Glosse zum Wochenende: Basthorst hat ein Erotik-Dinner. 👄 Und was hat Ahrensburg…?

Da ich von Geburt an auch nur ein ganz gewöhnlicher Mann bin, da hat sich mein Interesse an erotischer Darbietung seit meiner Pubertät nicht verringert. Und als ich im Abendblatt Stormarn gelesen hatte, dass ein Erotik-Dinner stattfinden soll auf dem Gut Basthorst, da war ich durchaus interessiert daran. Und ich erkannte beim näheren Lesen, dass es sich dabei um ein „Burlesque-Dinner“ handeln soll, also um ein Abendessen mit der Kunst eines erotischen Striptease mit glamouröser Performance und mit Tanz und Komik und natürlich präsentiert von einer Dame, die bei ihrem Akt keine Winterkleidung trägt.

Die letzte Burlesque-Show mit Dinner, die wir zusammen – also meine Frau und ich gemeinsam – gesehen haben, die war vor ein paar Jahren im „Pulverfass“ auf der Reeperbahn. Und das war einfach nur grässlich, weil sich dort auf der Bühne in einem Riesenglas eine Frau gerekelt hat, die unschön bemalt war mit Tattoos und in meinen Augen eher ordinär als erotisch gewesen ist. Da war mir das ehemalige klassische „Pulverfass“-Cabaret des inzwischen verstorbenen Heinz-Diego Leers sehr viel lieber, als es dort noch ausschließlich Travestieshows mit Dinner (z. B. die große Theaterplatte!) gegeben hatte.

Aber nach dem erotischen Dinner-Hinweis in Basthorst komme ich nun zurück nach Ahrensburg und frage Sie: Gibt es in unserer Stadt auch Erotik und Sex, womit ich nicht in privaten Haushalten und parkenden Autos meine? Um diese Frage zu beantworten, habe ich die alte Frau Goggle befragt und ausführliche Antworten gefunden, bei denen ich mich geniere, sie hier auf meinem Blog zu zitieren . . . also stelle ich dieselben nur ohne weiteren Kommentar an den rechten Rand, damit auch unsere Stadtsprecherin davon Kenntnis bekommen kann, weil die ja auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.,

Was erkennen wir daraus? Wir erkennen, dass die Schlossstadt Ahrensburg ein wahres Sünden-Babel ist, quasi wie aus der Asche von Sodom und Gomorrha entstanden gleich dem berühmten Phönix, der allerdings aus eigener Asche emporgestiegen ist.

„Kauf mich“ heißt also das Stichwort. Aber, um alles in der Stadt, wo sind denn die käuflichen Damen in Ahrensburg? Wo findet man die Locations, die all das beinhalten, was ich mich nicht getraue in meinem Wortbeitrag anzuführen…?

Ich habe da allerdings so eine ganz bestimmte Vermutung: Vor Jahren hat die Stadt Ahrensburg ein Dusch- und Umkleidehaus für 2,31 Millionen Euro am Stormarnplatz gebaut. Und es gab über Monate ein Riesenbrimborium um dieses Gebäude und die Kosten. Doch seit der Fertigstellung des Gebäudes hört der gemeine Bürger und Steuerzahler garnichts mehr darüber, sah weder in den Medien eine Reportage aus den Innenräumen, noch bei Gesprächen in der Öffentlichkeit oder im Rahmen von politischen Versammlungen in der Stadt.

Kurzum: Das Dusch- und Umkleidehaus wird seit der Fertigstellung totgeschwiegen. Und das wird ja wohl einen Grund haben, denn sonst hätte sich schon längst ein Reporter von Abend-,Tage- oder wenigstens Anzeigenblatt in das Haus bemüht, um den Bürgern in einer Reportage in Worten und Bildern zu berichten, was aus deren Millionen an Steuergeld tatsächlich passiert ist. Oder finden Sie nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2026

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