Im Anzeigenblatt MARKT haben Bürgermeister und Bürgervorsteher der Stadt Ahrensburg die Bürger zum Neujahrsempfang eingeladen. Dieser findet statt am „Freitag, 16. Januar, Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr in der Reithalle des Marstalls, Lübecker Straße 8, Ahrensburg“. Und damit wir Bürger einen Grund haben, dort hinzugehen, verspricht das Duo Boege & Stukenberg: „Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.“
Was versteht man unter: „Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt“? Es bedeutet, dass kein Besucher hungern oder dursten soll. Dabei sind Speisen und Getränke für die Besucher im Allgemeinen gratis, damit Menschen, die nicht zu einem solchen Empfang gehen würden, einen Grund bekommen, den es für Bürger bei den sonst im Marstall üblichen Stadtverordnetenversammlungen nicht gibt. Und so hoffe und erwarte ich, dass alle Kunden der Ahrensburger Tafel am 16. Januar 2026 in den Marstall gehen und dort reichlich zulangen werden.
Wer sein Essen selber bezahlen kann und trotzdem in den Marstall geht, um dort auf Kosten der Stadt zu schmausen und zu saufen, den würde ich nicht als Ahrensburger vermuten, sondern als Nassauer. Denn Ahrensburger, die wissen, was Bürgermeister Eckart Boege (sich) im abgelaufenen Jahr geleistet hat, die werden an diesem Tage daheim bleiben. Oder es handelt sich um Heuchler, Schleimer und Lobbyisten.
Und noch etwas: Beim Neujahrsempfang soll u.a. Patricia Peulen geehrt werden, „die sich in besonderer Weise um unsere Stadt verdient gemacht“ hat mit ihrer Initiative „Omas gegen Rechts“. Dagegen nicht geehrt wird ein Bürger der Stadt, der in Ahrensburg seit über 16 Jahren als „Opa gegen Dummheit“ tätig ist. Wozu ich an den Neujahrsempfang der Stadt im Jahre 2023 erinnere, wo das Gespann Boege/Stern ganz übel über kritische Bürger der Stadt hergezogen ist und bis heute nicht einen einzigen Beweis für seine schrägen Behauptungen geliefert hat. Der damalige Bürgervorsteher wurde abgewählt, aber der Boegemeister ist immer noch im Amt und hat es bis heute nicht für nötig gehalten, sich für die damaligen Entgleisungen zu entschuldigen. Zwar bin ich nicht nachtragend, aber vergesslich bin ich auch nicht. 🙂
