Was gibt es Altes zu berichten aus der Schlossstadt? Alt ist zum Beispiel das rote Haus am Rondeel, wo zuletzt das italinische Restaurant „La Villa Rossa“ zu finden war und danach nur noch seit Monaten eine Baustelle zu sehen ist. Inzwischen sieht man dort ein Plakat im
Aushang, das auf Japan hinweist. Wer aber glaubt, es würde hier ein japanisches Restaurant eröffnen, der glaubt auch, dass die Erde eine Pizza ist. Apropos Pizza: Im Internet erfährt man von „La Villa Rossa: „Herzlich Willkommen – Leider sind zur Zeit unsere Pizzen nicht verfügbar“ – siehe die Abbildung links!
Am Restaurant ist für die Passanten zu lesen: „ERÖFFNET warme Küche Mo-Sa 12 – 22 Uhr So
16 – 21 Uhr APERURA“. Und am Gehsteig stehen Säcke mit Bauschutt, und das schon seit Wochen. So etwas interessiert aber im Rathaus nicht, denn dort gibt es ja kein Citymanagement. Und das Ordnungsamt ist für Slum in the City offenbar nicht zuständig.
„ciao ragazzi“ steht am Schaufenster. Frei auf Deutsch übersetzt heißt das: Nach uns die Sintflut. 😉
Altes zu berichten gibt es auch von der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Meinen Kommentar dazu habe ich den Protagonisten per Sprechblasen in die Münder gelegt – siehe die Abbildung links! Und ich verweise darauf, dass Dr. Michael
Eckstein nach wie vor in der Stormarnschule auftreten darf, weil da scheinbar eine Männerfreundschaft zwischen ihm und dem Boegemeister besteht. 😉 Anders jedenfalls kann ich mir nicht erklären, wieso Geldsammlungen und Erbschleichertum der Stiftung ausgerechnet in dem Gymnasium stattfinden, wo die Direktorin schon wegen angeblicher Zweckentfremdung von Schulgeld nicht mehr auftreten darf, obwohl sie das Geld zurückgezahlt hat, während Eckstein das Geld aus testamentarischer Erbschaft nicht an die leiblichen Erben weitergeben wird – vermute ich jedenfalls.
Ausgangs noch ein Blick nach Großhansdorf, wo es am vergangenen Sonntag in der Christuskirche einen „Eisenbahngottesdienst“ gegeben hat. Und darüber berichtet allen Ernstes das Stormarner Tageblatt, anstatt die Bürger über den Bauskandal Alte Reitbahn in Ahrensburg zu informieren.
Und weil ich ein christlich denkender Mensch bin, gebe ich dem Großhansdorfer Pastor noch einen Tipp mit in den nächsten Gottesdienst, wo er Feigenblätter in der Kirche verteilen könnte, die an Adem und Eva im Garten Eden erinnern sollen. Und er selber darf sich dann im Adamskostüm auf die Kanzel stellen, eine Schlange um seinen Hals hängen und den Choral frei nach Wencke Myhre anstimmen: „Beiß nicht gleich in jeden Apfel, denn er könnte sauer sein!“
