Und heute noch ein kleines Ratespiel für Sie, meine lieben Mitbürger! Das Rätsel beginnt in der heutigen BILD-Zeitung, wo die Sparkasse Holstein eine ganzseitige Anzeige für den Verkauf von Immobilien geschaltet hat. Und das letzte Angebot auf der Seite findet man in „Hamburg, Ahrensburg“, und zwar: „Exklusive Neubauwohnungen im Quartier an der Reitbahn, 5 Stadthäuser, 2 bis 3 Zimmer, ca. 40 bis 117 m² Wohnfl., Wohnungen bezugsfertig, hochwertige Ausstattung, Baujahr 2025 ab 299.000,– €“.
Für denjenigen Anzeigenleser, der fremd ist in der Stadt Ahrensburg, wirft das möglicherweise Fragen auf, die ich wie folgt zitiere: „Wenn die Wohnungen bereits seit Juni 2025 fertig und bezugsfähig sind – wieso um alles in der Stadt sind diese Wohnungen dann nicht schon längst verkauft bis zum letzten Quadratmeter? Gibt es in der Stadt Ahrensburg so viel freien Wohnungsraum auf dem Markt, dass die leeren Hütten und Stuben monatelang auf Käufer warten…?“
Und für die Eingeborenen von Ahrensburg stellt sich die Frage: Was ist denn mit dem Gebäude ganz rechts im Quartier, wo der sozial geförderte Wohnungsbau entstanden ist, bzw. entstanden sein sollte? Werden die dortigen 13 Wohnungen auch auf dem freien Markt angeboten und von der Sparkasse Holstein vermakelt?
Aber zu meinem Casus Belli: Die Sparkasse Holstein, an der die Kreise Ostholstein und Stormarn zu gleichen Teilen beteiligt sind, diese Sparkasse arbeitet zusammen mit einem Unternehmen, das die Stadt Ahrensburg und damit uns Bürger richtiggehend beschissen hat. Wer will hier noch behaupten, dass alles in bester Ordnung ist – außer Ahrensburgs Bürgermeister Eckart Boege natürlich. Aber dieser Ex-Genosse weiß ja ohnehin nicht, was er im Rathaus überhaupt tut.
UPDATE 04.04.2026: Die Sparkasse Holstein weist ausdrücklich darauf hin, dass Ahrensburg „ein stark nachgefragter Standort“ ist. Dazu der Beweis: Die Wohnungen im Haus 6 sind „BEREITS VERKAUFT“:
