Wohnungsmangel? Aber doch nicht in Ahrensburg!

Man sagt, es herrsche ein Wohnungsmangel in Ahrensburg. Und genau diesen Mangel kann ich nicht erkennen, denn im Schilda des Nordens werden Wohnungen angeboten wie sauer Bier. Womit ich zum Beispiel das „Quartier Alte Reitbahn“ meine, den ehemaligen Parkplatz, der von Stadt und Politik verkauft verschleudert wurde und beim Bürger ein Gschmäckle hinterlassen hat.

Seit über einem Jahr ist die Alte Reitbahn bebaut, und immer noch stehen Wohnungen dort leer und werden von diversen Maklern angeboten. Und bei den Wohnungen handelt es sich wirklich um Schnäppchen. Zum Beispiel eine 2-Zimmerwohnung mit 76 m² für nur schlappe 515.000 € 😱 – siehe die Abbildung! Da könnte man doch fast schon von sozialem Wohnungsbau sprechen, meinen Sie nicht? Und die Stadt könnte überlegen, ob man dort nicht Flüchtlinge unterbringen könnte, zumal das im  Park Hotel ja leider nicht möglich ist, obwohl das Geisterhaus seit einer Ewigkeit leersteht.

Apropos sozialer Wohnungsbau: Das am Rande stehende Gebäude auf der Alten Reitbahn, das nach Angaben der Stadt öffentlich geförderten Wohnraum beinhaltet, das ist „bereits verkauft“, wie aus dem Angebot ablesbar ist – siehe Abbildung rechts! Und nur der Blogger von der Szene Ahrensburg behauptet: Was hier bereits verkauft ist, das ist die Stadt Ahrensburg und deren Bürger, und zwar für dumm. Genauso wie mit dem Kinopalast auf dem ehemaligen Edeka-Gelände in der Bahnhofstraße, wo die Filmpremiere hier immer noch auf sich warten lässt.  

Aber unser tüchtiger Bürgermeister kümmert sich bereits darum. Und nachdem er sich gerade im Urlaub in Kanada erholt hat, wird er nun gestählt und mit eisernem Besen durchkehren.

Honi soit qui mal y pense.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2026

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