Ich habe nicht nachgezählt, wie oft ich mich beim zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister darüber beschwert habe, dass der Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße als kostenloser Campingplatz für Dauerparker vom Leiter der Verwaltung ausdrücklich genehmigt wird. Was aber gibt es für einen Grund für eine solche Genehmigung zu Lasten anderer Autofahrer wie zum Beispiel mich, der ich dort gestern Abend wieder mal nicht parken konnte?
Es wäre die einfachste Sache der Welt, dort unter dem blauen P ein Schild anzubringen, dass dieser Parkplatz nur für Pkw erlaubt ist. Oder ein Schild, dass hier Fahrzeuge nur mit Parkscheibe und nicht länger als drei Stunden parken dürfen.
Aber nein, das möchte Eckart Boege ums Verrecken nicht. Weil er stur ist wie ein Widder, seinem Tierkreiszeichen. Der Leiter der Verwaltung fühlt sich eben nicht für alle Bürger der Stadt zuständig, sondern er vertritt vorrangig ein paar Camper auf dem städtischen Parkplatz, die ihre rollenden Wohnstuben kosten- und rücksichtslos quasi vor ihrer Haustür abstellen.
Die Campingfahrzeuge parken dort sogar in einer Länge, die bis über die Rasenfläche reicht, sodass ein Mähen durch die Stadt dort nicht möglich ist – siehe Abbildung rechts! Aber was kümmert das Eckart Boege, der Mann muss hier ja garnicht mähen.
Angenommen, die Camper würden sich auch erdreisten, auf dem Vorplatz vom Rathaus zu campen. Ob der Mann auf dem Sessel des Bürgermeisters dann auch tatenlos zusehen würde mit der Begründung: „Es ist doch nicht verboten!“…?
