Wiedervorlage: Wie die Stadt Ahrensburg wieder mal gegen ihre eigenen Bestimmungen verstößt

Wenn Sie in die Suchmaske von Szene Ahrensbrug eingeben „Erbrecht und Testament“, dann erfahren Sie, dass die BürgerStiftung Region Ahrensburg schon seit Jahren in der Stormarnschule versucht, als so ’ne Art Erbschleicher in die Testamente der Bürger zu kommen. Und das soll auch heute schon wieder passieren, wozu ich bereits zum Thema  „Erbrecht und Testament“ darauf hingewiesen habe, dass es der Stiftung nicht zuletzt um das eigene Erbe am Nachlass von Bürgern geht. Und trotzdem hat die Verwaltung dafür die Stormarnschule zur Verfügung gestellt und die Genehmigung bis heute nicht widerrufen.

Ich habe hier an den Rand gestellt, wie und an wen die Stadt Ahrensburg ihre öffentlichen Räume offiziell vermietet, nämlich „für gemeinnützige, kulturelle, politische, sportliche und ähnliche im öffentlichen Interesse liegende Veranstaltungen“. Frage: Können Sie sich vorstellen, dass die Stadt die Stormarnschule für eine politische Veranstaltung der AfD zur Verfügung stellt? 

Und können Sie sich vorstellen, meine lieben Mitbürger, warum die Stadt Ahrensburg ausgerechnet die Stormarnschule für eine Veranstaltung der BürgerStiftung Region Ahrensburg zur Verfügung stellt, die aus meiner Sicht weder von gemeinnütziger Art ist noch kulturelle, politische oder sportliche Inhalte hat und zudem eine geschlossene Gesellschaft sein soll, bei der nur Leute reinkommen, die vom Veranstalter ausdrücklich erwünscht sind in Sachen Erbschaft und Testament und die sogar noch Spenden abliefern sollen?!

Bitte überlegen Sie mal: Warum finden Ausschusssitzungen der Stadt im Peter-Rantzau-Haus statt, die Veranstaltungen der BürgerStiftung Region Ahrensburg hingegen regelmäßig in der Stormarnschule mit ausdrücklicher Billigung des Bürgermeisters?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2026

2 Gedanken zu „Wiedervorlage: Wie die Stadt Ahrensburg wieder mal gegen ihre eigenen Bestimmungen verstößt

  1. Der Spatz auf dem Rathausdach

    Mal angenommen, der Bürger bedenkt die Bürgerstiftung in seinem Testament, um Erbschaftssteuer zu sparen. Was bedeuten würde: Dem Staat würden damit praktisch Steuergelder hinterzogen. Also Geld, mit dem der Staat und damit auch die Stadt ihre sozialen Ausgaben decken müssen. Und dafür stellt Herr Boege die Stormarnschule zur Verfügung?

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  2. Kirchberger

    Ich kann mich täuschen, aber als Szeneleser habe ich das Gefühl: Je mehr Sie die Auftritte der BürgerStiftung in der Stormarnschule aufs Korn nehmen, desto häufiger finden sie dort statt. Als ob die Reaktion im Rathaus auf Ihre Kritik ist: Jetzt erst recht! Was hindert die Stadt daran, die BS nicht mehr in das Gymnasium zu lassen mit dem Hinweis, dass es in der Stadt genügend Lokalitäten für solche Verwanstaltungen gibt? Und wie vom Blogger gemutmaßt, würden Sie die AFD wohl auch nicht in die Stormarnschule lassen oder die Omas gegen rechts dort hinschicken.

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