Is‘ ja irre: Ahrensburg soll Glaswände bekommen, die den Blick aufs Schloss retten!

Am Anfang war von sechs Meter hohen grünen Wänden die Rede, die Ahrensburg angeblich vor dem Lärm einer S-Bahn schützen sollten, obwohl der Lärm der XXL-Güterzüge gemeint war, die bei Tag und Nacht in kurzen Abständen durch unsere Stadt donnern sollen. Nach Protesten von Bürgern wurden von der Bahn dann semitransparente Kunststoffwände vorgestellt, die beim Ahrensburger Bürgermeister einen wahren Sturm der Begeisterung verursacht haben. Doch nun kommt eine neue Botschaft, und zwar aus dem Hamburger Abendblatt:

„S4 durch Ahrensburg: Diese Glaswände sollen den Blick aufs Schloss retten“! Haben Sie das gelesen: „Glaswände“?! Also nicht mehr semitransparente Kunststoffwände, was bedeutet hätte: Diese Wände lassen Licht durch, aber man kann nicht völlig klar hindurchsehen. Umrisse oder Formen sind möglicherweise zu erkennen, Details bleiben jedoch verdeckt.

Durch Glaswände hingegen kann man klar durchblicken, es sei denn es handelt sich dabei um Milchglas. Und ganz besonders erstaunlich ist, dass diese Glaswände „den Blick aufs Schloss“ retten werden! Irre, oder?!

Aber wie spricht doch der Volksmund? Er spricht: „Glück und Glas – wie leicht bricht das!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Oktober 2026

Ein Kommentar zu „Is‘ ja irre: Ahrensburg soll Glaswände bekommen, die den Blick aufs Schloss retten!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Optionally add an image (JPEG only)