Heute früh bekam ich eine E-Mail vom Stormarner Tageblatt. Die Redaktion teilt dem lieben Herrn Dzubilla mit, was an diesem Morgen wichtig ist und weist damit auf das Aktuellste aus meiner Region hin. Und dazu gehört zum Beispiel die
Meldung: „Äste eines Baums brechen ab: Golfstraße in Wentorf bei Hamburg vorerst gesperrt“ – siehe die Abbildung! Und genau das ist für mich an diesem Morgen wirklich wichtig, meine lieben Mitbürger, wollte ich heute doch durch die Golfstraße in Wentorf fahren mit meinem Golfcart. 🤡
Stattdessen bin ich heute früh in die Stormarnstraße in Ahrensburg gefahren. Dort hat mich das im vergangenen Jahr neugebaute Haus Nr. 51 auf der Alten Reitbahn interessiert, das laut Angaben der Sparkasse Holstein verkauft ist, was bedeutet: Alle 13 Wohnungen haben bereits ihre Bewohner gefunden. Bewohner also, die offensichtlich nicht Mieter sind, sondern es handelt sich dem Anschein nach um Käufer.
Das Merkwürdige daran ist: Das Gebäude macht einen ziemlich leeren Eindruck. Und auf den Türschildern ist nicht ein einziger Name zu entdecken. Sonderbar ist auch, dass die Sparkasse auf ihrem Werbebanner vor dem Gebäudekomplex insgesamt „6 Stadthäuser“ anbietet,
obwohl es doch angeblich nur noch Wohnungen in 5 dieser Häuser gibt, und das in „hochwertiger Ausstattung“, was zum Beispiel bei sozial gefördertem Wohnraum beachtenswert wäre. (Mehr dazu im Blog vom 30. November 2025.)
Und damit komme ich zurück zum Stormarner Tageblatt: Obwohl ich die dortige Redaktion auf den Bauskandal in Ahrensburg ausdrücklich hingewiesen habe, will man diesen Raubbau in der Stadt Ahrensburg nicht wahrhaben. Warum nicht? Vielleicht weil in Wentorf die Äste eines Baumes in der Golfstraße abgebrochen sind…?

Ich habe zwar keinen Beweis dafür, aber ich bin der festen Überzeugung, dass im Haus 51 nicht eine einzige Wohnung tatsächlich verkauft worden ist. Was bedeuten würde: Die Sparkasse Holstein lügt.