Ehrlich gesagt: Ich weiß garnicht, wem die Rampen in der Rampengasse gehören. Sie befinden sich zwar auf einer öffentlichen Straße, führen jedoch in privates Eigentum. Als wir im Schilda des Nordens noch einen
so genannten „Citymanager“ hatten, da wies dieser Mann zu Recht darauf hin, dass die Rampenwände in der Rampengasse hässlich ausschauen. Und der so genannte „Citymanager“ machte den Vorschlag, dass man die grauen und verdreckten Mauern doch mit einer „Aquariumsoptik“ versehen könnte analog zur damals erfolgten Gestaltung der Trafokästen, die auch heute noch mehr oder wenig peinlich vor sich hin stehen.
Voller Schreck habe ich damals sofort einen Gegenvorschlag gemacht: Ich würde die Außenwände mit bunten Mosaiksteinchen bekleben – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal auf mein Layout werfen wollen! Aber im Denkmal am Rathausplatz
war man offenbar der Meinung, dass der derzeitige Anblick passend ist zum optischen Bild der Rampengasse.
Doch nun habe ich etwas entdeckt, das ich Ihnen unbedingt berichten und zeigen muss! Es war vermutlich ein Vertreter der Grünen vom Bündnis90, der sich etwas hat einfallen lassen, wie man das Grau von Beton natürlich begrünen kann, und zwar mit einem Mosaik aus Moos! Und wenn Sie das nicht für möglich halten, dann klicken sie doch mal weiter!
Hier sehen Sie rechts das grüne Resultat! Und währen wir Kinder in meiner Kindheit gesungen haben: „Auf der Mauer auf der Lauer sitzt ’ne kleine Wanze“, so können wir Ahrensburger heute singend feststellen: „Die Stadt Ahrensburg hat echt Moos auf der Kante!“
Passend dazu ein Wort von Johann Wolfgang von Goethe aus „Faust“ und also lautend: „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens gold’ner Baum!“
Postskriptum: Dass die verdreckte Werbetafel von „Home & cook“, einem Laden, der schon vor Jahren dichtgemacht hat, immer nochn in der Rampengasse steht, zeigt uns Bürgern, wie ernst man es im Rathaus mit der Arbeit am Stadtbild meint.
