Die Überschrift des vor Ihnen stehenden Blogs mag ihnen eigentümlich vorkommen, weshalb ich sie im folgenden Wortlaut erläutere. Also: Wenn es um die S4 gibt, die Ahrensburg samt einem neuen Bahnhof genauso benötigt wie den beheiz- und versenkbaren Poller* in der Manhagener Allee, dann stellt sich Eckart Boege voll in den Dienst der Bahn und bejubelt öffentlich die transparenten Lärmschutzwände, die für eine S-Bahn überhaupt nicht nötig sind – siehe die Abbildung links auf Facebook!
Wenn es dagegen um die Idee zu einem AHB-Kennzeichen für Ahrensburger Autos geht, dann versagt dem Boegemeister doch glatt die Stimme. Und für dieses unangenehme Thema – weil Auto statt S4 – hat er sogar seine eigene Sprecherin, nämlich „die Sprecherin
von Bürgermeister Eckart Boege“ 🥺 wie Sie aus dem Pressebericht im Abendblatt Stormarn ablesen können – siehe die Abbildung rechts!
Das eigentliche Thema, über das Eckart Boege weder direkt mit uns Bürgern gesprochen hat noch indirekt über seine persönliche Sprecherin, das ist das Unheil, das über Ahrensburg hereinbrechen wird, wenn die S4 gebaut wird. Denn diese S4 ist so etwas wie ein Trojanisches Pferd. Und diesbezüglich hat sich Abendblatt-Reporter Filip Schwen verdient gemacht, der in seinem Bericht mit der Überschrift: „S4 nach Rahlstedt und Bad Oldesloe: Start auf unbestimmte Zeit verschoben“ kurz und unmissverständlich zur Sprache bringt:
„Laut Prognosen der Bahn sollen ab der Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels in fünf Jahren etwa 120 bis zu 835 Meter lange Güterzüge täglich die Strecke befahren.“
Und diese Donnerzüge sollen bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere schöne Stadt Ahrensburg rasen, wo es dann weniger schön sein wird. Und raten Sie mal, warum Alt-Bürgermeister Michael Sarach nicht noch ein weiteres Mal für sein Amt kandidiert hat, sondern die Stadt Ahrensburg fluchtartig bei Nacht und Nebel verlassen hat! Ich bin mir ziemlich sicher, dass Neu-Bürgermeister Eckart Boege nach seiner Abwahl ebenfalls das Weite suchen wird und mit Sack und Pack aus Ahrensburg verschwindet, wo ihn heute nicht mal seine ehemaligen Parteigenossen mehr so liebhaben wie noch vor seiner Wahl zum Verwaltungsleiter. Aber auch das war ja nicht anders wie bei seinem Vorgänger Michael Sarach, der nun seine Ruhe hat. Nicht nur vor seinen hiesigen Genossen, sondern auch vor zukünftigen Donnerzügen.
Postskriptum: Bürgermeister Eckart Boege war gestern nicht in den Osterferien; ich sah ihn am Nachmittag in der Manfred-Samusch-Straße über dieselbe gehen.
* Apropos Poller: Gestern Nachmittag hatte das neue Ahrensburger Wahrzeichen sich wieder einmal nach unten zum Teufel begeben:
