Hamburger Abendblatt: 250 € Prämie für einen Waschbären…?

Waschbären sind in unserer Region zunehmend zu einem Problem geworden. Das Hamburger Abendblatt berichtet von „Plagegeistern“, die zwar süß aber nicht harmlos sind, weshalb Jäger immer mehr Waschbären erschießen. Und die Berichterstattung gipfelt in der dramatischen Fragestellung: „Bald Prämie für getötete Waschbären in Hamburg?“

Nun will das Hamburger Abendblatt seinen Lesern einen Bären aufbinden und setzt eine Prämie von 250 € aus für die Empfehlung, wo ein Waschbär zu töten wäre  – siehe die Abbildung!

Oder habe ich den Werbeflyer des Verlages in den falschen Hals bekommen, will meinen: Der lästige Waschbär ist in Wahrheit das neue Maskottchen vom Hamburger Abendblatt und steht für die Parole: „Immer wissen, was los ist“, womit der Waschbär gemeint ist, der  los ist?

Andererseits hat der Verlag auch den Papagei als Zugvogel für seine Reklame gewählt. Und wir wissen ja, dass der Papagei als Symbol gilt fürs Nachplappern.

Und am Ende dieses Blogs noch zwei Anmerkungen: Immer wieder schreibt das Abendblatt „Hier Anmelden“. Dass diese Schreibweise orthografisch nicht korrekt ist und es richtig geschrieben werden muss: „Hier anmelden“, das sollte man eigentlich schon in der Grundschule gelernt haben. Und das Peinliche ist: Niemand im Verlag scheint diesen Rechtschreibfehler zu bemerken. Oder man ist zu faul, es zu korrigieren. Beides ist gleichermaßen zu tadeln.

Und was lesen wir heute im gedruckten Abendblatt? Wir lesen einen Bericht mit der Überschrift: „Polizei verfolgt Einbrecher mit Hubschrauber“. Und der Hubschrauber ist abgebildet – allerdings nur als „Symbolbild“ aus dem Archiv. Und das journalistische Highlight im ironischen Sinne: Das Ereignis hat sich bereits am vergangenen Samstag zugetragen, worüber das Stormarner Tageblatt am 30. März 2026 berichtet hat. Und heute schreiben wir Donnerstag, den 2. April 2026. Was bedeutet: Abendblatt-Redakteurin Elvira Maria Nickmann hat vier lange Tage lang an ihrem Artikel gearbeitet, bevor er heute veröffentliht worden ist Meine Vermutung: Allein das Suchen und Finden des Archivfotos hat drei volle Tage in Anspruch genommen. 😂

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. April 2026

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