Wiedervorlage: Warum das Abendblatt-Abo „ein Angebot zum Dahinschmelzen“ ist

Leser von Szene Ahrensburg wissen: Ich bin Abendblatt-Abonnent und das schon länger als Chefredakteur Lars Haider überhaupt auf der Welt ist. Und ich habe das gedruckte und digitale Abonnement, das es beim Funke-Verlag „ab 72,95 €“ gibt. Nein, nicht pro Jahr oder Quartal, sondern pro Monat. Und Funke behauptet, dass das „Ein Angebot zum Dahinschmelzen“ ist.

Heute bin ich wieder dahingeschmolzen. Vor Wut. Weil meine Zeitungsrolle schon wieder leer gewesen ist. Und weil Funke auch die BILD-Zeitung aus dem Springer-Verlag zustellt bzw. dieses tun soll, drum habe ich auch diese von mir abonnierte Zeitung nicht erhalten.

BILD wirbt auf seiner Titelseite: „BILD im Abo lesen und 240 Euro kassieren“. Ich will BILD im Abo lesen, bekomme dafür aber weder 240 Euro noch die Zeitung regelmäßig zugestellt, die ich genauso im voraus bezahlt habe wie das Hamburger Abendblatt.

In der vergangenen Woche habe ich gesehen, wie ein Funke-Verlagswagen vor meiner Haustür gehalten hat. Ich habe den Mann, der mir meine Zeitungen gebracht hat, angesprochen gefragt, warum ich diese am vorangegangenen Samstag nicht bekommen habe. Der Mann erklärte mir in gebrochenem Deutsch, dass er das nicht wisse, er mache heute nur Aushilfe für einen Kollegen. Er erklärte mir aber, dass es bei Funke in der Zustellung einen Mangel an Mitarbeitern gäbe.

Reklamationen des Abonnenten bei Funke sind ein Witz, da man dort keinen Menschen mehr ans Telefon bekommt, sondern mit einer digitalen „Paula“ sprechen muss. Ich halte das, was Funke macht, schlichtweg für Betrug. Zumal der Leser die nicht erhaltenen Zeitung am folgenden Tag nicht nachgeliefert bekommt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. August 2026

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