Das Anzeigenblatt MARKT ist das Sprachrohr der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Über jeden Pups, der von der Stiftung abgelassen wird, berichtet der MARKT in Wort und Bild, wie toll es gestunken hat. So auch an diesem Wochenende wieder mit der Überschrift: „Bürger-Stiftung spendet 3.00 Euro für Wohnbedarf“. Eine Meldung, die eine Ente ist, nämlich eine Falschmeldung.
Richtig ist: Nicht die BürgerStiftung hat gespendet, sondern die BürgerStiftung hat lediglich das Geld von Bürgern, die es in Wahrheit gespendet haben, nach wochenlanger Zwischenlagerung auf einem Haspa-Konto weitergeleitet. Aber nicht an eine gemeinnützige Hilfsorganisation, sondern an das Ahrensburger Sozialkaufhaus, also eine kommerzielle Einrichtung in unserer Stadt.
Allein die Behauptung der BürgerStiftung, dass Ältere, Familien und Alleinerziehende in Ahrensburg kein eigenes Bett haben, erscheint mir höchst unglaubwürdig. Es würde bedeuten, dass z. B. der Fachdienst Soziale Hilfen und Wohnungsangelegenheiten in der Ahrensburger Verwaltung seinen Aufgaben nicht nachkommt. Was sagt also der Bürgermeister zu dieser Behauptung der BürgerSiftung im Anzeigenblatt MARKT?
Die BürgerStiftung Region Ahrensburg schmückt sich meiner Meinung nach mit fremden Federn. Und die Geschäftsführerin der Stiftung grinst über alle Backen. Und ich frage mich: Wird Carmen Lau für ihren eigenen Lebensunterhalt von Geldern der Stiftung bezahlt oder arbeitet sie dort ehrenamtlich…?
Und noch eine Frage: Hat sich die BürgerStiftung vom Sozialkaufhaus womöglich eine Spendenquittung geben lassen über 3.000 Euro, die sie garnicht gespendet hat…?
