam unterwegs“ schreibt das Anzeigenblatt MARKT, dass Bürger mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg wandern können. Genauer: Die Wanderung am 11. Januar soll mit dem Verein Wanderfreunde Stormarn passieren. Und: Für Nichtmitglieder berechnet dieser Verein 3 Euro fürs Mitwandern. Doch wer sich zur Wanderung bei der BürgerStiftung Region Ahrensburg anmeldet, der muss nix an den Verein zahlen. Allerdings: „Spenden für die gemeinnützigen Aktivitäten der Bürger-Stiftung sind erbeten.“ Und wenn Bürger an die Stiftung mehr als 3 Euro spenden, dann wäre es teurer als an den Verein Wanderfreunde zu spenden. Immerhin: Von der BürgerStiftung gibts noch ’ne Tasse Kaffee oder Tee bei einem „anschließenden geselligen Beisammensein“.

Aaaber: Wer sich über die Bürger-Stiftung anmeldet, der muss seinen Namen und seine Anschrift preisgeben an den Verein von Eckstein & Lau, denn die BürgerStiftung Region Ahrensburg will Namen und Daten nicht nur für diese Veranstaltung verwenden, sondern man will auch „künftig über ausgewählte Themen und Veranstaltungen informieren“. Aber auch nach Abgabe von Name und Adresse kann der Bürger noch nicht mitwandern, denn zuvor muss er von der BürgerStiftung eine Bestätigung seiner Anmeldung bekommen, damit die Stiftung auch kontrollieren kann, wer da wandern darf und wer möglicherweise zu Hause bleiben soll.

Dass sich der brave Verein Wanderfreunde Stormarn mit dieser Kooperation einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Januar 2026

Abendblatt Stormarn: Scharfe Schoten aus Südostasien und ein Chinese im Kreis Herzogtum Lauenburg

Wenn ich am Morgen nicht weiß, was für ein Thema ich auf Szene Ahrensburg stellen kann, dann brauche ich nur zum Hamburger Abendblatt zu gucken, und schon bin ich voll im Thema. 😉 Heute zum Beispiel bekam ich online „Stormarn in 3 Minuten“ von Olaf Lüttke, der sich dabei als bisexuell outet, nämlich als „Redakteur/in“. Und was berichtet er/sie aus Stormarn? Er/sie erzählt, dass er/sie mal längere Zeit in Südostasien gewesen ist, wo es ihm/ihr die scharfen Gerichte angetan haben, die ihm/ihr den Schweiß auf die Stirn getrieben haben – siehe die Abbildung links! Und diese Information aus Südostasien ist doch wirklich hochinteressant, oder finden Sie nicht, liebe Stormarner?

Wenn Sie asiatische Küche mögen aber nicht so scharf essen möchten wie in Südostasien, liebe Ahrensburger, dann finden Sie heute im gedruckten Stormarn-Teil den halbseitigen Bericht: „Kult-Chinese Westsee Palast feiert 50. Geburtstag“. Das Dumme ist nur: Dieser Kult-Chinese dürfte im Kreis Stormarn weitgehend unbekannt sein, denn man findet ihn dort nicht, sondern er kocht und serviert im Kreis Herzogtum Lauenburg, dem norddeutschen Land des Lächelns. Und der Bericht von Susanne Tamm stammt aus Wohltorf.

Ist es nicht immer wieder lustig luschig, wie die Stormarn-Leser vom Hamburger Abendblatt vergackeiert werden? Was sagt eigentlich der Leserbeirat dazu, von dem man lange nichts mehr gehört hat…? 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Januar 2026

Neues Kapitel aus Peterchens Mondfahrt: Ein Stadtverordneter landet hinter dem Mond

Sie kennen die Kolumne im Anzeigenblatt MARKT, wo Politiker für ihre Parteien und sich selber Werbetexte veröffentlichen dürfen, ohne dass der MARKT dafür eine Rechnung ausstellt oder gar das Wörtchen „Anzeige“ über den Werbetext setzt. Und die Redaktion vermerkt über dieser Kolumne ausdrücklich, dass sie sich von der Meinung des jeweiligen Autors distanziert, was nur bedeuten kann, dass man diese Meinung aus Sicht des Verlages für unpassend hält.

An diesem Wochenende hat wieder einmal Peter Egan von der WAB geschrieben. Der Mann ist als Stadtverordneter auch Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft S4. Aber was mit dieser S4 für ein Zugunglück auf Ahrensburg zukommt, darüber schreibt Peter Egan nicht.

Auch schreibt er nicht über das Kino in der Bahnhofstraße, das er doch so vehement gefordert hatte, und auch über EDEKA verliert er kein Wort, wo er doch unbedingt den neuen Markt in großer und moderner Aufmachung an der Alten Reitbahn haben wollte. Und genauso wenig erwähnt Egan auch nur mit einer einzigen Silbe die 13 sozial geforderten und geförderten Wohnungen auf der Alten Reitbahn. Stattdessen verteidigt er vehement die Unfähigkeit des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters. Unter der Überschrift: „Der lange Schatten der Überschuldung Ahrensburgs“ fabuliert Peter Egan: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2026

Haben Hamburger keinen alten Weihnachtsbaum, der raus muss? Und wohnt der Boegemeister in einem Campingmobil?

Schauen Sie bitte auf die nebenstehende Titelseite vom Hamburger Abendblatt! Und lesen Sie die Schlagzeile und also lautend: „Alter Weihnachtsbaum muss raus – alle Termine, alle Regeln“. Und bevor Sie anfangen, darüber nachzudenken, zu welchem Termin Ihr alter (!) Weihnachtsbaum raus muss, da gestehe ich Ihnen: Die Botschaft stammt von mir. Nein, nicht das Wort als solches, sondern nur die Platzierung der Zeilen als Aufmacher auf der Titelseite. Die Wahrheit: Dieses Thema ist von der Abendblatt-Redaktion garnicht für Hamburger Leser gedacht, sondern es ist für Menschen, die im Kreis Stormarn wohnen und einen alten Weihnachtsbaum in ihrer Wohnstube haben!

Mit anderen Worten: Wir Stormarner sind offenbar größere Döspaddel als Hamburger. Aber die größten Dumpfbacken gibt es in der Abendblatt-Redaktion, wo sie die Stormarn-Seiten befüllen. Der Verfasser des Aufmachers(!!!) über die alten Weihnachtsbäume, die raus müssen, heißt Bader Tulimat. Der schreibt zwar im Stormarn-Teil, erklärt aber gleichzeitig, dass das, was für Stormarn gilt, auch relevant ist für Geesthacht und den Kreis Herzogtum Lauenburg – aber offenbar nicht für die Hansestadt Hamburg, wo der alte Weihnachtsbaum noch nicht raus muss. 😉 Und deshalb macht das Hamburger Abendblatt heute auch nicht mit diesem wichtigen Thema auf der Titelseite auf, sondern schreibt: „Mehr als 3000 Hamburger Polizisten beleidigt, genötigt oder angegriffen“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Januar 2026