Großer Tag für Filip Schwen vom Hamburger Abendblatt: Heute hat der ehemalige Reporter aus der Stormarn-Redaktion den Aufmacher auf der Titelseite seiner Zeitung verfasst, welcher überschrieben ist: „Neue Verzögerungen bei der S4: Projekt aktuell ohne Zeitplan“ – siehe die Abbildung! Ich empfehle Ihnen die Lektüre, denn in dem Bericht steckt ein Funke von Hoffnung, dass die Bahn möglicherweise die Lust verlieren könnte, die S4 bis nach Ahrensburg zu bauen. Wie gesagt: Hoffnung. Aber wir wissen ja: Die Hoffnung stirbt zuletzt. 😇
Und dann hat die ARD in der regionalen „Hessenschau“ berichtet, dass es in Münster im Landkreis Darmstadt.Dieburg einen Bürgerentscheid gegeben hat. Und hier haben sich 73,5 Prozent der Wähler gegen eine Lärmschutzwand im Ort
ausgesprochen, die von der Gemeindevertretung entlang der Bahnstrecke gewollt war. Und so eine Wand im Ort wollten die Bürger eben nicht und haben dagegen gestimmt.
In der Stadt Ahrensburg im Kreis Stormarn hat es keinen Bürgerentscheid gegen die geplanten Lärmschutzwände gegeben. Weil die Bahn so tricky gewesen ist und transparente Wände aufstellen will, die unser Bürgermeister bejubelt als hätte er das große Los in der spanischen Weihnachtslotterie gezogen. Obwohl auch Eckart Boege wissen müsste, dass eine moderne S-Bahn gar keine Lärmschutzwände benötigt. Aber wir Ahrensburger benötigen ja auch gar keine S-Bahn wegen unserer zwei Regionalbahnhöfe und der zwei U-Bahnhöfe plus Busstationen.
Eine S4 und ein weiterer Bahnhof neben einem Bahnhof wird z. B. benötigt von der WAB*, die auch ein großes und modernes Edeka benötigt hat und einen Kinopalast am Bahnhof haben wollte und dafür den von uns Bürgern benötigten Parkplatz Alte Reitbahn weit unter Wert hat verscherbeln lassen an einen auswärtigen Immobilien-Hai, der die Stadt letztlich beschissen hat.
* Wir Ahrensburg-Bestatter
