Die BürgerStiftung Region Ahrensburg veranstaltet am 26. Februar 2026 schon wieder einen Informationsabend mit dem Thema: „Erbrecht und Testament“ – siehe die Abbildung unten links! Das Thema klingt neutral. Doch im Bilde sehen wir das Duo Dr. Michael Eckstein & Stefan Dehns: Der eine will ins Testament der Bürger mit seiner BürgerStiftung, der andere ist Rechtsanwalt, Notar und ständiger Helfershelfer des Bürgerstifters. Und damit die Veranstaltung auch einen seriös anmutenden Rahmen hat, findet sie statt in der altehrwürdigen Stormarnschule mit ausdrücklicher Billigung von Bürgermeister Eckart Boege.
Über die angeführte Vorführung habe ich in Vergangenheit schon wiederholt informiert und die Bürger gewarnt. Das geschah aufgrund des Textes, den die BürgerStiftung auf dem privaten Eckstein-Werbeportal veröffentlicht hat. Heute habe ich dazu einmal via Google die Künstliche Intelligenz bemüht, die auf dem Ahrensburg-Portal über „Erbrecht und Testament“ angezeigt wird, damit Sie eine neutrale Beurteilung zu der Erbschleicherveranstaltung im Gymnasium bekommen – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach rechts unten richten und lesen wollen, was dort von Google über „Erbrecht und Testament BürgerStiftung“ veröffentlicht wird.
Wer also bis dato noch geglaubt hatte, die Veranstaltung wäre im Interesse der teilnehmenden Bürger, der wird hier eines Schlechteren belehrt: In Wahrheit betätigt sich der Pate von Ahrensburg dabei als Erbschleicher. Und damit Dr. Michael Eckstein die Namen und Adressen von potentiellen Erblassern rechtzeitig bekommt, müssen die sich bei der Stiftung zuvor mit Namen und Adresse anmelden, wenn sie teilnehmen wollen. Und das dürfen sie dann nur, wenn Dr. Eckstein es auch ausdrücklich bestätigt hat. Und für die Teilnahme an der Erbschleicherveranstaltung werden auch noch Spenden erbeten – wirklich!!! 😤
In meinen Augen ist dieses keine gemeinnützige Veranstaltung für Bürger, sondern es ist eine ziemlich perfide Aktion, bei der die Besucher glauben sollen, dass es dabei um ihre eigenen Interessen geht. Und wenn Oma & Opa ihr Häuschen dann der BürgerStiftung Region Ahrensburg vererben, dann gucken potentielle Erben aus dem Kreise der Familie möglicherweise in die Röhre; und der Pate von Ahrensburg guckt zufrieden grinsend auf sein Konto.
Metapher: „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.“
Postskriptum: Und dann sehen Sie auf dem Werbeportal von Dr. Eckstein die nachstehende Anzeige mit dem Hinweis: „BürgerStiftung fördert Preisträger-Konzert am 22.02.2026“ . Und der obligatorische Grinsekasper im Bilde ist scheinbar der Dirigent beim Preisträger-Konzert, zu dem er ganz persönlich im eigenen Namen einlädt. Als Personenkult würde ich diese Darstellung bezeichnen.
Dahinter verbirgt sich eine Veranstaltung vom Förderverein St. Johannes Ahrensburg e.V., die von der BürgerStiftung gefördert wird. Es handelt sich dabei um vier jugendliche Musikanten von „Jugend musiziert“, die im Gemeindesaal der Schlosskirche auftreten werden. Und der Förderer in der Anzeige ist der Stifter Eckstein. Da bin ich mir sicher, dass die Förderung durch die Stiftung vermutlich mit 500 Euro für die Musiker erfolgt ist. Doch wie hoch die Förderung tatsächlich ist und woher das Geld stammt, das erfährt der Leser nicht. Und der Förderverein der Sankt-Johannes-Kirche will Spenden sammeln bei der Veranstaltung, denn die wichtigsten Noten bei diesem Konzert sind nun mal nicht die Noten der Musiker, sondern es sind die Banknoten.

Die Beliebtheit der Stormarnschule ist bei Schülern in der letzten Zeit gesunken. Ob das mit der BS in Zusammenhang steht, kann ich nicht sagen, könnte es mir aber vorstellen. 😉