Wenn ein Besucher über den Rathausplatz von Ahrensburg geht, dann sieht der dort hoch droben an der Stadtbücherei ein Blow-up-Poster. Und wenn er liest, was dort geschrieben steht, dann erfährt er: „Schlosspark Kinosommer“. Die Freude darauf ist beim unwissenden
Gast unserer Stadt aber nur kurz, denn er liest weiter und erfährt, dass der Kinosommer in Ahrensburg vom 21.8. – 23.8.2026 stattgefunden hat. Und wer auf seinen Kalender blickt, der liest darauf ab: Heute schreiben wir den 8. September 2026.
Was bedeutet das? Es bedeutet: In der Stadt Ahrensburg gibt es kein Citymarketing. Und der Besucher erkennt: Neben dem Rathaus im Schilda des Nordens ist die Zeit stehengeblieben. Eine Woche Verspätung wäre in meinen Augen noch zu entschuldigen, aber 16 Tage sind voll peinlich.
Und als ich heute am Rathausplatz gewesen bin, da kam ich auch in die Rathausstraße. Das allerdings ging am Nachmittag nicht ohne Hindernis, denn dort hatte ein rotweißes Flatterband die Straße versperrt. Und es
standen Wagen von Feuerwehr und Rettungsdienst dort wie auch Einsatzfahrzeuge der Polizei, die aktiv im Einsatz gewesen ist genauso wie der Bürgermeister. Und wie natürlich bei jedem großen Ereignis in der Innenstadt vom Schilda des Nordens: Schaulustige in langer Reihe. Eben Kinosommer live.
Die Ursache: Da wollte wohl ein Kunde mit seinem Auto direkt in die „badeperle“ zum Shopping fahren, hat dabei aber offensichtlich übersehen, dass dort ein Versorgungskasten im Wege stand, den der Kunde – ich schreibe ausdrücklich nicht „Kundin“, da dieses nicht erkennbar gewesen ist und mir möglicherweise den Vorwurf von Sexismus hätte einbringen können! – mitgenommen hat mit seinem Fahrzeug, wobei er auch noch die Schaufensterscheibe durchstoßen hat.
