Skandal Alte Reitbahn: Abendblatt-Volontär berichtet online aus namenlosen Quellen

Nachdem Sie auf Szene Ahrensburg schon seit Wochen und Monaten über den „Skandal Alte Reitbahn“ gelesen haben, hat die Leitung der Storman-Redaktion vom Abendblatt nun den Volontär Filip Schwen erneut auf das Thema angesetzt.  Aber der kommt nicht wie ein journalistischer Spürhund daher, sondern eher wie ein gefälliges Schoßhündchen. Der junge Mann schreibt heute online zum Thema, über das, worüber ich schon seit Wochen exklusiv berichtet habe, nämlich: „Neue Sozialwohnungen stehen seit Monaten leer – was die Gründe sind“. 

Die wahren Gründe nennt der Volontär jedoch nicht, denn zu diesen Gründen zählen nicht nur der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister-Azubi Eckart Boege, sondern auch Alt-Bürgermeister Michael Sarach. Doch der Reporter hat mit keinem der beiden Verantwortlichen gesprochen und zitiert nur aus anonymen Quellen. Von Seiten der Stadt wird er vertröstet von Stadtsprecherin Petra Rogge, die erklärt, dass die Verwaltung sich nicht zu den Vorgängen äußern will. Lustig, lustig, traleralera! Aber es passt eigentlich folgerichtig zu dem, was unser Ministerpräsident Daniel Günther kürzlich geäußert hat, nämlich dass Presse und Portale die „Feinde der Demokratie“ sind. 🙈🙉🙊

Und damit komme ich zur Wiederholung meiner Frage: Wo steckt eigentlich Michael Sarach, Bürgermeister der Stadt Ahrensburg in den Jahren 2010 bis 2022? Dieser Mann ist verantwortlich für den Verkauf der Alten Reitbahn und Verträge der Stadt Ahrensburg mit dem ursprünglichen Käufer Melchers Group. Aber lebt Sarach heute überhaupt noch in Ahrensburg? Oder ist der Pensionär längst untergetaucht, nachdem er sich mit der fetten Pension aus der Ahrensburger Stadtkasse (und vielleicht auch mit einem guten Immobiliengeschäft?) gesättigt zur Ruhe gesetzt hat?

Aber warum sollte ein Ahrensburger Bürgermeister, egal ob er im Amt ist oder nicht, sich mit einem Volontär aus einer Lokalredaktion unterhalten, zumal wenn er selber als Beamter im dubiosen Licht steht? Und wieder habe ich einen Tipp für Reporter Filip Schwen: Gehen Sie doch am kommenden Montag in die Stadtverordnetenversammlung ins Peter-Rantzau-Haus und fragen Sie Bürgermeister Eckart Boege dort in der Einwohnerfragestunde von Angesicht zu Angesicht nach dem, was der Bürger für ein Recht hat zu erfahren!

Falls Sie, Herr Schwen, aber kein Einwohner von Ahrensburg sind, dann wird Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg Ihnen genauso das Wort verbieten wie er auch das Fotografieren verbietet. 🤐

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2026

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